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Traditioneller Empfang für die Altöttinger Sternsinger am Neujahrstag

Am 01.01.2017 fand der traditionelle Empfang für die Sternsinger aller Altöttinger Pfarreien im Großen Sitzungssaal des Rathauses der Kreisstadt statt. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer überreichte den Sternsingern der einzelnen Pfarreien einen kleinen Geldbetrag als Startkapital und dankte ihnen für ihren wichtigen Einsatz. Im Anschluss an den Empfang schrieben die Sternsinger das Rathausportal mit dem Sternsingerspruch 20 + C + M + B + 17 an. Mit dabei waren Kaplan Christoph Leuchtner und Provinzoberin a. D. Schwester Hedwig Cichy vom Provinzhaus Heilig Kreuz als Vertreterin des Kindermissionswerkes.


Foto: Stadt Altötting
 
Erster Bürgermeister Herbert Hofauer feierte seinen 60. Geburtstag
  
Am 18. Dezember 2016 feierte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer seinen 60. Geburtstag. Er beging diesen besonderen Festtag im privaten Kreis mit seiner Frau Geli und den drei erwachsenen Kindern mit deren Partnern. Als besondere Überraschung kündigte sich an diesem Tag eine Gratulationscour der Freiwilligen Feuerwehr Altötting und Raitenhart, der Musikkapelle Altötting und der Altöttinger Schützenvereine mit einem Ehrensalut an.

Am darauffolgenden Tag fand im Kultur + Kongress Forum Altötting ein Stehempfang statt, zu dem Zweiter Bürgermeister Wolfgang Sellner im Namen der Kreisstadt eingeladen hatte und bei dem neben zahlreichen Vertretern der Geistlichkeit, der Politik, der Behörden und öffentlichen Einrichtungen, der Altöttinger Vereine auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung dem Jubilar die Ehre erwiesen haben. 
 
   
Unter der langen Schlange der Gratulanten waren u. a. auch der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Altötting-Mühldorf, Herr Dr. Stefan Bill, und Kreisredakteur Erwin Schwarz (Foto oben) sowie Altlandrat Seban Dönhuber.

Nach der Begrüßung durch Zweiten Bürgermeister Wolfgang Sellner würdigten Landrat Erwin Schneider und Erster Bürgermeister Georg Heindl, Kreisverbandsvorsitzender des Bayerischen Gemeindetags, die vielfältigen herausragenden Verdienste von Herbert Hofauer als Erster Bürgermeister der Kreis- und Wallfahrtsstadt Altötting. Erster Bürgermeister Heindl überreichte dem Jubilar die Ehrenurkunde des Bayerischen Gemeindetages. Der Direktor des BRK-Kreisverbandes Altötting Josef Jung sprach im Namen aller Vereine und Verbände dem Jubilar für seinen großen Einsatz im ehrenamtlichen Bereich seinen Dank und die Wertschätzung aus. Ein herzliches Grußwort sprach auch der Personalratsvorsitzende der Stadt Altötting Christoph Meilner und gratulierte im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung.
 
   
Zweiter Bürgermeister Wolfgang Sellner Landrat Erwin Schneider gratuliert Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer
Erster Bürgermeister Georg Heindl, Kreisverbandsvorsitzender des Bayerischen Gemeindetags, überreicht Frau Geli Hofauer einen Blumenstrauß Josef Jung, Direktor des BRK-Kreisverbandes Altötting, sprach im Namen aller Vereine und Verbände ein Grußwort 
   
   
Christoph Meilner, Personalratsvorsitzender der Kreisstadt Altötting Seine Exzellenz H. H. Bischof em. Wilhelm Schraml 

Eine große Freude bereitete Erstem Bürgermeister Herbert Hofauer das von Seiner Exzellenz H. H. Bischof em. Wilhelm Schraml vorgelesene persönliche Glückwunschschreiben von Seiner Heiligkeit emeritiertem Papst Benedikt XVI., das am Festtag per Post bei Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer eingetroffen ist.
 
   

Erster Bürgermeister Herbert Hofauer bedankte sich für die ihm erwiesenen Aufmerksamkeiten, für alle Spenden an die Bürgerstiftung Altötting und all denjenigen, die ihn in seinem Leben begleitet haben und seinen 60. Geburtstag zu einem Festtag haben werden lassen. Er dankte seiner Frau Geli und seinen Kindern Benedikt, Dominik und Magdalena, die ihn in den mehr als 21 Bürgermeisterjahren immer unterstützt und liebevoll getragen haben. Sein Dank galt auch Zweitem Bürgermeister Wolfgang Sellner und all denjenigen, die den Empfang zu seinem Geburtstag organisiert, vorbereitet und mitgestaltet haben. 

Umrahmt wurde die Festveranstaltung von Manfred Zallinger und der „Innsoatn-Muse“ sowie von einem Auftritt des Halsbacher Theaterregisseurs Martin Winklbauer.
 
Martin Winklbauer als NEMO  Die Innsoatn-Muse widmete Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer ein Geburtstagsständchen 
    
Empfang für den Leiter der Taipeh-Vertretung in München
 
Am 22. Dezember 2016 begrüßte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses den Leiter der Taipeh Vertretung in München, Herrn Tsong-Ming Hsu, der in Begleitung von Herrn Sing-yue Wu, Beamter des Außenministeriums von Taiwan, auf Einladung von MdB Stephan Mayer der Stadt Altötting einen Besuch abstattete.

In seinen Grußworten bedankte sich Herr Tsong-Ming Hsu für die herzliche Gastfreundschaft in der Kreisstadt Altötting, die er zum ersten Mal besuchte. Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer richtete ebenfalls herzliche Begrüßungsworte an die hochrangigen Gäste. Anschließend trugen sich Herr Tsong-Ming Hsu und Herr Sing-yue Wu in das „Goldene Buch“ der Stadt Altötting ein.


Der Leiter der Taipeh-Vertretung in München, Generaldirektor Tsong-Ming Hsu, beim Eintrag in das „Goldene Buch“ der Kreisstadt Altötting. Hinten von links nach rechts: MdB Stephan Mayer, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, MdL Ingrid Heckner und stv. Landrat Horst Krebes. Foto: Stadt Altötting
 
Das Rad der Erneuerbaren Energie dreht sich langsam, aber…
 
Was passierte in den vergangenen Monaten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien in Altötting? Da gibt es gleich drei Baustellen, die begonnen und fertiggestellt worden sind.

Als erstes fällt mir natürlich sofort das Bild von den Mühlen ein, die bekanntlich langsam, aber stetig mahlen, weil das besonders für ein Projekt gilt, das nun am Ende des Jahres 2016 zum Laufen gebracht wurde. Die Rede ist vom reaktivierten Wasserrad bei der Herrenmühle. Die Energiegenossenschaft Inn-Salzach e G - kurz - EGIS, hat ja das Projekt schon vor gut zwei Jahren zusammen mit einer Gruppe von Schülern des Maria-Ward-Gymnasiums in Form eines Praxisseminars gestartet.

Seit wenigen Wochen dreht sich das „Mittelschlächtige Zuppinger Wasserrad“ durch die Naturkraft des Wassers des Triebwerkkanals. „Mittelschlächtig“ bedeutet, dass die Nabe des Wasserrades in etwa auf Höhe des einströmenden Wasserspiegels gesetzt ist und so die Wassermassen günstig einfließen und günstig ausfließen können. Der Name „Zuppinger“ verweist auf seinen Konstrukteur, einen Schweizer Ingenieur. Ein „Mittelschlächtiges Zuppinger Wasserrad“ hat sehr hohe Wirkungsgrade, erzeugt hohe Drehmomente und gilt als sehr fortschrittlich. Das Rad hat einen Durchmesser von 5,50 Meter und 42 Holzschaufeln. Der an der Welle angeschlossene Generator hat eine Leistung von 11 KW. Bei möglichen 8.760 Stunden, die so ein Jahr hat, würden sich theoretisch nicht ganz 100.000 Kilowattstunden erzeugen lassen. Theoretisch deshalb, weil manchmal weniger Wasser oder unaufschiebbare Wartungsarbeiten zu Zwangspausen führen. Dennoch: Die Energiemenge, die hier produziert wird, wird ohne jegliche Umweltbelastungen zur Verfügung gestellt.

Das gleiche gilt für den Strom, der an der 230 Meter langen Lärmschutzwand produziert wird, der die Schülerinnen und Schüler der neuen Montessori-Schule vor dem Lärm der Autos und Lastwagen, die auf der alten B 12 unterwegs sind, schützt. Das Projekt wird in Fachkreisen als Leuchtturmprojekt angesehen, da es Lärmschutz und Photovoltaik unter einen Hut bringt. Die vor Ort rund 60.000 kWh jährlich erzeugte Strommenge wird zur Hälfte gleich vor Ort von der Schule verbraucht. Der Rest wird ins Netz eingespeist. Die Anlage hat eine Leistung von 64,4 kWp. Die EGIS finanziert den Anteil, der durch die Photovoltaikanlage anfällt, mit einer Summe von 70.000 €.

Auch mit der Wärmeversorgung hat sich im letzten Jahr Einiges getan. Das Energiesparwerk hat im Stadtteil Altötting Süd große Schritte gemacht. Fernwärmeleitungen sind nun verlegt bis hin zu den Wohnanlagen im Hüttenberger Weg, zum neuen Baugebiet an der Georgenstraße, dann über die Trostberger Straße in die Eichendorffstraße, wo der Gebäudekomplex der evangelischen Kirchen angeschlossen werden konnte. Nächstes Jahr werden dann der Kindergarten, die Krippe und die Kirche St. Josef angeschlossen. Insgesamt werden derzeit durch das Energiesparwerk jährlich fast 40.000 Megawattstunden Wärme geliefert. Damit werden durch den nachwachsenden Rohstoff Holz umgerechnet ca. 5 Millionen Liter Heizöl bzw. Kubikmeter Erdgas ersetzt.


In der Fachwelt spricht man von einem Leuchtturmprojekt: Schallschutz und Energieerzeugung im Verbund. Foto: Dingl
 
Treffpunkt Stadtbücherei Altötting
   
 

Stadtbücherei Altötting, Kapuzinerstr. 19, 84503 Altötting
Di.+ Mi. + Fr. 13.00 - 17.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Telefon + Telefax 08671 12344 E-Mail: info@buecherei-altoetting.de
Online-Reservierung: www.buecherei-altoetting.de
 
Neuer Jugendsozialarbeiter an der Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting
 
Liebe Altöttingerinnen und Altöttinger,

mein Name ist Martin Eder-März und ich bin seit September der neue Jugendsozialarbeiter der AWO an der Weiß-Ferdl-Mittelschule in Altötting. Ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn.

Die letzten 12 Jahre war ich als Schulsozialarbeiter im Landkreis Erding bei der Brücke Erding e. V. angestellt und an verschiedenen Schulen tätig, so dass das Arbeitsfeld Schule für mich nicht neu ist, wohl aber der ganze Landkreis Altötting, da ich hier noch nie tätig war und auch privat in Kirchdorf bei Haag, im Landkreis Mühldorf, lebe.

Die ersten Monate haben sich gut angelassen, ich habe schon viele Schüler, Lehrer und Eltern kennen gelernt, so dass ich einen guten Start hatte. Neben der Beratung und Unterstützung bei Schwierigkeiten ist mir auch wichtig, in Klassenprojekten für die Schüler wichtige Themen zu bearbeiten, die Klassengemeinschaften zu stärken und Einzelnen zu helfen, sich zu integrieren und in und an unserer Schule wohl zu fühlen.

So freue ich mich auf meine (neuen) Aufgaben in Altötting und hoffe, gut in die Fußstapfen meines Vorgängers Herrn Lang zu treten und das Ein oder Andere Neue entwickeln zu können!

Martin Eder-März
Jugendsozialarbeiter Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting


 
Ehrung der Dienstjubilare
 
Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Stadtverwaltung Altötting ehrte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer zusammen mit Personalratsvorsitzenden Christoph Meilner zwei langjährige Mitarbeiter der Stadtverwaltung für ihr „25-jähriges Dienstjubiläum“.


Auf dem Bild von links nach rechts: Personalratsvorsitzender Christoph Meilner, Gerd Loichinger, Peter Schmidlkofer und Erster Bürgermeister Herbert Hofauer.Foto: Stadt Altötting
 
Altöttinger Straßennamen
 
Eisengreinplatz, von Manfred Lerch, Stadtheimatpfleger

Geboren am 28. Dezember 1535 in Stuttgart als Sohn eines Bürgermeisters, wurde Martin Eisengrein streng nach der neuen protestantischen Lehre erzogen. Der begabte junge Mann erwarb sich an den Universitäten Tübingen, Ingolstadt und Wien eine gediegene Ausbildung, namentlich auf dem Gebiet der Philosophie und Rhetorik. Unter dem Einfluss seines berühmten Onkels, des kaiserlichen Vizekanzlers Jakob von Jonas, trat Eisengrein 1555 zum alten katholischen Glauben über und studierte mit großem Eifer in Wien Theologie. 1560 wurde er zum Priester geweiht, brachte er es zum Prodekan der dortigen Hochschule und begeisterte seine Zuhörer mit scharfzüngigen Kontroverspredigten von der Kanzel des Stephansdoms. Dort wurde der bayerische Herzog Albrecht V. auf seinen Landsmann aufmerksam und es gelang ihm, Eisengrein für eine Professur der Theologie an der Universität Ingolstadt zu gewinnen. Außerdem bekam er dort die freie Pfarrstelle in St. Moritz und gründete die Universitätsbibliothek.

Im Jahre 1563 ernannte Herzog Albrecht V. Eisengrein zu seinem Ratgeber und verlieh ihm die Präpositur in Moosburg. Er sandte ihn nach Rom, um den Prinzen Ernst zum Bischof von Freising zu erheben. Papst Pius V. (1566 bis 1572) verlieh Eisengrein wegen seiner zahlreichen Verdienste den Titel „Comes Palatii Lateranensis“, den er aus der Ewigen Stadt mit nach Hause brachte.

Nach Wiederaufnahme seiner Amtstätigkeit in Ingolstadt erhielt Eisengrein 1567 von Herzog Albrecht V. die Würde eines Stiftspropstes von Altötting zugesprochen. Seelsorgerische Aufgaben und die Hebung der Marienwallfahrt waren sein Herzensanliegen. Daher widmete er sich mit ganzer Kraft der Gegenreformation und schickte zahlreiche, gegen den herrschenden Sektengeist gerichtete Rundschreiben an die umliegenden Städte Burghausen, Braunau, Schärding, Neuötting, Ried usw. Man trug ihm sogar das Bischofsamt von Laibach, Gurk und Lavant an, doch Eisengrein schlug dieses Ansinnen aus.

Zwischen 1550 und 1560 erlebte die Wallfahrt Altötting den absoluten Tiefpunkt seit ihrem Bestehen; ja sie schien sogar vollends zu versiegen. Marien- und Heiligenverehrung, Reliquienkult, Ablasswesen und Rosenkranzgebet wurden bespöttelt. Zudem weitete sich 1562/63 die leidige Pest aus.

In Eisengreins 11-jähriger Amtszeit leitete 1570 ein spektakuläres Ereignis die Wende ein: Die Teufelsaustreibung in der Gnadenkapelle Unserer Lieben Frau zu Altötting vom 21. bis 23. Januar durch den bekannten Jesuitenpater Petrus Canisius. In Augsburg war die 17-jährige Anna Bernhauser, eine Kammerzofe der Gräfin Fugger, von einem bösen Geist besessen. Teilweise war ihr Zustand schon in Augsburg erleichtert worden, von dem letzten siebenten bösen Geist aber, der sie immer noch schrecklich marterte, sollte sie nach einer, ihr zuteil gewordenen Offenbarung, nur in der Gnadenkapelle befreit werden. Endlich am dritten Tage, dem Fest Mariä Vermählung (23.1.) endete die satanische Gewalt. Der siebte Teufel war ausgetrieben und die Kammerzofe geheilt. Dieses Ereignis sowie ein anschließender Besuch des Landesfürsten sprachen sich überall herum und leiteten einen neuen Aufschwung der Wallfahrt nach Altötting ein, an der die Jesuiten als Seelsorger ab 1591 maßgeblichen Anteil hatten. Leider war Propst Eisengrein bei der Teufelsaustreibung wegen einer Krankheit nicht zugegen. Dennoch ließ er sich über deren Ablauf genauestens informieren. Das Protokoll zählt insgesamt 16 Augen- und Ohrenzeugen namentlich auf. Die reformatorisch Gesinnten verhöhnten deswegen Propst Eisengrein als „unflätige Rotznas zu Ingolstadt“.

In Anerkennung seiner Verdienste um den Wiederaufschwung der Wallfahrt verlieh Papst Pius V. in einem Breve (päpstlicher Erlass) vom 5. April 1571 Propst Eisengrein und allen seinen Nachfolgern im Amte das Recht zum Gebrauch der Pontifikalien Mitra, Stab und Ring. Diese Szene hat der Trostberger Bildschnitzer Joseph Kapfer (1754 bis 1828) als Medaillon im Chorgestühl der Stiftskirche verewigt.

Propst Martin Eisengrein starb am 3. Mai 1578 im 42. Lebensjahr zu Ingolstadt und ist in der dortigen Kirche St. Moritz bestattet, wo ein Epitaph an ihn erinnert. Altötting hat ihm zu Ehren den Eisengreinplatz benannt.


Quellen: Martin Eisengrein: Unser liebe Fraw zu Alten Oetting, 1571 ff.
Die Altöttinger Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus, 2010

 
Kultur im Rathaus
 
 
 
Wallfahrtsstadt Altötting präsentiert sich auf Touristik- und Freizeitmessen 2017
 
Die Kreis- und Wallfahrtsstadt Altötting präsentiert sich auch heuer wieder auf mehreren Touristik- und Freizeitmessen im In- und Ausland. Gemeinsam mit dem Zweckverband Erholungs- und Tourismusregion Inn-Salzach ist Altötting vom 14. bis 22. Januar 2017 auf der internationalen Ausstellung für Caravaning, Motor, Touristik - kurz CMT Stuttgart - vertreten.

Auch auf der „Ferien Wien“, der Nummer Eins der österreichischen Publikumsmessen für Touristik stellt Altötting gemeinsam mit dem Kooperationspartner Mariazell vom 12. bis 15. Januar 2017 seine Pilgerangebote vor.

Vom 22. bis 16. Februar 2017 findet auf dem Münchner Messegelände die jährliche Reise- und Freizeitmesse f.re.e statt - eine der beliebtesten in Süddeutschland. Gemeinsam mit dem Zweckverband Erholungs- und Tourismusregion Inn-Salzach präsentiert sich Altötting mit seinen Pilgerangeboten am „Oberbayern Stand“. Im März wird sich die Wallfahrtsstadt auf der Landshuter Umweltmesse im Themenbereich „Pilgern und Wandern“ präsentieren.

Darüber hinaus gibt es im Jahresverlauf weitere wichtige touristische Fach- und Publikumsausstellungen wie z. B. eine Seniorenmesse, bei denen das Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting zusammen mit Partnern teilnehmen wird.


Foto: Verkehrsbüro
 
KULTUR + KONGRESS FORUM ALTÖTTING 
 
 
 
Eine Tour, vier Christkindlmärkte
 
Eine Delegation aus Loreto war zum Start in den Advent in Altötting zu Gast – zudem wurden Märkte in Salzburg, München und Seefeld besucht

Diese Fahrt hat sich für die Freunde aus der Partnerstadt Loreto gleich in mehrfacher Hinsicht gelohnt: Sie erlebten nicht nur schöne Stunden in Altötting, als sie hier am ersten Adventwochenende zu Besuch waren, sondern absolvierten auch noch ein umfangreiches Programm – mit gleich drei Christkindlmärkten.

Auf der Anreise schauten sie bei dem in Salzburg vorbei, am Samstag machten sie einen Abstecher zu dem in München, auf der Heimfahrt legten sie noch einen Stopp in Seefeld ein – auch dort wurde der Markt besucht.

Hauptpunkt aber war freilich der Aufenthalt in Altötting. Gerade einmal knapp zwei Monate, nachdem das Jubiläum des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft in Loreto gefeiert worden ist, machten sie sich auf den Weg zu den Freunden jenseits der Alpen.

Sie kamen rechtzeitig an, um vor der Eröffnung des Christkindlmarktes noch der Adventkranzweihe in der Stiftskirche beiwohnen zu können. Bei beiden Gelegenheiten wurden sie gesondert willkommen geheißen, zum einen von Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl, zum anderen von Christine Burghart, der Vorsitzenden des Wirtschaftsverbandes. Anschließend waren sie vom Wirtschaftsverband zu einem Umtrunk im Gasthof Scharnagl eingeladen.

Nach dem Trip nach München stand am Samstagabend die Weihnachtsfeier an. Zum Auftakt wurde den Gästen vom Altötting-Loreto-Club Glühwein serviert, vor dem Begegnungszentrum war eine offene Feuerstelle aufgebaut. Die Begrüßung seitens des Clubs übernahmen die stellvertretenden Vorsitzenden Florentina Ortner und Christoph Meilner, in italienisch dann Alexandra Sigl. Für die Stadt Altötting ergriff Zweiter Bürgermeister Wolfgang Sellner das Wort, für den Loreto-Altötting-Club Präsident Franco Papini, dessen Ausführungen Raphaela Cavazzuti übersetzte.

Die musikalische Umrahmung übernahmen Andrea Pollety und Stefanie Schneiderbauer, beide acht Jahre alt. Sie spielten Hackbrett und Flöte, dazu wurde gesungen. Zudem ließ Heini Eimannsberger mit der Drehorgel italienische Lieder erklingen. Dass mit der Verköstigung alles seine beste Ordnung hatte, dafür sorgten unter anderem Mitglieder des Clubs mit ihrem Beitrag zum Tortenbüffet.


Abschied nehmen hieß es am Sonntag: Bevor die Loretaner den Weg nach Hause antraten, entstand noch dieses Erinnerungsfoto am Caritasheim St. Elisabeth. Text und Bild: Mariele Vogl-Reichenspurner
 
Altöttinger Pilgerfahrt 2017 führt nach Schärding und Maria Schmolln
 
Alljährlich unternehmen mehrere hundert Pfarrangehörige aus Altötting und Umgebung eine gemeinsame Wallfahrt in Orte und Regionen, aus denen seit jeher zahlreiche Pilger das bayerische Nationalheiligtum besuchen. Im Jahr 2016 führte die 50. Jubiläumsfahrt nach Erding und Dorfen.

Ziele der heurigen Pilgerfahrt am Sonntag, 12. März 2017 sind die Innstadt Schärding und der bekannte Marienwallfahrtsort Maria Schmolln in Österreich. Die Busse fahren am Bahnhof Altötting ab, es werden wieder zahlreiche Zubringermöglichkeiten im Landkreis angeboten. Nach Ankunft in Schärding und einem feierlichen Einzug werden die Teilnehmer am Vormittag in der Pfarrkirche St. Georg die Pilgermesse feiern. Nach einem gemeinsamen Mittagessen steht eine Stadtführung auf dem Programm und auch die ausgiebige Mittagspause bietet ausreichend Möglichkeit für individuelle Besichtigungen. Am späteren Nachmittag fahren die Pilger dann weiter nach Maria Schmolln. Dort findet zum Abschluss der Pilgerfahrt eine Andacht statt.

Die organisatorische Leitung der Pilgerfahrt übernimmt traditionsgemäß das Altöttinger Wallfahrts- und Verkehrsbüro, die geistliche Leitung unterliegt Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl.

Programm und Anmeldung ab Anfang Februar im Wallfahrts- und Verkehrsbüro.

Weitere Informationen:
Wallfahrts- und Verkehrsbüro (im Rathaus) Tel. 08671 506219
touristinfo@altoetting.de; www.altoetting.de


Foto: Tourismus Schärding
 
DJ Workshop im Jugendtreff Öttifun
 
Im Oktober des vergangenen Jahres fand im Öttifun ein DJ-Workshop mit dem weit über die Landkreisgrenzen bekannten DJ illicetrap statt. Nachdem das Equipment aufgebaut war, versammelten sich die interessierten Jugendlichen um den Tisch. In einfachen, aber informativen Schritten zeigte Flo (DJ illicetrap), wie eine gute Anlage aufgebaut sein soll und welche technischen Voraussetzungen benötigt werden. Digitale Plattenspieler und so manche unbekannte Geräte wurden gezeigt und deren Verwendungszweck anschaulich dargestellt.

Danach wurden verschiedene Übergänge für die verschiedenen Musikarten erörtert und in der Praxis gezeigt. Alle Augen waren schließlich auf den DJ gerichtet, als er ein kurzes Stück und die dazugehörigen Verbindungen zeigte. Was bei ihm so leicht und einfach aussah, erwies sich beim selber Nachmachen dann doch als ziemlich schwierig und so mancher verpasste die Einsätze.

Schließlich wurde auch auf der bestehenden Anlage der ANJAR gezeigt, was in ihr steckt. „Plötzlich wurden da Sachen gemacht, die ich nicht für möglich gehalten hätte“, meint Jugendpfleger Dieter Prenninger-Hackl. „Da sieht man erst, was man alles aus unserer Anlage herausholen kann, wenn man Ahnung hat“.

Die Teilnehmer versuchten auch dies nachzumachen, scheiterten jedoch an der Komplexität der Aufgabe. Mit großem Applaus und viel Bewunderung wurde Flo (DJ illicetrap) von den Teilnehmern verabschiedet. So mancher hatte einen anderen, neuen Blick für die Arbeit als DJ bekommen und probierte noch einige Zeit das Gelernte auch so hin zu bekommen, wie der „Profi“. Alle Teilnehmer waren begeistert und wollen auf jeden Fall eine Fortsetzung im Öttifun.


Foto: ANJAR
 
Übergabe kostenloser Lesestart-Sets an Dreijährige durch MdL Günther Knoblauch
 
Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, führt die Stiftung Lesen bundesweit die frühkindliche Leseförderungsinitiative „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ durch.

Das Lesestart-Set I war drei Jahre lang bei vielen Kinderarztpraxen erhältlich und nun wird das Lesestart-Set II seit 2013 drei Jahre lang durch beteiligte Büchereien verteilt.

Die freitägliche Vorlese3viertelstunde wurde dieses Mal dazu genutzt, gezielt auf diese Aktion hinzuweisen. Am 25.11.2016 war MdL Günther Knoblauch zu Gast und unterhielt die zahlreichen Jungen und Mädchen mit der spannenden Geschichte über einen kleinen Ritter, der sich vor Pferden fürchtet, aber mit der richtigen Unterstützung seine Ängste überwindet. Im Anschluss daran wurden die Lesestart-Sets an die begeisterten Kinder verteilt, in welchem natürlich, neben interessanten Vorlesetipps für die Eltern, auch das Bilderbuch von „Der kleine Ritter“ enthalten war. Mit dem gemeinsam gesungenen Büchereilied „Viele bunte Bücher aus der Bücherei“ ging wieder ein schöner Vorlesetag zu Ende.

Liebe Eltern, sollten Sie noch kein Lesestart-Set II für Ihr 3jähriges Kind erhalten haben, sprechen Sie uns einfach in der Bücherei darauf an. Solange der Vorrat reicht, werden wir die Lesestart-Sets II noch austeilen, da ab dem Schuljahr 2016/2017 der Lesestart an Ihrer Grundschule beginnt. Bundesweit haben alle Grundschulen (ebenso Förder-Grundschulen, Grundschulen in privater Trägerschaft und Grundschulen im Bund der Freien Waldorfschulen e. V.) mittlerweile Lesestart-Sets zur Weitergabe an ihre Erstklässlerinnen und Erstklässler erhalten.


MdL Günther Knoblauch verteilte die Lesestart-Sets an die Kinder. Foto: Stadtbücherei
 

 

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