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Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Herrn Fritz Obermaier 
 
Erster Bürgermeister Herbert Hofauer überreichte am 13. Dezember 2017 im Rahmen eines Festaktes im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses an Herrn Fritz Obermaier die Ehrenbürgerwürde der Kreisstadt Altötting. Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung am 15.11.2017 beschlossen, Fritz Obermaier in Anerkennung seiner herausragenden Verdienste um die Kreisstadt Altötting das Ehrenbürgerrecht der Kreisstadt Altötting zuzusprechen. Die Ehrenbürgerwürde ist die höchste Auszeichnung, die die Kreisstadt Altötting vergeben kann.

Erster Bürgermeister Herbert Hofauer würdigte in seiner Rede die großen Verdienste des neuen Ehrenbürgers um die Kreisstadt. Fritz Obermaier engagierte sich u. a. als Stadtrat, als Jugend- und Sportreferent, als Zweiter Bürgermeister, als 2. Vorsitzender des TV Altötting, als Vorsitzender des Kreisjugendrings, sowie als Mitorganisator bei den Papstbesuchen von Johannes Paul II. 1980 und Benedikt XVI. im Jahre 2006. Die Jugendarbeit lag ihm sehr am Herzen und Fritz Obermaier war zwölf Jahre lang der städtische Referent für Jugendfragen, Sport, Schwimmbad und Eisplatz. In diese Zeit fiel der Bau des neuen Freibades mit Freizeitzentrum St. Georgen in Graming, sein Engagement bei dieser Baumaßnahme war enorm, kam ihm dabei doch sein umfangreiches technisches Wissen sehr zugute. Fritz Obermaier ist der Vater und Wegbereiter des Altöttinger Ferienpasses, wenngleich das erste Ferienprogramm erst zur Zeit seines Nachfolgers im Amt des Jugendreferenten, Wolfgang Sellner, erschienen ist.

Nach der Verleihungszeremonie trug sich der neue Ehrenbürger Fritz Obermaier in das „Goldene Buch“ der Kreisstadt Altötting ein.


Der neue Ehrenbürger Fritz Obermaier (rechts) und Erster Bürgermeister Herbert Hofauer (links). Foto: Stephan Hölzlwimmer, ANA
  
Altötting präsentiert sich auf Freizeit- und Touristikmessen
 
Die Wallfahrtsstadt Altötting präsentiert sich auch 2018 wieder auf mehreren Freizeit- und Touristikmessen im In- und Ausland. Auf der „Ferien Wien“, der Nummer Eins der österreichischen Publikumsmessen für Touristik stellt Altötting gemeinsam mit dem Kooperationspartner Mariazell vom 11. - 14. Januar seine Pilgerangebote vor.

Vom 21. bis 25. Februar findet auf dem Münchner Messegelände die jährliche Freizeit- und Reisemesse f.re.e statt - eine der beliebtesten in Süddeutschland. Gemeinsam mit der Tourismusregion Inn-Salzach präsentiert sich Altötting am „Oberbayern Stand“.

Nach der erstmaligen und sehr erfolgreichen Teilnahme an der Landshuter Umweltmesse 2017 wird das Verkehrsbüro auch heuer wieder vom 9. - 11. März im Themenbereich „Pilgern und Wandern“ ausstellen.

Darüber hinaus gibt es im Jahresverlauf weitere wichtige touristische Fach- und Publikumsausstellungen, wie z. B. die Messe „66“ in München, der Tourismustag in Bad Birnbach, der RDA Workshop in Friedrichshafen, der Katholikentag in Münster etc., bei denen das Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting zusammen mit Partnern teilnehmen wird.


Sabrina Peetz vom Wallfahrts- und Verkehrsbüro auf der Messe „66“ in München. Foto Verkehrsbüro Altötting
 
Das Präsidium der Arbeitsgemeinschaft der Europapreisträger tagte in Altötting
 
Der Stadt Altötting wurde im Jahr 2013 der Europapreis des Europarates verliehen, bereits im Mai 2015 ist sie in das Präsidium der Arbeitsgemeinschaft der Europapreisträgerstädte gewählt worden. Aktuell gehören dem Präsidium neben Altötting an: Ankara (Türkei), Kharkiv (Ukraine), Nancy (Frankreich), Tschenstochau (Polen) sowie die deutschen Städte: Darmstadt, Mülheim a. d. Ruhr und Würzburg.

Vom 7. bis 9. Dezember 2017 begrüßte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer nun die Delegationen der Mitgliedsstädte des Präsidiums und der Stadt Lublin (Polen), die in diesem Jahr mit dem Europapreis ausgezeichnet wurde, den Vorsitzenden des Unterausschusses des Europapreises im Europarat, Herrn Bundestagsabgeordneten a. D. Tobias Zech sowie die Sekretärin des Ausschusses im Europarat in der Kreis- und Wallfahrtsstadt Altötting.

In der Sitzung des Präsidiums wurden u. a. die Themen der nächsten Generalversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Europapreisträgerstädte (der alle 77 Städte angehören, die bisher den Europapreis erhalten haben) beschlossen. Gastgeber für die Generalversammlung 2018 wird die Stadt Lublin (Polen) sein.

Am Ende der Sitzung trugen sich alle Sitzungsteilnehmer in das „Goldene Buch“ der Stadt Altötting ein. Mit einem Erinnerungsfoto im Großen Sitzungssaal des Rathauses wurde die Sitzung beendet.

Am Nachmittag standen noch eine mehrsprachige Stadtführung und der Besuch des Christkindlmarktes mit allen Teilnehmern auf dem Programm.
 

Hintere Reihe von links nach rechts: Aiste Ramanauskaite (Europarat), Joanna Iskierka (Tschenstochau, Polen), Nicole Schindler (Altötting), Jean-Michel Berlemont (Vizebürgermeister Nancy, Frankreich), Stadtpräsident Krzysztof Matyjaszczyk (Tschenstochau, Polen), Erster Bürgermeister Herbert Hofauer (Altötting), Tobias Zech (Vorsitzender des Unterausschusses für den Europapreis im Europarat), Julia Zghurska (Kharkiv, Ukraine), Verena Denry (Nancy), Katarzyna Kulisiewicz (Tschenstochau, Polen), Ivan Nemitschev (Kharkiv, Ukraine) - Vordere Reihe von links nach rechts: Sabine Kuzma (Mülheim an der Ruhr), Marion Schäfer-Blake (Vizebürgermeisterin Würzburg), Direktor des Departements für internationale Zusammenarbeit Viktor Rud (Kharkiv, Ukraine), Ramazan Kabasakal (Ankara, Türkei), Krzysztof Stanowski (Lublin, Polen) Foto: Strauß
 
Kultur im Rathaus – Altötting vor 100 Jahren
 
Altötting vor 100 Jahren Der 1. Weltkrieg im Spiegel der Lokalgeschichte am Montag, 15. Januar 2018, um 19.00 Uhr im Foyer des Rathauses der Kreisstadt Altötting.



Im Jahr 2018 jährt sich das Ende des 1. Weltkriegs zum hundertsten Mal, ein Ereignis, welches als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ tituliert wird. Zu jener Zeit glich nahezu ganz Europa einem Schlachtfeld. Dieses denkwürdige Jubiläum gab uns, den Schülerinnen und Schülern des P-Seminars Geschichte am König-Karlmann-Gymnasium, den Anlass zu fragen, welche Auswirkungen dieser Krieg auf Altötting und Umgebung hatte. Wie nahmen die Menschen damals den Kriegsbeginn auf? Was änderte sich während des Krieges und welchen Einfluss hatte die Front auf das Leben in der Heimat? Das sind Fragen, die im Rahmen der Ausstellung beantwortet werden. Dabei kann man vieles mehr über die Heimatregion in Erfahrung bringen.

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen.
 
Aktuelles aus der Stadtbücherei 
 

 
 „Shrines of Europe“-Wand im Haus Papst Benedikt XVI.
 
Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum sind um eine Madonnenkopie reicher. Im September 2017 wurde der bedeutendste Marien-Wallfahrtsort in der Schweiz, Einsiedeln, in die Arbeitsgemeinschaft der „Shrines of Europe“ aufgenommen. Seit 1996 sind in dieser Gemeinschaft mit Altötting, Fátima, Lourdes, Loreto, Mariazell und Tschenstochau die jeweils bedeutendsten Marienwallfahrtorte des jeweiligen Landes verbunden.

Anlässlich der feierlichen Aufnahme Einsiedelns in diese Gemeinschaft segnete H. H. Abt Urban Federer eine Kopie der Einsiedler Madonna und überreichte diese an Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer.

Nun fand die Kopie der Einsiedler Madonna am 30. November 2017 ihren neuen Ehrenplatz in Altötting im Haus Papst Benedikt XVI. – Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum inmitten der weiteren Madonnenkopien.

Im Rahmen einer feierlichen Marienandacht in der Gnadenkapelle, zelebriert von Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl wurde die Einsiedler Madonna herzlich willkommen geheißen, bevor sie vom Überbringer und dem Hausherrn gemeinsam an der zuvor restaurierten Goldwand installiert wurde. So sind die „Shrines of Europe“ wieder komplett und für alle Besucher des Wallfahrtsmuseums zu betrachten.


Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und Erster Bürgermeister Herbert Hofauer mit der neuen Kopie der Einsiedler Madonna. Foto: Verkehrsbüro
 
Altöttinger Pilgerfahrt - „Auf den Spuren des Hl. Bruder Konrads“
 
Alljährlich unternehmen mehrere hundert Pfarrangehörige aus Altötting und Umgebung eine gemeinsame Wallfahrt in Orte und Regionen, aus denen seit jeher zahlreiche Pilger das bayerische Nationalheiligtum besuchen. Da das Jahr 2018 in Altötting und im Bistum Passau unter dem Zeichen des 200. Geburtstages des Hl. Bruder Konrads von Parzham steht, wird auch die traditionelle Altöttinger Pilgerfahrt unter diesem Motto stehen:

Am 22. Dezember 1818 erblickte er als elftes von zwölf Kindern das Licht der Welt und wurde noch am gleichen Tag auf den Namen Johannes getauft. 1851 wurde er schließlich in das Noviziat der Kapuziner in Laufen an der Salzach aufgenommen, beging er ein Jahr später seine feierliche Profess auf Lebenszeit, und wurde als Pförtner ans Kapuzinerkloster St. Anna in Altötting versetzt. Nach 43 Jahren Dienst an der Pforte des St. Anna Klosters verstarb Bruder Konrad im Jahr 1894. Bereits kurze Zeit später erfolgte die Seligsprechung (1930) und die Heiligsprechung (1934).

Bei der Altöttinger Pilgerfahrt begeben wir uns am 4. März 2018 auf die Spuren unseres Altöttinger Pfortenbruders und dritten Diözesanpatrons und steuern die Domstadt Passau an. Neben einer feierlichen Pilgermesse im Passauer Dom stehen natürlich auch eine gemeinsame Mittagspause sowie ein ansprechendes Besichtigungsprogramm in der Innenstadt auf dem Plan.

Als würdiger Tagesabschluss bildet dann die Schlussandacht am Geburtsort des Hl. Bruder Konrads, in Parzham den Höhepunkt des Tages. Auch für einen Rundgang durch das Geburtshaus des Hl. Bruder Konrads und das angeschlossene Museum bleibt ausreichend Zeit. Speziell für die Kommunionkinder und Familien wird es wieder ein eigenes kindgerechtes Programm und einen eigenen Familienbus geben.

Die organisatorische Leitung der Pilgerfahrt übernimmt traditionsgemäß das Altöttinger Wallfahrts- und Verkehrsbüro, die geistliche Leitung unterliegt Wallfahrtsrektor und Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl. Detailliertes Programm und Anmeldung gibt es ab Februar im Wallfahrts- und Verkehrsbüro.


Der Bruder-Konrad-Hof in Parzham. Foto: Bruder-Konrad-Verein
 
Aktuelles aus der Stadtbücherei   
 

Altöttinger Straßennamen -  Propst-Grüneis-Straße 
 
Als Bauernbub in der Stadtpfarrei Pfarrkirchen am 20. August 1906 geboren, besuchte Alfons Maria Grüneis nach der Volksschulzeit zunächst das Humanistische Gymnasium in Burghausen und Passau, studierte an der Theologischen Hochschule und wurde 1931 zum Priester geweiht. Seine Kooperatorenstellen waren Büchlberg im Bayerischen Wald und Kirchham. Anschließend wirkte er als Expositus in Schöllnstein bei Vilshofen und Aidenbach. Nach Kriegsende wurde er Spiritual und Studienrat in Passau/Niedernburg und 1956 Stadtpfarrer in Regen.

Zu Jahresbeginn 1958 ereilte ihn der Ruf nach Altötting, wo er die Nachfolge des Stadtpfarrers Josef Englhart und damit verbunden das Amt des Propstes des Kollegiatstifts zum Hl. Rupertus, des Stadtkommissars und Wallfahrtsinspektors antrat. Bereits am vierten Adventssonntag 1957 fand in der Stiftpfarrkirche St. Philippus und Jakobus die Installierung und Infulierung des neuen Seelsorgers statt. Nach Ablegung seines Amtseides und dem Anlegen der priesterlichen Gewänder samt den Insignien Mitra, Brustkreuz und Ring feierte der neue Stadtpfarrer und Stiftspropst einen Pontifikalgottesdienst.

Zu seinen ersten Amtshandlungen gehörte die Herausgabe eines Pfarrbriefs, der seitdem regelmäßig erscheint. In den 21 Jahren seines Wirkens hat Alfons Grüneis im Pfarr- und Wallfahrtsleben maßgebliche Akzente gesetzt. Neben seiner pastoralen Tätigkeit war dem kunstsinnigen und geschichtskundigen Geistlichen die Erhaltung der zahlreichen Kunst- und Kulturdenkmäler ein echtes Herzensanliegen. So wurden z. B. anlässlich einer Restaurierung der Stiftspfarrkirche in den 60er Jahren bei archäologischen Untersuchungen die bis dahin verschollenen, mutmaßlichen König-Karlmann-Gebeine wieder aufgefunden und die Gottesackerkirche St. Michael einer gründlichen Modernisierung unterzogen. Prälat Grüneis war aber auch Initiator der neuen Stadtpfarrei St. Josef, Mitgründer des Wallfahrts- und Verkehrsvereins, sowie Förderer der Stadtbücherei und der Berufsfachschule für Musik.

Zahlreiche kirchliche Auszeichnungen und Ehrungen wurden ihm zu teil wie z. B. 1965 Päpstlicher Ehrenprälat, und Bischöflich-Geistlicher Rat. Aber auch die Kreisstadt Altötting hatte Alfons Grüneis viel zu verdanken und verlieh ihm anlässlich seines 40-jährigen Priesterjubiläums die Ehrenbürgerwürde, dem später die Auszeichnung mit dem Bayerischen Verdienstkreuz folgte.

Unvergessen bleibt sein persönliches Resümee als Seelsorger: „Altötting ist die schönste, aber auch schwerste Pfarrei in der Diözese, doch es ist eine Gnade, hier zu sein“.

Am 22. Juli 1983 endete der Lebensweg des „Herrn Prälaten“, wie er von seinen Pfarrkindern liebevoll genannt wurde. Der tiefgläubige, marianisch gesinnte Priester, verständnisvoller Lehrer und geistliche Ratgeber starb im Alter von 77 Jahren an Herzversagen. Viele hundert Pfarrangehörige, Freunde und Bekannte gaben dem beliebten Seelenhirten das letzte Geleit. Alfons Maria Grüneis fand an der äußeren Chormauer der Michaelikirche seine Ruhestätte.

von Manfred Lerch, Stadtheimatpfleger
 

Stadtpfarrer Alfons Grüneis.


Stadtpfarrer Alfons Grüneis (Mitte) bei der Glockenweihe für die Stiftspfarrkirche am 24. November 1963, rechts Kaplan Helmut Stadlthanner und links Kapelladministrator DDr. Robert Bauer.


Stadtpfarrer Alfons Grüneis mit den bis dahin verschollenen, mutmaßlichen König-Karlmann-Gebeinen.
Quellen: Fotos: Hildegard Pollety u. Fotostudio Strauß
„Die Altöttinger Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus“, 2010
Stadtarchiv Altötting „Altötting in alten Ansichten“, Band 2, 2003, von Johannes Strauß und Manfred Lerch

 
Freundschaft zwischen Altötting und Loreto vertieft - „Christkindlmarkt-Rallye“
 
Der Besuch von Gästen aus der marketanischen Partnerstadt Loreto zum Altöttinger Christkindlmarkt hat bereits Tradition. Auch am ersten Dezember-Wochenende ließen sich 49 Mitglieder des Städte- Partnerschafts-club nach einem Besuch des Nürnberger Christkindlesmarktes und des Halsbacher Waldmarkts in ihrer Partnerstadt Altötting auf den Advent einstimmen.

Mit Glühwein empfangen wurde die Gruppe von 39 Erwachsenen und zehn Jugendlichen von der Vorsitzenden des Altötting-Loretoclubs, Eva Kilwing, auf der Terrasse des „Münchner Hofes“. Zuvor hatten sie selbstverständlich dem Altöttinger Christkindlmarkt einen Besuch abgestattet. Zu dem Glühwein-Empfang hatten sich auch Erster Bürgermeister Herbert Hofauer und eine stattliche Anzahl von Mitgliedern des Altötting-Loretoclubs eingefunden. Im Restaurant wartete Gastwirt Philipp Altenbuchner mit einem typisch bayerischen „Bratl-Essen aus dem Reindl“ auf, das allen 120 Gästen bestens mundete.

Vorsitzende Eva Kilwing begrüßte als Leiterin der Gästegruppe Eugenia Paci und mit den jungen Damen Tiziana Cardinali, Stefania Busilacchi und Daniela Romanini weitere Vorstandsmitglieder des italienischen Partnerclubs. Wegen einer not-wendigen Schulteroperation seiner Frau Luana hatte Präsident Franco Papini, der die Reise organisiert hatte, heuer nicht persönlich nach Altötting kommen können.

Herzlich willkommen hieß die Clubvorsitzende auch Zweiten Bürgermeister Wolfgang Sellner, Altbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Altötting Richard Antwerpen als Gründungsbürgermeister der Städtepartnerschaft mit seiner Frau Helga sowie die Stadträte Stephan Antwerpen und Luise Hell. Ein schätzender Gruß galt auch den ehemaligen Vorsitzenden der Städte-Partnerschaftsclubs sowie den stets engagierten Gasteltern.

Zweiter Bürgermeister Wolfgang Sellner hielt seine Begrüßungsrede auf Italienisch. Er brachte zum Ausdruck, dass gerade das bevorstehende Weihnachtsfest und die vorweihnachtliche Stimmung mit dazu beitrügen, näher zusammenzurücken und Freundschaften zu vertiefen. Besonders positiv vermerkte Sellner, dass wieder sehr viele junge Leute gekommen waren und so die Städtepartnerschaft belebt und weiter vertieft werde. Er überreichte im Namen der Stadt ein schokoladiges Geschenk an Eugenia Paci und bat sie, Präsident Franco Papini die Grüße der Stadt zu übermitteln.

In ihrem Dank an die Gastgeber verlieh Vize-Präsidentin Eugenia Paci auch ihrer Freude über die vielen neuen und jungen Gesichter unter den Gästen Ausdruck. Ein Dank galt insbesondere den Gasteltern in Altötting und Neuötting, die in ihren Familien die zehn Jugendlichen aus der Partnerstadt aufgenommen hatten. Clubmitglied Christian Brunnhuber und Stephan Antwerpen übernahmen mit Stadt- und TVA-Bussen den Transport der Jugendlichen. Bei ihrem Besuch auf dem Waldmarkt in Halsbach betreuten Vorsitzende Eva Kilwing, Schriftführerin Gina Hahn und Dolmetscherin Raphaela Cavazutti die Gäste aus Loreto. Sowohl der Gruppe aus Loreto als auch den Clubmitgliedern aus Altötting hatte Veranstalter Martin Winklbauer freien Eintritt gewährt.

Vor ihrer Abreise am Sonntagmorgen besuchten die Gäste aus der Partnerstadt zusammen mit Mitgliedern des Altötting-Loreto-Clubs in der St. Magdalena-Kirche eine Messe, die Club-Präses Bruder Georg Greimel in Deutsch und Italienisch zelebrierte. Vorstandsmitglieder des Clubs und die Gasteltern begleiteten die Loretaner dann zu ihrem Bus. Nach einem obligatorischen Gruppenfoto und herzlichen Umarmungen zum Abschied wünschten die Clubvorstandsmitglieder gute Heimreise und einen angenehmen Zwischenstopp in Bozen, wo für die italienischen Freunde der vierte Christkindlmarkt des Wochenend-Christkindlmarkt-Marathons auf dem Programm stand.

Weihnachten ist eine besondere Zeit im Jahr bei uns und in Italien. Die Weihnachtsmarkttradition in Italien kam wahrscheinlich von den benachbarten Alpenländern nach Norditalien und reicht z. B. in der lombardischen Stadt Mailand zurück bis ins sechzehnte Jahrhundert. Die Adventszeit bringt Menschen zusammen und so reisen unsere italienischen Freunde trotz der zahlreichen italienischen Attraktionen jährlich nach Altötting. Nachdem in der Vergangenheit verschiedene bayerische Weihnachtsmärkte besucht wurden, sind unsere loretanischen Freunde so begeistert vom Altöttinger Christkindlmarkt und den schönen Weihnachtsmärkten des Landkreises, dass beschlossen wurde, die zukünftigen Winterreise ausschließlich nach Altötting zu unternehmen.

Die Städtepartnerschaft zwischen Altötting und Loreto ist ein lebendiges Miteinander, das seinen Ausdruck findet in den jährlich im Sommer stattfindenden attraktiven Jugendaustauschfahrten, offiziellen gegenseitigen Besuchen zu kirchlichen und weltlichen Feierlichkeiten, regelmäßigen kulturell inspirierenden Club-Reisen und der Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, bei denen das Motto „Einander besser kennen und verstehen lernen“ nach wie vor im Mittelpunkt steht.



Das obligatorische Gruppenfoto vor der Abfahrt: Die Gäste aus der Partnerstadt Loreto mit Vizepräsidentin Eugenia Paci (Mitte), Bruder Georg Greimel und Mitgliedern des Altötting-Loretoclubs. Foto: Ortner
 
Die 6. Klassen der Weiß-Ferdl-Mittelschule zu Besuch in der Stadtbücherei Altötting
 
Im November des letzten Jahres besuchten die drei 6. Klassen der Altöttinger Weiß-Ferdl-Mittelschule an jeweils drei Vormittagen die Altöttinger Stadtbücherei. Nach angeregten Gesprächsrunden rund um das Thema Medien erhielten die SchülerInnen eine Führung durch beide Büchereietagen. Ob sie gut aufgepasst hatten, zeigte sich dann im anschließenden Bücherei-Quiz. Zwei Schülerinnen konnten sich jeweils eine kostenlose Bücherei-Mitgliedschaft für ein Jahr sichern.


Foto: Stadtbücherei Altötting
 
Aktuelles aus der Stadtbücherei  
 
 
Band V der Zeitzeugenberichte 
 
Die Burghauser Straße, eine der längsten Straßen Altöttings, ist als Erzählband der Altöttinger Zeitzeugen erschienen. Allein über den Hubersaal, gleich am Beginn der Straße, wussten die Erzähler eine Fülle von Begebenheiten zu berichten: Von Weihnachts- und Faschingsbällen oder Theaterstücken, für die Pferde über eine Rampe auf die Bühne gebracht wurden. Nicht weit davon entfernt hatte der Kunstmaler Kalb sein Atelier. Vom Dultplatz, weiter draußen an der Straße, der einst als Turnplatz diente, erzählten Zeitzeugen interessante Geschichten, vom bunten Dultgeschehen in der warmen und vom Schlittschuhlaufen in der kalten Jahreszeit. An den unglücklichen Bauhofmitarbeiter, der aus Versehen den Schlittschuhplatz salzte und eine Woche lang das Kindervergnügen verhinderte, erinnerten sich Teilnehmer der monatlichen Treffen und an Fußballspiele in der schlechten Nachkriegszeit, die mit Spanferkeln finanziert werden mussten.

Der neueste Band der Zeitzeugengeschichten ist wieder zum Selbstkostenpreis von 2,50 € bei der VR meine Raiffeisenbank eG an der Burghauser Straße und im Wallfahrts- u. Verkehrsbüro im Rathaus erhältlich.


Bunter Kinderfasching am Schlittschuhplatz. Foto: Privat
 
Kultur+Kongress Forum Altötting  
 



 
Wer ist Altöttings bester Schulabgänger?
 
Wie jedes Jahr möchte die Kreisstadt Altötting Schüler mit besonders herausragenden Leistungen ehren. Alle Absolventinnen und Absolventen mit ausgezeichneten Ergebnissen aus Altöttinger Schulen werden eine schriftliche Einladung erhalten. Alle Schülerinnen und Schüler, die einen guten Abschluss (Notendurchschnitt bis 1,9 oder Schulbeste/r) an Schulen außerhalb Altöttings erzielt haben, sollen sich bitte bis spätestens 4. Februar 2018 im Rathaus Altötting, Zimmer Nr. 12, oder telefonisch unter 08671 5062-83 melden. Als Nachweis für den Abschluss ist eine Kopie des Abschlusszeugnisses vorzulegen.
 
Traditioneller Empfang für die Altöttinger Sternsinger am Neujahrstag

Am 01.01.2018 fand der traditionelle Empfang für die Sternsinger aller Altöttinger Pfarreien im Großen Sitzungssaal des Rathauses der Kreisstadt statt. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer überreichte den Sternsingern der einzelnen Pfarreien einen kleinen Geldbetrag als Startkapital und dankte ihnen für ihren wichtigen Einsatz. Im Anschluss an den Empfang schrieben die Sternsinger das Rathausportal mit dem Sternsingerspruch 20 + C + M + B + 18 an. Mit dabei waren Kaplan Christoph Leuchtner und Provinzoberin a. D. Schwester Hedwig Cichy vom Provinzhaus Heilig Kreuz als Vertreterin des Kindermissionswerkes.


Foto: Stadt Altötting
 

 

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