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Gedenkgottesdienst für die Opfer des 28. April 1945
 
Zum Gedenken an die Opfer des 28. April 1945 findet am Freitag, 28. April 2017, um 8.30 Uhr in der Stiftspfarrkirche ein Gedenkgottesdienst mit anschließender Libera in der Rastkapelle und Kranzniederlegung durch Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer statt.
 
Die Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen.


 
Altöttinger Pilgerfahrt 2017
 
Pfarrangehörige aus Altötting und Umgebung pilgerten nach Schärding und Maria Schmolln -
Die Premiere des Familienbusses war ein voller Erfolg!
 
Die heurige Altöttinger Pilgerfahrt führte am 12. März 2017 unter der geistlichen Leitung von Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl nach Schärding und Maria Schmolln.

Den Dienst des Vorbeters in den weiteren Bussen übernahmen Stellvertretender Wallfahrtsrektor Pater Norbert Schlenker, Sr. Avita Bichlmaier und Pastoralreferent Arnold Hutterer. Der erstmals angebotene Familienbus wurde von Kaplan Leuchtner und Herrn Diakon Zauner betreut.

Die Altöttinger Wallfahrer zogen entlang des Inns, mit Blick auf Schloss Neuhaus in feierlicher Prozession zum schönen barocken Stadtplatz in Schärding, allen voran die Musikkapelle Altötting und die Fahnenabordnungen der Altöttinger Vereine und Verbände (Krieger- und Soldatenkameradschaft, BRK, Marianische Männerkongregation, KAB, Kolpingfamilie, Loreto Club, Frauenbund, Legio Mariä), sowie Vertretern des Wallfahrts- und Verkehrsvereins, den Schwestern der Congregatio Jesu und vom Kloster Hl. Kreuz, Mitglieder des Pfarrgemeinderates und zahlreiche Altöttinger Erstkommunionkinder.

Bei schönstem Sonnenschein wurden die Altöttinger Pilger von Stadtpfarrer Eduard Bachleitner und Bürgermeister Franz Angerer in Empfang genommen und zur Pfarrkirche St. Georg geleitet. Die feierliche Pilgermesse mit Prälat Günther Mandl, Pater Norbert Schlenker, Kaplan Christoph Leuchtner, Diakon Thomas Zauner und dem Gastgeberpfarrer Eduard Bachleitner wurde erstmals musikalisch in bester Weise von den Altöttinger Kapellsingknaben und der Mädchenkantorei unter der Leitung von Herbert Hager umrahmt. Nicht nur die Altöttinger Pilger lobten die musikalische Qualität, sondern auch die Schärdinger Pfarrmitglieder zeigten sich äußerst beeindruckt. Prälat Mandl freute sich über die große Anzahl an Erstkommunionkindern, die heuer zum ersten Mal die Pilgerfahrt begleiteten und lud sie zum Vater Unser nach vorne zum Altar ein.

Im Anschluss an die Hl. Messe richtete Bürgermeister Franz Angerer noch einige Grußworte an die Altöttinger Gäste und Herr Rudolf Amsel erklärte die wechselhafte Geschichte der Schärdinger Pfarrkirche und ging insbesondere auch auf die Neugestaltung des Volksaltares und des Ambo durch den in Altötting bestens bekannten Künstler Joseph Michael Neustifter ein.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen nahmen zahlreiche Pilger an einer sehr interessanten Stadtführung teil, um die Barockstadt am Inn näher kennenzulernen. Zeitgleich begaben sich die Kommunionkinder und Familien auf kindgerechte Art und Weise auf die Spuren von Schärding und erfuhren beispielsweise, dass früher die Farbe der Hausfassade Auskunft über das dort ausgeübte Gewerbe gab.

Am Nachmittag stand als zweites Ziel der Altöttinger Pilgerfahrt die bekannte Wallfahrtskirche Maria Schmolln auf dem Programm, während sich der Familienbus mit vielen neuen Erlebnissen auf den Heimweg machte. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeister Wilfried Gerner und einer kurzen Erklärung des Gotteshauses durch Pater Bertram Sonnleitner feierten die Altöttinger Pilger die Abschluss-Andacht mit eucharistischem Segen mit Prälat Günther Mandl und Pater Norbert Schlenker, der die Predigt übernahm. Musikalisch umrahmt wurde die Andacht durch Sänger und Musiker unter der Leitung von Herbert Hager. Sowohl in Schärding, als auch in Maria Schmolln erinnern nun zwei schöne Pilgerkerzen, überreicht von der Wallfahrtsleitung an die gastgebenden Pfarrer, an den Besuch der Altöttinger Pilger.

Die Organisation der Altöttinger Pilgerfahrt lag in den bewährten Händen des Wallfahrts- und Verkehrsbüros Altötting, das erneut in bester Weise von den Ersthelfern des BRK unterstützt wurde.


Die Erstkommunionkinder beim gemeinsamen Vater Unser am Altar. Foto: Dorfner/Liebfrauenbote
 
Strom - nicht nur aus der Steckdose
 
In weiten Teilen der Bevölkerung ist eine tiefe Verunsicherung über den Zubau von neuen Photovoltaikanlagen anzutreffen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Die Berliner Politik hat - dies ist meine ganz persönliche Meinung - ihren Teil dazu beigetragen.

Viele potenzielle private Eigenerzeuger zögern mit einem Einstieg in die PV-Technik, auch in der Erwartung, dass die Preise für die Module noch weiter sinken könnten. Branchenkenner signalisieren jedoch, dass sich die Kosten bzw. Preise für PV-Anlagen auf ein stabiles Niveau abgesenkt hätten.

Die Botschaft - auch ohne Förderungen - lautet, dass es gerade jetzt sinnvoll ist, sich mit der Überlegung zu beschäftigen, ob und wie PV Anlagen konzipiert sein könnten. Was die Sache jetzt und zukünftig interessant macht, ist die Eigennutzung von Teilen der Stromerzeugung und die Aussicht in nicht ferner Zukunft eigenerzeugten Strom speichern und dafür die entsprechenden Vorbereitungen treffen zu können. Dies gilt sowohl für die große Anlagen, Anlagen für Gewerbebetriebe und Anlagen für den privaten Hausbesitzer.

Beispiel - Industrieanlagen
Die Energiegenossenschaft Inn-Salzach eG hat gerade auf dem Dach eines Logistik-Zentrums in Frankenthal eine der derzeit größten PV-Anlagen in Europa errichtet. Dort werden 3,6 Mio kWh erzeugt. Für eine Eigennutzung für den Betrieb des Zentrums ist alles eingerichtet.

Beispiel - Gewerbe- und Großanlagenbau
Auch dort lohnt sich der Eigenverbrauch, wenn keine EEG-Umlagebefreiung (besondere Ausgleichsregelung) vorliegt! Bei aktuellen Stromentstehungskosten von unter 9 ct/ kWh können größere Dachanlagen bis 750 kWp bereits jetzt den Bezugsstrom kostengünstiger ersetzen oder schlimmstenfalls kostenneutral substituieren. Schon jetzt ist der Graustrom aus der Dose hierfür keine Alternative mehr. Viele Betriebe stellen bereits Ihre Energieversorgung auf erneuerbare Energien um und versuchen auch hinsichtlich Netzentgelte und Leistungspreise Optimierungspotentiale zu nutzen.

Beispiel - Anlage auf dem Hausdach
Eigenverbrauchsanlagen unter 10 kWp im privaten Bereich lohnen sich immer. Unabhängig von der Technik sollte eine Neuanlage immer mit Speicher zumindest geplant werden. Wichtig ist, dass die Dimensionierung des Speichers, die Größe der PV-Anlage und der Eigenverbrauch zum Nutzerprofil im Haushalt passt. Hier gilt es, die Fachberatung beim Fachhandwerker und Energieberater einzuholen.

Einfaches Rechenbeispiel
# Ein Haushalt mit 3.500 kWh jährlichem Stromverbrauch zahlt für den Strom derzeit jährlich ca. 1.050.-
# Eine PV-Anlage mit 3 kW Leistung kostet derzeit 4.500.- € und produziert jährlich ca.3.000 kWh.
# Bei einem Eigenverbrauch von 35%, also 1.225 kWh, spart sich der Haushalt jährlich 367.- €.

Den Amortisationszeitraum kann sich jeder selbst ausrechnen, zumal er umso kürzer wird, je teurer der Strom aus der Steckdose wird.

Toni Dingl
Umweltreferent der Kreisstadt Altötting
 
Besuch der Bayerischen Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz Ulrike Scharf, MdL, in Altötting
 
Am 16. März 2017 besuchte die Bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Frau Ulrike Scharf, MdL, die Kreis- und Wallfahrtsstadt Altötting. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer begrüßte den hochrangigen Gast im Rahmen eines offiziellen Empfanges im Großen Sitzungssaal des Rathauses. In ihren Grußworten bedankte sich die Staatsministerin für die herzliche Gastfreundschaft in der Kreisstadt Altötting. Anschließend trug sie sich in das „Goldene Buch“ der Stadt Altötting ein.


Ministerin Ulrike Scharf beim Eintrag in das „Goldene Buch“ der Kreisstadt Altötting. Von links: Stv. Landrat Stefan Jetz, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, MdL Ingrid Heckner, Stadträtin Angelika Schlederer und Bezirksrat Veit Hartsperger. Foto: Stadt Altötting
 
Jahreshauptversammlung der FFW Raitenhart am 9. März 2017
 
Die FFW Raitenhart erhält ein neues Fahrzeug. Es handelt sich dabei um ein mittleres Löschfahrzeug, das den Anforderungen der Wehr voll gerecht wird. 1. Vorsitzender Andreas Stemmer berichtete, dass das neue Fahrzeug in der Mitte des Jahres in Dienst genommen werden soll. Die Fahrzeugweihe ist für den 24. Juni geplant.

1. Kommandant Max Holzmann gab einen kurzen Abriss über die 33 Einsätze im abgelaufenen Jahr 2016 mit insgesamt 475 Einsatzstunden. Als Schwerpunkt bezeichnete er die Techn. Hilfeleistungen und die Umwelteinsätze. Nach Auskunft des Kommandanten hat sich der Unfallschwerpunkt auf die Ausfahrt von der A 94 auf die B 299 verlagert. Er warnte schon einmal vor, dass hier vermehrt Einsätze auf die Wehr zukommen könnten. Momentan leisten 35 Männer, 2 Frauen und 13 Jugendliche bei der Freiwilligen Feuerwehr Raitenhart ihren Dienst.

Schriftführer Wolfgang Bergmann informierte über die Jahreshauptversammlung 2016 und gab Auskunft über die gesellschaftlichen Ereignisse im abgelaufenen Vereinsjahr.

Jugendwart Norbert Eppner teilte mit, dass im vergangenen Jahr 20 Übungen abgehalten wurden. Die Jugendarbeit im Verein macht großen Spaß, da alle sehr motiviert und engagiert sind. Ein besonderer Erfolg wurde bei der Jugend-Challenge im Rahmen der 150-Jahr-Feier der Altöttinger Wehr erreicht: Vier Jugendliche der Raitenharter Wehr holten erste Plätze.

Josef Neumaier legte über die Finanzen der Raitenharter Wehr Rechenschaft ab. Die Kasse wurde von den Kassenprüfern, Hans Eibelsgruber und Hans Putz geprüft und als einwandfrei befunden. Die Vorstandschaft konnte entlastet werden.

Zahlreiche Kameraden wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Fünf Kameraden wurden befördert. Die Wehr beteiligte sich auch als Fluthelfer in Simbach, wofür die Kameraden besonders geehrt wurden. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer gratulierte den Beförderten und Geehrten und dankte für die gute Zusammenarbeit und die gute Arbeit, die von der Raitenharter Wehr geleistet wird. Diesem Dank schlossen sich Kreisbrandinspektor Alois Wieser, und Feuerwehrreferent Dr. Stefan Schneiderbauer an.


Beim gemeinsamen Gruppenbild von links nach rechts: Lukas Putz, 1.Vorsitzender Andreas Stemmer, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Julia Stemmer, Stefan Sudrow, Karl Eppner, Verena Holzmann, Thomas Eibelsgruber, Feuerwehrreferent Dr. Stefan Schneiderbauer, Andreas Lerchner und 1.Kommandant Max Holzmann. Foto: Thanner, ANA 
 
Der Geschenk-Tipp: Freibad-Gutschein
 
Für das Freizeit- und Erholungszentrum St. Georgen können ab sofort folgende Gutscheine für Saisonkarten 2017 erworben werden:

Familien-Saisonkarte 70.- €
Erwachsenen-Saisonkarte 50.- €
Jugend-Saisonkarte 25.- €

Erhältlich sind die Gutscheine im Altöttinger Rathaus, Wallfahrts- und Verkehrsbüro, Kapellplatz 2 A, Zimmer 1, Tel. 08671 5062-19.


 
Geplante Tiefbaumaßnahmen 2017 im Stadtgebiet
 
Bereits begonnen hat die Telekom mit den Restarbeiten für die Breitbandversorgung im Bereich der Mühldorfer Str.; die Fa. Vodafone wird eine Leitungsverlegung in den Bereichen innere Schlotthamer Straße; Rupertusstraße; Traunsteiner Str; Burghauser Str.; Anorganaplatz; und Beckstraße vorantreiben.

Das Energiesparwerk plant in diesem Jahr an folgenden Bereichen verschiedene Maßnahmen: Georgenstr., Hüttenberger Weg, Trostberger Str., Gottfried-Keller-Str./ Peter-Rosegger-Str., Eichendorffstr. und in der Hillmannstr. (östlich der Dr.-Thyroff-Str), Reischlstr. sowie am Pestalozziweg. In der Inneren Mühldorfer Str. wird von Ende April bis Mitte Mai östlich der Alten Post die Fernwärmeleitung verlegt.

Der Gasversorger wird in der Grenzstr. eine neue Leitung verlegen, außerdem werden an der Hochdruckleitung entlang der Maria-Ward-Str., der Kardinal-Wartenberg-Str. und der Äußeren Trostberger Str. Instandsetzungsmaßnahmen an der Gasdruckleitung erforderlich.

Im Baugebiet an der Wiesmühle und an der Eschbachstr. wird die endgültige Asphaltfeinschicht im Frühjahr 2017 aufgebracht. Am Hafnerberg werden die Wasserleitung und die Hauszuleitungen bis zur Grundstücksgrenze erneuert, ebenso wird im Bereich der östlichen Beckstr. sowie im Bereich der Raitenharter/Holzhauser Str. die Wasserleitung zu einem sogenannten Ringschluss zusammengeführt.

Die Straßenbeleuchtung wird an allen noch verbliebenen, jedoch nicht historischen Leuchteinheiten auf LED umgerüstet. Die Investitionskosten werden sich durch geringeren Strombedarf innerhalb von fünf bis sechs Jahren amortisieren. Im Caritasweg wird ebenfalls die Straßenbeleuchtung errichtet.

An den Brückenbauwerken im Stadtgebiet sind Zustandsuntersuchungen vorgesehen.

Kanalsanierungsmaßnahmen in der sogenannten geschlossenen Bauweise werden im April und Mai in den Bereichen Frühlingstr., Adalbert-Vogl-Str., Estererstr, Watzmannstr., Jahnstr., Herzog-Arnulf-Str., Karolingerstr., Konventstr., Max-Eyth-Str., Probsteiweg, Schäfflerstr., Seilerstr., Töpferstr., Fliedergasse, Kettelerstr., Ganghoferweg, Schillerstr., Hüttenberger Weg, Maistr. und am Tillyplatz durchgeführt. Nebenbei werden auch heuer wieder im sogenannten kleinen Straßenunterhalt ca. 150 verschiedene Sanierungsmaßnahmen ausgeführt.

Natürlich wird es durch die Vielzahl der verschiedenen Bauvorhaben zu der einen oder anderen Beeinträchtigung kommen. Die Tiefbauverwaltung koordiniert das alles, sollte es trotzdem zu Beanstandungen kommen, denken Sie bitte zuerst daran: Jeder braucht einen funktionierenden Kanal, alle brauchen frisches Wasser aus der Wasserleitung, das schnelle Internet und die Wärme vom Energiesparwerk.

Richard Wiesinger
Städtisches Tiefbauamt 
 
Diözesanfahrt zu Altöttings Partnerstadt nach Mariazell
 
Die Diözese Passau fährt von 7. bis 9. Juli 2017 in die Partnerstadt von Altötting, nach Mariazell in der Steiermark. Bereits auf der Hinfahrt wird das gotische Zisterzienserstift Lilienfeld besichtigt, den größten mittelalterlichen Klosterbau Österreichs. Den zweiten Tag wird ganz dem Wallfahrtsort Mariazell gewidmet: Neben der berühmten Basilika mit der Statue „Maria in der Zelle“ steht auch die Besichtigung der Schatzkammer und des Mariazellerhofs mit Lebzelterei, Wachszieherei und Brennerei auf dem Programm. Die Heimfahrt führt über Linz, mit einem Abschlussgottesdienst auf dem Pöstlingberg durch Domkapitular Msgr. Manfred Ertl, der die Fahrt begleitet. Zustiege in Altötting, Pocking und Passau. Preis pro Person im DZ inkl. Halbpension, Eintrittsgelder und örtl. Führungen 325.- €.

Information und Anmeldung:
Diözesanpilgerstelle Tel. 0851 393-1432
Email: pilgerbuero@bistum-passau.de
www.pilgerreisen.bistum-passau.de


Foto: Diözesanpilgerstelle Passau-Altötting 
 
Ausstellung von Toninho Dingl in der Stadtgalerie Altötting
 
Nach seinen beiden letzten Ausstellungen - Kalkutta und Salzburg - gibt Toninho Dingl in der Stadtgalerie Altötting nun ein „Heimspiel“.

Der 28jährige Künstler und Geograph diskutiert in seinen figurativen Malereien die Widersprüche und Ausdrücke unserer Zeit. Toninho Dingl bewegt sich dabei in verschiedenen Welten und verschränkt beispielsweise die Epen eines Homer oder die Fantasyliteratur eines Tolkiens mit Themen unserer Gegenwart.

So wird der mythologische Fährmann „Charon“ zum modernen Schleuser über das Mittelmeer, die Sirenen locken nicht mehr mit ihrem Gesang, sondern symbolisieren die Praktiken unserer heilen Werbewirklichkeit oder es findet sich der griechische Gott der Meere, Poseidon, als Verwalter seines untergehendes Reiches wieder. Und auch die österreichische Fußball-Ikone David Alaba zeigt sich ganz erschrocken, als er sich in dem Trikot der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft wiederfindet. Aber auch des Lokalgeschehens und den Wahrzeichen seiner Heimatstadt Altötting nimmt sich der junge Künstler an und so blickt der „Tod von Eding“ fasziniert auf die Methoden der modernen Landwirtschaft, die ihm die Arbeit mit den Singvögeln und Honigbienen abnehmen. Selbst die Jugendstreiche eines Gerhard Polts sind vor Toninho Dingls Malstiften nicht sicher und werden in das Ausstellungs-Vorhaben eingebunden.

Toninho Dingl zieht Vergleiche, zeigt Zusammenhänge und generiert mit seinen Bildern Geschichten, die nicht von ungefähr auch Einzug in den Bildungsunterricht genommen haben. Einer der größten Fürsprecher von Toninho Dingl ist Konstantin Wecker, der seine Bilder in einem Musikvideo eingebunden hat. Dass Konstantin Wecker ihn als einen jungen „Deix“ bezeichnet, ist natürlich eine hohe Ehre. Motive von Toninho Dingl findet man inzwischen auch gedruckt auf englischen Pullovern des Unternehmens FWP-Clothing.

Der Meeresschutzorganisation „SeaShepherd“ hat Toninho Dingl ein Bildmotiv kostenlos zur Verfügung gestellt, das den ungleichen Kampf zwischen dem Meeresgott Poseidon und der Nussschale eines Walfangboots darstellt. Dieses Motiv wird als Poster und Postkarte inzwischen weltweit verkauft. Im Zuge der Kampagne von SeaShepherd bestraft Poseidon die Selbstüberschätzung des Menschen durch die „NEMESIS“, zu deutsch „einer ausgleichenden Gerechtigkeit“.

Öffnungszeiten: 05. Mai bis 25. Juni 2017
Di – Fr. 14.00 – 16.00 Uhr
Sa/So/Feiertag 11.00 -16.00 Uhr
Eintritt: 3.- € p. P. (Schüler/Studenten Eintritt frei)

Sonderöffnungen für Gruppen nach Vereinbarung
Weitere Information über das Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting Tel. 08671 5062-19, stadtgalerie@altoetting.de
 
Altöttinger Straßennamen - Martin-Moser-Straße
 
Draußen am östlichen Stadtrand im Gewerbegebiet „Am Hirschwinkel“ verläuft parallel zur Burghauser Straße die Martin-Moser-Straße. Das inzwischen aufgelöste Heimatmuseum besitzt in seinen Beständen ein prächtiges Porträtbild aus der Biedermeierzeit. Es zeigt den Gastgeber und Ökonomen Martin Moser (1785-1851) lebensgroß in Öl gemalt vom rheinländischen Künstler Friedrich Baudri aus dem Jahr 1837, gestiftet vom ehemaligen Altöttinger Bürgermeister und Landtagsabgeordneten Gabriel Mayer.

Schon sein äußeres Erscheinungsbild zeigt einen Mann voller Tatkraft und entschlossen, sich für seine Mitmenschen einzubringen. Mosers Vater stammte aus einer alteingesessenen Landshuter Bierbrauerfamilie und betrieb in der 1400-Seelen-Gemeinde Altötting, wo er sich 1779 mit seiner Braut aus Altenmarkt verehelichte, als Posthalter und Tafernwirt das Gasthaus „Zur Alten Post“ in der Mühldorfer Straße, die damals im Volksmund „Mosergasse“ hieß. Aus seiner Ehe gingen acht Kinder hervor, deren drittes Kind Martin am 8. September 1785 das Licht der Welt erblickte. Schon mit 18 Jahren verlor er seinen Vater. Von da ab führte seine Mutter die Gastwirtschaft weiter, die nach ihrem Tode 1814 an den nunmehr 29-jährigen Sohn überging. Er war der richtige Mann, um der renommierten Gaststätte ihr hohes Ansehen zu erhalten.

Bei den Bürgern war Moser hochgeachtet, so dass man ihm schon 1819 das Amt des Communalpflegers antrug, das er 33 Jahre lang ausübte und später sogar auf den Posten des Gemeindevorstehers (heute Bürgermeister) berufen wurde. Mächtig und vielseitig begabt, genoss er in der Bevölkerung große Anerkennung und bekleidete zahlreiche Ämter und Ehrenämter: Hauptmann der kgl.-baier. Landwehr, Landrat (Mitglied der Ständeversammlung), Inhaber des Civil-Verdienstordens usw.. Auch im kirchlichen Leben übte Martin Moser seit 1825 sein Leben lang das Amt des Präfekten der Marianischen Männerkongregation aus.

Bis zu seinem 52. Lebensjahr blieb Martin Moser Junggeselle. Erst 1837 führte er die Tittmoninger Gastwirtstochter Maria Theresia Burgschwaiger zum Traualtar. Da aber seine Ehe kinderlos blieb, verkaufte er 1847 Landwirtschaft und Gastwirtschaft an J. Absmayer, der wiederum 1872 an Ferdinand Pallauf übergab. Nach häufigen Besitzerwechsel ging die Posthalterei an der Straße München-Wien allmählich zu Ende.

Nur zwei Wochen vor seinem Ableben vermachte Martin Moser testamentarisch seinen, an das Bruderhaus angrenzenden, gemauerten „Moserstadel“ - bisher als Holzlege benützt - der Marktgemeinde Altötting, um dort das erste Krankenhaus hineinzubauen. Dazu wurden einige Mauern eingezogen und flugs war alles fertig!

Am 4. Dezember 1851 starb Privatier Martin Moser 66-jährig an einem Lungenleiden. Seine letzte Ruhestätte fand er unter den Arkaden des Michaelifriedhofs. Die gute alte Postkutschenzeit war inzwischen fast zu Ende gegangen und das Eisenbahn-Zeitalter hatte begonnen.

Die nach Martin Moser benannte Straße im Osten der Stadt endet nahe des Strixnerweges. Durch den Bau der Staatsstraße 2107 musste die Moser-Gedenksäule, gestiftet 1853 von seinem Neffen, dem Tierarzt Michael Moser, vom ursprünglichen Standort nahe des Huberstadels stadteinwärts verlegt werden.

von Manfred Lerch, Stadtheimatpfleger


Heimatbuch Altötting – Herz Bayerns, 1998
Max Fellermeier, Lebenswerk eines Heimatforschers, Altötting 1984
Josef Breitenlohner, Bildstock, Marterl, Weg- und Feldkreuze in Altötting in: Oettinger Land Bd. 35 (2015) Quellen: Stadtarchiv Altötting
 
Neuauflage des Bildbandes „ALTÖTTING - Das Herz Bayerns“
 
Ein seit Jahren erfolgreicher Bildband des Südost Service ist jetzt in einer aktualisierten und neu bebilderten Auflage im Buchhandel erhältlich. Am 17. März 2017 stellten Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Verleger Christian Wick und Herausgeber Jürgen Lindenburger zusammen mit dem Fotografen Heiner Heine und Ulrike Kirnich vom Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting den neu erschienenen Bildband der Presse und den örtlichen Buchhändlern vor.

Mit eindrucksvollen Bildern von dem in Burgkirchen ansässigen Fotografen Heiner Heine und Texten von Peter Becker und Jürgen Lindenburger zeigt der Bildband ein liebenswertes Stück Bayern mit seinen Sehenswürdigkeiten, seiner tiefverwurzelten Religion und seiner Kultur.

Wie keine andere Stadt hebt sich Altötting aus dem Umkreis seiner prominenten und geschichtsträchtigen Nachbarn heraus. Die Stadt wird durch die uralte Vergangenheit aus der Zeit der Agilolfinger und Karolinger geprägt und erhielt später seine Bestimmung als Wallfahrtsort, die den Ort durch Jahrhunderte geformt hat und heute dem Leben in dieser Stadt Flair und Gesicht verleiht.

Die barocke Inszenierung des beeindruckenden Kapellplatzes trägt wohl zu Recht das Prädikat der Herzmitte Bayerns. Trotz der vielen Tausend Pilger, die jährlich die berühmte Madonna im Heiligtum der Gnadenkapelle besuchen, ist die Stadt nicht nur Wallfahrtsort. Ein reges bürgerliches Leben, kulturelle Vielfalt und eine agile Wirtschaft mit dem Ort als Bildungszentrum für Leben und Beruf sorgen für das weltlich junge Erscheinungsbild von Altötting.


Von links nach rechts: Ulrike Kirnich, Jürgen Lindenburger (Herausgeber), Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Christian Wick (Verleger) und Heiner Heine (Fotograf). Foto: Verkehrsbüro
 
Treffpunkt Stadtbücherei Altötting
   
 

Stadtbücherei Altötting, Kapuzinerstr. 19, 84503 Altötting
Di.+ Mi. + Fr. 13.00 - 17.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Telefon + Telefax 08671 12344 E-Mail: info@buecherei-altoetting.de
Online-Reservierung: www.buecherei-altoetting.de
 
Altöttinger Pilgerstempelheft und Neuauflage der Altöttinger Pilgerwegkarte
 
Die Altöttinger Pilgerwegkarte „Pilgerwege ins Herz Bayerns“ erfreut sich stets großer Beliebtheit bei Pilgern, Wanderern und auch Radfahrern. Rechtzeitig zum Start in die Wander- und Pilgersaison 2017 gibt es eine Neuauflage. Zusätzlich kann im Wallfahrts- und Verkehrsbüro nun auch ganz neu ein Pilgerstempelheft angefordert werden.

Altötting bildet das Zentrum eines Pilgerwegenetzes, welches in der Karte „Pilgerwege ins Herz Bayerns“ deutlich wird. Es beinhaltet den „Jakobsweg Böhmen-Bayern-Tirol“ von Krumau an der Moldau über Passau und Altötting innaufwärts nach Kufstein, den „St. Rupert-Pilgerweg“ von Altötting auf den Spuren des heiligen Missionsbischofs durch den Rupertiwinkel nach Salzburg und Bischofshofen im Pongau und den „WolfgangWeg“ von Regensburg über Altötting und das Innviertel nach St. Wolfgang im Salzkammergut. Seit 2014 führt der neue „Marien-Wanderweg“ von St. Marienkirchen am Hausruck über Maria Schmolln, entlang einiger Marienkapellen nach Altötting. In der Neuauflage der Pilgerwegkarte ist dieser Weg nun auch zu finden. Die Via Maria verbindet außerdem Altötting mit Mariazell in der Steiermark. Eine regionale Besonderheit ist der „Benediktweg“. Der Rundweg verbindet auf einer Länge von ca. 250 Kilometern die Stätten der Kindheit und Jugend Joseph Ratzingers und führt durch die beschauliche Voralpenlandschaft zwischen Inn und Salzach. Ausgangs- und Zielpunkt ist die Papstlinde in Altötting.

Damit die Pilger auf ihrem Weg nach Altötting ihre Gedanken festhalten und die Strecke dokumentieren können, wurde vom Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting nun ein Pilgerstempelheft herausgegeben. Dort sind neben Platz für Stempel von Quartieren und kirchlichen Stellen auch einige Zeilen für eigene Gedanken auf dem Weg vorgesehen. Sowohl die Pilgerwegkarte als auch das Pilgerstempelheft sind kostenfrei erhältlich!

Weitere Informationen:
Wallfahrts- und Verkehrsbüro (im Rathaus), www.altoetting.de, touristinfo@altoetting.de


Kartenmaterial in der Übersicht: „Mein Weg nach Altötting – Pilgerstempelheft“ in praktischer Klarsichtfolie; „Altötting – Pilgerwege ins Herz Bayerns“ Übersichtskarte aller Pilgerwege in Altötting. Foto: Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting
 
Treffpunkt Stadtbücherei Altötting
   
 

Stadtbücherei Altötting, Kapuzinerstr. 19, 84503 Altötting
Di.+ Mi. + Fr. 13.00 - 17.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Telefon + Telefax 08671 12344 E-Mail: info@buecherei-altoetting.de
Online-Reservierung: www.buecherei-altoetting.de
 
Schnelles Internet in der Kreisstadt offiziell und symbolisch in Betrieb genommen
 
Am 17. März 2017 durfte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer zusammen mit Vertretern der Deutschen Telekom und dem städtischen Breitbandbeauftragten Peter Laske die neuen schnellen Internetanschlüsse durch einen symbolischen Druck auf einen roten Einschaltknopf in Betrieb nehmen. Von in den letzten Monaten durchgeführten Bau- und Kabelverlegungsmaßnahmen profitieren in unserer Stadt rund 370 Haushalte und eine Reihe von Gewerbebetrieben. Versorgt wurden schwerpunktmäßig die Stadtteile Osterwies, Graming, Ober- und Unterholzhausen, der Bereich rund um die Wiesmühle und das Gewerbegebiet „Am Hirschwinkel“. Das neue Leitungsnetz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud ist nun wesentlich bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 460.000 Euro, hierzu erhielt die Kreisstadt Altötting einen Zuschuss des Freistaates Bayern in Höhe von 368.000 Euro. Die Restsumme in Höhe von 92.000 Euro trägt die Stadt Altötting. Der Bayerische Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, Dr. Markus Söder, hatte Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer am 16. Juni 2016 in der Herrenmühle in Altötting den Förderbescheid über diese Summe persönlich übergeben.


Der symbolische Knopfdruck im Sitzungssaal des Rathauses: Von links nach rechts: Erhard Finger, Regio-Manager der Telekom, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Georg Selbertinger, Key-Account-Manager Technik der Telekom und Peter Laske, Breitbandbeauftragter der Stadt Altötting.
Foto: Manuela Biebl, Stadtverwaltung Altötting
 
Kultur+Kongress Forum Altötting  
 

 
Freibad St. Georgen öffnet spätestens am 29.04.2017
 
Die Vorbereitungsarbeiten im Freibad St. Georgen für die Saison 2017 haben am 06.03. begonnen. Wenn es die Witterung zulässt, startet die Freibad-, sowie die Speckbrettl- und Beachvolleyballsaison spätestens am 29.04.2017.

Bitte bei Erstausstellung von Saison- und Familienkarten für jedes Familienmitglied ein Foto (Passbildgröße) mitbringen. Die Ferienkarte gibt es zu Beginn der Großen Schulferien in Bayern (ab 28.07.2017). Auch in diesem Jahr besteht die Möglichkeit, Kabinen und Schränke im Freibad zu mieten. Die Gebühren hierfür sind direkt an der Freibadkasse zu entrichten. Kabinen und Schränke, die bereits vermietet waren, werden noch bis zwei Wochen nach Badöffnung für die bisherigen Inhaber reserviert. Nach diesem Zeitpunkt werden die begehrten Einrichtungen an neue Interessenten vergeben.

Diese Saison gibt es wieder einen Kartenvorverkauf. Dieser beginnt ab 12.04.2017 täglich von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Auch das Kioskteam freut sich auf die neue Saison und steckt schon mitten in den Vorbereitungen. Allerdings suchen wir heuer Verstärkung in der Küche und im Service. Bei Interesse bitte unter 0171 5476217 melden.

Das Freibad St. Georgen ist das einzige Bad im weiten Umkreis, das die Schwimmbecken ausschließlich mit umweltfreundlicher Solarenergie beheizt. Die jeweils genauen Wassertemperaturen erfahren sie täglich ab 8.15 Uhr unter www.freibad-altoetting.de. Unsere Öffnungszeiten sind täglich von 8.30 Uhr bis max. 20.30 Uhr. In der Vor- und Nachsaison von 8.30 Uhr bis max. 20.00 Uhr bzw. bis zum Einbruch der Dunkelheit. Wir suchen für diese Saison noch Personal für die Aufsicht im Freibad. Bei Interesse Telefon 08671 4433.

WIR FREUEN UNS AUF SIE!


Foto: Stadt Altötting
 
Info für die Hundehalter
 
Liebe Altöttinger Hundehalterinnen,
liebe Altöttinger Hundehalter,

Hunde sind schon seit langer Zeit Begleiter, Helfer und Freunde des Menschen. Auch für viele Altöttinger sind Hunde zu Gefährten geworden. Dies wird in der steigenden Anzahl der gemeldeten Hunde in unserer Stadt deutlich.

In unserem städtischen Lebensraum tragen die Hundehalter eine besondere Verantwortung. Denn der Hund braucht Hilfe bei der Bewältigung seiner einfachsten Bedürfnisse. Das heißt also gemeinsames Gassigehen. Denn Hunde gehen nicht aufs Klo und verrichten ihre großen Geschäfte auch nicht auf Kommando. Für viele Hundebesitzer bedeutet das: Ab nach draußen, dem Hund Gelegenheit geben, sich in geeigneter Umgebung auszutoben und zu lösen.

Naturbedingt suchen Hunde für ihr Geschäft nicht nach asphaltierten Wegen, sondern eher nach anderen Gelegenheiten wie zum Beispiel Büsche, Bäume oder Flächen, wo sie scharren können. Hunde würden freiwillig niemals einfach so auf den Fußweg machen. Ganz zu schweigen von offenen Plätzen. Doch wohin mit den Hinterlassenschaften des eigenen Hundes, wenn es denn doch einmal anders kommt als geplant?
 
Die Stadt Altötting möchte Hundehalterinnen und Hundehalter verantwortungsbewusstes Verhalten leichter machen, damit Hundekot künftig weder zu einem optischen noch zu einem hygienischen Problem wird.
 
Deshalb wurden folgenden Stellen im Stadtgebiet Spender für Hundekottüten aufgestellt:
- Schwester-Edith-Stein-Straße hinter Pollety
- äußere Stinglhamerstraße links neben Hochhaus
- östliche Kreszentiaheimstraße bei Bolzplatz
- Kreisel Burghauser Straße Beginn Fußweg Maybachstraße
- äußere Schlotthamerstraße bei Traffostation
- Hüttenberger Weg bei Bolzplatz
- Richard-Billinger-Weg bei Einmündung rechts und Brücke
- Gebhard-Fugel-Weg
- Oberer Grasweg - Nord Stich zu B-12
- Ecke Herrenmühle
- Gries - B12 Durchgang Nähe Brücke
- Gries - Abgang bei Anzenberger
- Gries - Bruckmayer Stadl rechte Seite am Waldrand
- Untersbergstraße am Grünstreifen
- Burghauser Straße Ecke Anorganaplatz
 
Hundekotbeutel gibt es ebenfalls kostenlos im Rathaus Altötting. Aber auch jede andere kleine Plastiktüte, zum Beispiel Frischhaltebeutel oder Gefriertüte, eignet sich zur Beseitigung des Hundehaufens.
 
Die Entfernung des Hundekotes dauert keine Minute!
 
Folgendermaßen geht’s schnell und ohne große Überwindung:
1. Ziehen Sie den Beutel wie einen Handschuh über
2. Ergreifen Sie die Hinterlassenschaft Ihres Hundes
3. Stülpen Sie den Beutel um. Der Plastikbeutel wird umgedreht über die Hand wieder ausgezogen
4. Der Haufen verschwindet im Inneren des Beutels
 
Verknoten Sie nun den Beutel und werfen Sie ihn bitte in den nächsten öffentlichen und dafür geeigneten speziellen Abfallkorb.
 
Ihre Stadtverwaltung Altötting
 
Wallfahrtsrektoren aus Mariazell, Einsiedeln und Kevelaer zu Gast in Altötting
 
Vom 15. - 17. März 2017 trafen sich in Altötting auf Einladung von Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl die Wallfahrtsrektoren der vier großen deutschsprachigen Marienheiligtümer. Auf der Tagesordnung standen neben Besichtigungen auch zahlreiche Diskussionen und Gespräche um gemeinsame Themen und Herausforderungen.

Erster Bürgermeister Herbert Hofauer empfing die Wallfahrtsrektoren Pater Superior Dr. Michael Staberl aus Mariazell, Pater Mag. Christoph Pecolt, Stadtpfarrer aus Mariazell, Pastor Rolf Lohmann aus Kevelaer, Pater Philipp Steiner vom Kloster Einsiedeln sowie Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl und Pater Norbert Schlenker aus Altötting im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses.

Nach einem kurzen Gedankenaustausch und Gesprächen über die Zusammenarbeit zwischen Wallfahrtsleitung und Stadtverwaltung überreichte Bürgermeister Hofauer allen Gästen den neu erschienenen Bildband „Altötting - Das Herz Bayerns“.


Von links nach rechts: Pater Superior Dr. Michael Staberl Mariazell, Wallfahrtsrektor Stellv. Wallfahrtsrektor Pater Norbert Schlenker, Pastor Rolf Lohmann, Wallfahrtsrektor Kevelaer, Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl Altötting, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Pater Philipp Steiner, Wallfahrtsrektor Kloster Einsiedeln, Pater Mag. Christoph Pecolt, Stadtpfarrer Mariazell und Ulrike Kirnich vom Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting. Foto: Verkehrsbüro
 
Ehrung der besten Altöttinger Schulabsolventen
 
Am 9. März 2017 fand im Altöttinger Rathaus der Ehrungstermin für die Altöttinger Schulabsolventinnen und -absolventen mit einem herausragenden Abschluss statt. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer freute sich, den Schülern persönlich seine Hochachtung für diese besonderen Leistungen aussprechen zu können. Als Anerkennung für diese Leistungen erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Ehrenurkunde und einen Büchergutschein.

Stella Fuchs, Kauffrau im Einzelhandel
Berufliche Schulen Altötting

Michael Hager, Anlagenmechaniker – Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
Staatliche Berufsschule I Mühldorf/Inn

Alexander Hert, Kaufmann im Einzelhandel - entschuldigt
Berufliche Schulen Altötting

Laura Lezius, Chemielaborantin
Berufliche Schulen Altötting

Rebecca Sipos, Kauffrau im Einzelhandel
Berufliche Schulen Altötting


Foto: Stadt Altötting
 
Zeitzeugentreffen
 
„Das Altöttinger Wintersportparadies lag an der Kolbergstraße“, so berichteten Teilnehmer des Märztreffens der Zeitzeugen.

Getrennt durch die Fabrikstraße war nördlich die „Hammerlwiese“ (heute städtischer Parkplatz) und südlich die „Heuwieserwiese“, jeweils genannt nach den benachbarten Bauernhöfen. Durch Aufstauung des Sickenbachwassers entstand zur Winterszeit auf der Hammerlwiese ein Eisplatz, der fast halb so groß wie der Dultplatz war. Ganze Scharen von Kindern vergnügten sich dort mit Schlittschuhen und „Stöcklreissern“, Kufen, die am Absatz angeschraubt wurden und diesen nicht selten „mitnahmen“, wodurch der Name entstand! „In einem Holzhäusl war sogar ein Gramola!“, ein Grammophon, für die Eistänzer. Die Eisstockschützen genossen ihren Wintersport und trugen Wettkämpfe aus, die Schlittenfahrer aber trafen sich in großer Anzahl am „Schlittenbergerl“.

Die Heuwieserwiese fiel von der Kolbergstraße nach Westen hin ab und war das „Eldorado“ der Kinder. „Die ganze Stadt ist gekommen“, so eine Anwohnerin, „aber am „Monte Gramingo“ (heute Parkfriedhof) sind wir auch gefahren. Es war eine Riesenwiese, die ein paarmal im Jahr gemäht wurde und plötzlich hieß es, da werden Wohnungen gebaut.“ Heute ist das Gebiet dicht bebaut und von einem Schlittenbergerl nichts mehr zu sehen. Die Erinnerungen daran würden verblassen, aber ein Denkmal hält sie noch aufrecht. „Berg, Schneekugel und Schlittenspuren“ erinnern noch an vergangene Winterfreuden, als es noch Schnee gab!

Allmonatlich finden im Gasthaus Plankl Zeitzeugentreffen statt, bei denen Erinnerungen an die 1950/60er Jahre, aber auch davor und danach gesammelt werden. Erzähler und Zuhörer sind dazu herzlich eingeladen. Die genauen Termine werden über die Tagespresse bekannt gegeben.


Unser Bild zeigt den Künstler Thorsten Lenz bei seiner Ansprache anlässlich der Einweihung des Denkmals am Schlittenbergerl im Jahre 1995. Foto: Schumacher und Partner
 

 

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