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Altöttinger Lichterprozession am 14. August 2017
 
Traditionsgemäß lädt der Stadtpfarrer und Stiftspropst von Altötting, Prälat Günther Mandl die gesamte Bevölkerung am Vorabend des Patroziniums der Heiligen Kapelle, also am 14. August um 20.00 Uhr in die Basilika St. Anna zu einer festlichen Messe mit anschließender Großer Lichterprozession ein. Die musikalische Umrahmung der Festmesse übernehmen die Altöttinger Kapellsingknaben und Mädchenkantorei unter Leitung von Herbert Hager. Alle Vereine und Verbände nehmen mit ihren Fahnenabordnungen teil, ebenso die Erstkommunionkinder und Firmlinge, die gewählten Vertreter der drei Stadtpfarreien, alle Ordensleute, Priester, Diakone und Ministranten sowie der Bürgermeister und der Stadtrat.

Gottesdienste an Mariä Himmelfahrt (15. August):
Hl. Messe: G. Straßenberger, Ave Maria zart, 7.00 Uhr, Gnadenkapelle.
Festliche Pontifikalmesse mit H.H. Bischof Dr. Stefan Oster SDB: W. A. Mozart, Krönungsmesse, 10.00 Uhr, Basilika St. Anna (9.45 Uhr, Prozession)
Vesper mit der Schola Autingensis: 15.00 Uhr, Stiftspfarrkirche, anschl. AVE in der Gnadenkapelle.


Foto: Heiner Heine
 
Das Stadtbauamt Altötting informiert - Reinhaltung der Gehwege
 
Die Kreisstadt Altötting wird jährlich von unzähligen Gästen besucht. Unser Wunsch ist es, dass sie die Stadt auch mit einem positiven Gesamteindruck wieder verlassen.

Für viele Bereiche im Stadtgebiet trägt der Städtische Bauhof dafür Sorge, dass die Sauberkeit gewährleistet ist: Die Straßenbegrünung wird regelmäßig gemäht, Grünanlagen werden bepflanzt und gepflegt, der Abfall wird regelmäßig entsorgt usw. Bedauerlicherweise wird aber vermehrt festgestellt, dass viele Grundstückseigentümer deren Verpflichtung zur Reinhaltung der Gehwege nur bedingt, beziehungsweise fast gar nicht nachkommen.

 In der entsprechenden Reinhaltungs- u. Reinigungsverordnung ist beispielsweise auch geregelt, dass die Gehwege regelmäßig bzw. auch nach Bedarf zu kehren sind. Sie kann auf der Homepage der Stadt Altötting eingesehen werden. Zu den Pflichten der sogenannten Vorder- und Hinterlieger gehört auch, dass Gras und Unkraut, welches aus den Ritzen wächst, regelmäßig zu jäten ist. Wer diesen Verpflichtungen nicht nachkommt, kann mit einer Geldbuße belegt werden.

Es ergeht deshalb an alle Grundstückseigentümer bzw. Vorder- und Hinterlieger die große Bitte, sich um ein sauberes Altötting zu bemühen. Vielen Dank.
 
Altötting wieder mit dabei
 
Erster Bürgermeister Hofauer nahm zusammen mit stellvertretender Geschäftsleiterin Nicole Schindler an der Generalversammlung der Europapreisträgerstädte 2017 vom 6. - 9. Juni 2017 in Kharkiv, der zweitgrößten Stadt der Ukraine, teil.

Zu Beginn der Tagung stand die Wahl eines Logos für die Arbeitsgemeinschaft an. Mehrheitlich haben sich die Teilnehmer für folgendes Logo entschieden.


Foto: Stadt Kharkiv

Im Anschluss daran wurden Wahlen für den Vorsitz, den stellvertretenden Vorsitz und für das Präsidium durchgeführt. Den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Europapreisträgerstädte hat wieder die Stadt Kharkiv, vertreten durch Oberbürgermeister Gennadiy Kernes. Die Stellvertretung obliegt für die nächsten beiden Jahre der Stadt Tschenstochau, vertreten durch Stadtpräsident Krzysztof Matyjaszczyk.


Links am Podium der Oberbürgermeister von Kharkiv, Gennadij Kernes, rechts der Stadtpräsident von Tschenstochau Krzysztof Matyjaszczyk. Foto: Stadt Kharkiv

Die Stadt Altötting wurde auch für 2017 und 2018 wieder ins Präsidium der Europapreisträgerstädte gewählt. Diesem Präsidium gehören neben Altötting an: Ankara (Türkei), Kharkiv (Ukraine), Nancy (Frankreich), Tschenstochau (Polen) sowie die deutschen Städte: Darmstadt, Mülheim a. d. Ruhr und Würzburg.


Foto: Stadt Altötting

Im Anschluss daran begann die internationale Konferenz zum Thema: „Verbesserung der Leistungen des öffentlichen Dienstes (der örtlichen Kommunen) für Bürger in Bezug auf die neuen Herausforderungen der Sozialpolitik in Europa“. Das Medieninteresse an der Generalversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Europreisträgerstädte war wieder einmal enorm groß. Erster Bürgermeister Hofauer durfte wieder mehrere Fernsehinterviews geben.


Erster Bürgermeister Hofauer beim Fernsehinterview. Foto: Stadt Altötting


Die neugewählten Präsidiumsmitglieder sowie weitere Teilnehmer der Tagung und Mitglieder des Europarates. Foto: Stadt Kharkiv
 
Bachabkehr 2017
 
Das Landratsamt Altötting hat die Stadt Altötting informiert, dass die Unterhaltungsarbeiten an den Gewässern dritter Ordnung zum Schutz der Fischerei bis zum 30. August 2017 abgeschlossen sein müssen, sofern es sich um Salmonidengewässer, d. h. die Forellen- und Äschenregion der Fließgewässer, handelt.

Sie dürfen nicht vor dem 15. August 2017 durchgeführt werden. Erlaubnisfreie Räumungsarbeiten an anderen Gewässern dritter Ordnung sind zum Schutz der Fischerei in der Zeit vom 15. August bis 31. Oktober zulässig, in Be- und Entwässerungsgräben ohne Verbindung mit Salmonidengewässern darüber hinaus bis 30. November.

Die genannten zeitlichen Beschränkungen gelten nicht für das Mähen von Wasserpflanzen (vollständig unter der Wasseroberfläche lebende Pflanzenarten, Schwimmblattpflanzen (Seerosen), im Flachwasser stehende Pflanzen wie Schilf, Binsen, Schachtelhalm, Rohrkolben und Seggen) zur Gewährleistung des Wasserabflusses (vgl. Art. 69 Abs. 2 des Bayer. Fischereigesetzes -BayFiG- i. d. F. der Bekanntmachung vom 10.10.2008, GVBl. S. 840). Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass Schilf- und Röhrichtflächen gesetzlich geschützte Biotope gemäß § 30 des Bundnaturschutzgesetztes i. V .m. Art. 23 des Bayer. Naturschutzgesetzes sind, deren Zerstörung oder sonstige erhebliche Beeinträchtigung verboten ist. Ist das Mähen von Schilf- und Röhrichtbeständen zur Gewährleistung des Wasserflusses unvermeidlich, ist dies schonend in der Zeit vom 15. August bis 30. September 2017 durchzuführen.

Die notwendigen Arbeiten sind termingerecht auszuführen und der Naturhaushalt ist möglichst zu schonen (vgl. Art. 69 Abs. 3 BayFiG). Es wird darauf hingewiesen, dass es gemäß § 39 Abs. 5 Nr. 4 des Bundesnaturschutzgesetztes -BNatSchG- verboten ist, ständig wasserführende Gräben unter Einsatz von Grabenfräsen zu räumen, wenn dadurch der Naturhaushalt, insbesondere die Tierwelt erheblich beeinträchtigt wird. Im Zweifelsfall ist der Einsatz von Grabenfräsen mit der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Altötting abzustimmen. Im Bereich von Schutzgebieten ist die Abstimmung grundsätzlich erforderlich.
 
Wer ist Altöttings bester Schulabgänger?
 
Wie jedes Jahr möchte die Kreisstadt Altötting Schüler mit besonders herausragenden Leistungen ehren. Alle Absolventinnen und Absolventen mit ausgezeichneten Ergebnissen aus Altöttinger Schulen werden eine schriftliche Einladung erhalten.

Alle Schülerinnen und Schüler, die einen guten Abschluss (Notendurchschnitt bis 1,9 oder Schulbeste/r) an Schulen außerhalb Altöttings erzielt haben, sollen sich bitte bis spätestens 25. Juli 2017 im Rathaus Altötting, Zimmer Nr. 12, bei Frau Biebl, oder telefonisch unter 08671 5062-83 melden. Als Nachweis für den Abschluss ist eine Kopie des Abschlusszeugnisses vorzulegen.
 
Fest der Sinne 2017
 
    
Die Programmhefte liegen ab Ende Juli in zahlreichen Geschäften und im Rathaus aus.

Nähere Infos zu den Künstlern und zum Programm unter: http://fest-der-sinne.info
    
Ausstellung in der Stadtgalerie - Imagine – John Lennon vom 14. Juli bis 15. Oktober 2017
  
Über John Lennon wurde schon viel geschrieben und ebenso zahlreich sind die Mythen, die sich um ihn ranken. Er war Komponist, Künstler, Dichter, Zeichner, Träumer, Visionär, Musiker und Politaktivist.

Der Universalkünstler John Lennon lässt sich heute nur noch schwer von seinem Mythos trennen. Die überschwänglichen Popsongs der frühen Jahre wie auch die späteren Friedenshymnen künden von einer Aufrichtigkeit und einem politischen Sendungsbewusstsein, wie man es in der Populärkultur der Gegenwart nicht mehr findet. Gegen Kriege und Unterdrückung formulierte er sein Give Peace a Chance. Für die Rechte der Benachteiligten und Marginalisierten schrieb er den Song All You Need is Love. Das künstlerische Werk von John Lennon gehört zu den meistrezensierten und seine Person zu den meistfotografierten Menschen des 20. Jahrhunderts.

Die Ausstellung „Imagine - John Lennon“ begleitet den Künstler durch alle Stationen seines Lebens und künstlerischen Schaffens. Viele Augenblicke, Ereignisse und Stationen seines Lebens - von der Kindheit in Liverpool bis zu den Anfängen mit den Beatles, von den innovativen Soloauftritten bis zu seinem Leben mit Yoko Ono, der großen Liebe seines Lebens - sind in dieser Ausstellung festgehalten und ästhetisch anspruchsvoll inszeniert. Von den ersten Auftritten im Hamburger Star-Club 1960 bis zu seinem Tod in Manhattan 1980, zeigen sorgfältig ausgewählte Objekte, Fotografien, Handschriften, Zeichnungen und Filme den Menschen hinter dem Mythos, zeigen John Lennon als legendäres und schillerndes Symbol der 1960er und 1970er Jahre. Eine Ausstellung der Ernst Barlach Museumsgesellschaft Hamburg in Kooperation mit der Stadtgalerie Altötting.

Öffnungszeiten:
Mittwoch - Freitag: 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertag 11.00 Uhr - 16.00 Uhr
Eintrittspreis: 5.- € Erwachsene, 3.- € Schüler/Studenten ermäßigt

Sonderöffnungen für Schulklassen und Gruppen bitte anmelden unter stadtgalerie@altoetting.de oder Tel. 08671 506219


Foto: © Bob Gruen, John Lennon on the roof of his New York apartment in 1974.
 
Stellenanzeige der Stadtverwaltung
 
Die Kreisstadt Altötting sucht zum nächstmöglich Zeitpunkt im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung (Minijob-Basis bis max. 450 Euro)

Hausmeister / technische Gebäudebetreuung für die Stadtgalerie Altötting (m/w)

Zu den Aufgaben zählen unter anderem:
-allg. Hausmeistertätigkeiten
-Kontrollgänge und Betreuung der Haustechnik
-Mithilfe bei Auf- und Abbau von Kunstausstellungen

Voraussetzung: Handwerkliches Geschick, freundlicher und kompetenter Umgang mit Künstlern und Leihgebern, von Vorteil: Interesse für Kunst und Ausstellungswesen

Arbeitszeit geschätzt im Jahresschnitt ca. 2 -3 Std. pro Woche.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an die Kreisstadt Altötting, Personalabteilung, Kapellplatz 2a, 84503 Altötting. Tel. 08671/5062-33, E-Mail: personalamt@altoetting.de
 
Zeitzeugengeschichten Band IV
 
„Bei der Frau Rambold (Lehrerin in den 1950er Jahren) haben wir zum Ministranten studiert! Vor dem Unterricht hat sie das Gelernte immer abgefragt“. An ihre Schulzeit im Jugendübernachtungshaus der Kapuziner an der Kreszentiaheimstraße erinnerte sich noch mancher ehemalige Schulbub. Die Bänke hatten noch ein Tintenfass in der Mitte und an der Tafel waren große Kugeln zum Zählen lernen.

Ebenfalls an der Kreszentiaheimstraße waren im Nebengebäude vom Stieglerkeller um diese Zeit die Handschuhfertigung der Firma Englert und der Eierkarrer Hagen-berger Bene. Im Sommergarten vom Stieglerkeller gab es Kinderfeste nach dem II. Weltkrieg mit Sackhüpfen und Würstlschnappen und an den Wochenenden Jugendtanz. An Stelle der halbhohen Terrasse befand sich einst die Kegelbahn und im Winter wurde eine Eisbahn zum Eisstockschießen aufgespritzt.

An der Stinglhamerstraße war die Werkstatt des Zimmerer Schmaler (heute Werk-statt Schlederer). In den Endkriegswirren war sie als Lager für Stoffe der NS-Bauorganisation Todt zweckentfremdet und wurde schließlich von der Bevölkerung „ausgeräumt“. Bis von Neuötting kamen Interessenten, allerdings zu spät, denn in-zwischen war die Polizei eingetroffen. „An der Straße aber“, so berichtete eine Neuöttingerin, „wohnte meine Tante und sie hat gesagt, ich krieg was von ihr. Weil nämlich die Leute voller Angst alles zu ihr in den Garten geschmissen haben! Da war ein Kleiderstoff dabei, blau mit weißen Tupfen!“.

Der neueste Erzählband der Altöttinger Zeitzeugen, der am 20. Juni 2017 in der Raiffeisenbank vorgestellt wurde, umfasst die Stinglhamer- mit Kardinal-Wartenberg-Straße, Kreszentiaheimstraße, Neue Gasse und Sonnengasse, Maria-Ward- und Traunsteiner Straße. Zahlreiche Begebenheiten, ehemalige Handwerker und Geschäfte sind darin beschrieben, an die sich die Zeitzeugen noch erinnern, die aber vergessen wären, wären sie nicht in Wort und Bild festgehalten.

Wer erinnert sich noch an die Institution des „Wengler-Kiosk“, wenn er an der Ampel beim Amtsgericht warten muss? Dabei war der Kiosk nicht nur „Rundumversorger“, sondern in der Dultzeit auch ein beliebter Treffpunkt mit eigenem „Bierzelt“.

Zu erhalten ist Band IV bei der VR meine Raiffeisenbank e G an der Burghauser Straße und im Wallfahrts- u. Verkehrsbüro im Rathaus zum Selbstkostenpreis von 2,50 €.


Das Foto zeigt das Bierzelt an der Amtsgerichtsmauer zur Dultzeit in den 1960er Jahren. Text und Bild: Renate Heinrich, Kreisheimatpflegerin
 
Stellenanzeige der Stadtverwaltung
 
Die Kreisstadt Altötting sucht ab Herbst im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung (Minijob-Basis bis max. 450 Euro)

eine/einen Mitarbeiterin/Mitarbeiter für den Kassendienst in der Stadtgalerie Altötting

Zu den Aufgaben zählen unter anderem:
- Einsatz im Kassen- und Aufsichtsdienst
- Mithilfe bei Veranstaltungen in der Stadtgalerie

Voraussetzungen: freundlicher und kompetenter Umgang mit Gästen, sicheres und souveränes Auftreten, Sensibilität im Umgang mit Kunstwerken und Sicherheitsaspekten. Von Vorteil: Interesse für Kunst und Ausstellungswesen

Arbeitszeit je nach Öffnungszeiten und Umfang der Ausstellungen. Ausstellungszeit ca. April bis Oktober pro Jahr. Ziel wäre eine Einarbeitung im Herbst 2017 und ab 2018 Mithilfe im Kassendienst.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an die Kreisstadt Altötting, Personalabteilung, Kapellplatz 2a, 84503 Altötting. Tel. 08671/5062-33, E-Mail: personalamt@altoetting.de
 
VDK-Berater für Barrierefreiheit
 
Bei einem Pressetermin Ende Mai wurde an Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer und Herrn Michael Schoßböck als Behindertenbeauftragter der Kreisstadt Altötting das Protokoll einer Übungsbegehung durch den VDK Bayern im Rahmen einer Ausbildung neuer VdK-Berater für Barrierefreiheit überreicht. Bei dem Gesamtergebnis wurde der Kreisstadt Altötting die Note „Sehr gut mit Anmerkungen“ verliehen.

Herr Eberhard Grünzinger, Leiter der Abteilung Ehrenamt und soziale Praxis des Sozialverbandes VDK, war im März mit einer Gruppe Ehrenamtlicher, welche die zukünftig die Kommunen in Barrierefreiheit beraten sollen, in der Stadt unterwegs. Bei diesem kritischen Rundgang wurden folgende Orte besichtigt: Der Kapellplatz samt Tiefgarage und des Aufzugs, das Rathaus, die Bahnhofstraße und der Bahnhof, die Gnadenkapelle und die Stiftspfarrkirche, das Kultur + Kongress Forum Altötting und das Haus Papst Benedikt. Alle wurden mit vorbildlich bewertet.

Bei der Übergabe des Protokolls wurde auch hervorgehoben, dass der Aufzug am Kapellplatz sehr wichtig ist, denn dieser wurde in den ersten beiden Monaten bereits 14.000 Mal bewegt, so Erster Bürgermeister Herbert Hofauer. Grundsätzlich hat die bisher erreichte Barrierefreiheit der Innenstadt Altötting sehr beeindruckt. Die Stadt hat konsequent seit Jahren die Barrierefreiheit vorangetrieben – das ist deutlich sichtbar. Auch die Zusammenarbeit über die Referate und Sachgebiete hinweg hat sehr gefallen und alle Beteiligten haben den Eindruck vermittelt, dass die Barrierefreiheit für sie eine Herzensangelegenheit ist, so die Aussage Herrn Grünzingers.

Es wurden auch Kleinigkeiten zum Nachbessern wie z. B. vereinzelte Stolperstellen an Baumscheiben und Schachtabdeckungen, die sich in den Jahren gesenkt haben angemerkt. Außerdem sollten Sicherungsmarkierungen an der Glastür beim Aufzug der Tiefgarage angebracht werden, denn schließlich sei Barrierefreiheit nicht nur im Bereich Mobilität wichtig, auch Sehbehinderungen spielen eine Rolle.

Bei einer Sache schnitt Altötting doch nicht so gut ab: So seien auf der Homepage und in den Broschüren zu wenig Hinweise zur Barrierefreiheit zu finden. Herr Grünzinger wies darauf hin, dass die Stadt ihr „Licht nicht unter den Scheffel stellen soll“ denn Altötting ist unglaublich weit in Sachen Barrierefreiheit.


Von links nach rechts: Behindertenbeauftragter Michael Schoßböck, Abteilungsleiter Hochbau im Rathaus, Hubert Rabenbauer, Stellv. Abteilungsleiter des VdK, Robert Hümmer, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Abteilungsleiter Eberhard Grünzinger, VdK und Abteilungsleiter Tiefbau im Rathaus, Richard Wiesinger. Foto: Stadtverwaltung Altötting
 
Empfang für eine Delegation von Sportlern aus Tschenstochau
 
Am 16. Juni 2017 begrüßte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer eine Sportlerdelegation aus unserer polnischen „Shrines of Europe“ Partnerstadt Tschenstochau. Angeführt wurde diese Delegation von Herrn Marcin Dobrzanski, Mitglied des Sportdezernats der Stadt Tschenstochau und dem Vorsitzenden des SV Budowlani, Herrn Czeslaw Lamch. Sie begleiteten die Sportlerinnen und Sportler, die am 18. Juni 2017 am traditionellen „Intersport Siebzehnrübl“ Dultlauf teilnahmen. Auch dieses Jahr durften sich die polnischen Gäste wieder über ein umfangreiches Rahmenprogramm freuen, wofür sich Erster Bürgermeister Herbert Hofauer beim TV 1864 Altötting e. V. bedankte.

Ein großes Dankeschön ging auch an Frau Aleksandra Lytkowski, die sich wieder bereit erklärt hatte, der Delegation für Ihren Aufenthalt in Altötting als Dolmetscherin zur Verfügung zu stehen und die Besucher auf den Ausflügen begeleitete. Die Gruppe war größtenteils zum ersten Mal in Altötting und vom ersten Augenblick an begeistert. Erster Bürgermeister Hofauer wünschte allen Beteiligten eine wunderschöne Zeit in der Kreisstadt und natürlich den Sportlerinnen und Sportlern viel Erfolg beim 16. Dultlauf!


Von links nach rechts: Ulrike Hofauer, Betreuerin vom TV 1864 Altötting e. V, Jerzy Kalinowski, Fahrer d. Sportler aus Tschenstochau, Didi Tropschug, Betreuer TV 1864 Altötting e. V., Jakub Mrozek, Läufer des SV Budowlani, Natalia Kowalska, Läuferin des SV Budowlani, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Ewa Klosinska, Läuferin des SV City Cross, Marcin Dobrzanski, Begleiter vom Sportdezernat der Stadt Tschenstochau/Polen, Czeslaw Lamch, Begleiter und Vorsitzender des SV Budowlani, Olga Przybylik, Läuferin des SV City Cross, Aleksandra Lytkowski, Übersetzerin sowie Wolfgang Sellner, 1. Vorsitzender des TV 1864 Altötting e. V. und Zweiter Bürgermeister der Stadt Altötting. Foto: Stadt Altötting
 
Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten?
 
Für Milch gilt: Kein Grund zum Wegwerfen

Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg. Pro Person und Jahr sind das rund 82 kg Lebensmittelabfall. Rund zwei Drittel davon wären vermeidbar. Beispiel Milchprodukte: Knapp 70 % aller Deutschen kaufen mehrmals im Monat für den eigenen Haushalt Milch ein. 52 l Milch und 17 kg Joghurt verbrauchte jeder Deutsche im Jahr 2015.

Doch nicht alle gekauften Milchprodukte werden verzehrt, oft landen sie auch unnötig im Abfall, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum falsch interpretiert wird. Dabei sind selbst empfindliche Produkte wie Milch, Sahne oder Joghurt oft auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch gesund und lecker.

Milch oder Joghurt über dem Mindesthaltbarkeitsdatum werden oft vorschnell weggeworfen. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum. Es gibt lediglich an, bis zu welchem Termin der Hersteller bei ungeöffneter Packung und richtiger Aufbewahrung die spezifischen Eigenschaften des Produktes garantiert - wie beispielsweise Farbe, Geschmack und Aussehen.

Auch nach Ablauf dieses Datums sind Milchprodukte meist noch gesund und genießbar. Der Sinnestest hilft, wenn man herausfinden will, ob Milchprodukte unverdorben sind. Es gilt: Was noch gut aussieht, gut schmeckt und gut riecht, ist in der Regel auch noch gut. Eine Ausnahme: Unbehandelte rohe Milch, sogenannte Vorzugsmilch, trägt kein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern ein Verbrauchsdatum. Nach diesem sollte man sie tatsächlich nicht mehr verzehren.

Besonders im Sommer sollte darauf geachtet werden, dass Milchprodukte umgehend in den Kühlschrank gelangen. Denn neben Licht gefährdet Wärme Milch und Milchprodukte besonders. Wer lange Wege hat, nutzt für den Transport am besten eine Kühltasche. Im Kühlschrank bleiben die Milchprodukte gut verschlossen, am besten originalverpackt, im mittleren Bereich bei sechs Grad Celsius frisch. Milch, die offen steht, verdirbt nicht nur leichter, sie nimmt auch schnell Fremdgerüche an. Deshalb sollte sie insbesondere neben geruchsintensiven Speisen gut verschlossen werden.

Noch ein Tipp am Schluss: Milch sollte nicht direkt aus der Packung getrunken werden, dadurch können Keime hineingelangen, die die Milch schneller verderben lassen. Wie sich Lebensmittelabfälle reduzieren lassen, zeigt die Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Akteure aus Industrie, Handel, Gastronomie und Landwirtschaft sowie Verbraucherverbände, Kirchen und Nichtregierungsorganisationen unterstützen die Initiative. Unter „www.zugutfuerdietonne.de“ finden sich Tipps zu Lebensmittellagerung und -haltbarkeit, Fakten zur Lebensmittelverschwendung sowie Rezepte für Lebensmittelreste.

Toni Dingl
Umweltreferent der Stadt Altötting
 
Altöttinger Straßennamen - Hans-Sachs-Straße
 
Sie zweigt von der Fabrikstraße südwärts ab und verläuft durch ein Gewerbegebiet (u. a. Wertstoffhof) in Richtung des Eisenbahndamms, wo sie in einer Sackgasse endet. Benannt ist sie nach dem Nürnberger Schuhmacher, Spruchdichter, Dramatiker und Meistersinger Hans Sachs, * 5. November 1494 in Nürnberg;  19. Januar 1576 ebenda.

Nach dem Besuch der Lateinschule 1509 bis 1511 in seiner Vaterstadt absolvierte Hans Sachs eine Schuhmacherlehre. Bereits hier wurde er durch den Leinenweber Lienhard Nunnenbeck in die Grundregeln des Meistergesangs eingeweiht. Mit dem Knotenstock in der Hand und dem Felleisen auf dem Rücken unternahm der 17jährige als fahrender Handwerksgesell eine fünfjährige Wanderschaft, die ihn zunächst nach Regensburg führte, wo er eine Zeitlang Arbeit fand und sich in den Musestunden der dortigen Zunft der Meistersinger anschloss. Von Regensburg aus begab sich Hans Sachs als einer, der schon einige Meisterlieder vortragen konnte, per Schiff donauabwärts in die Dreiflüssestadt, sodann innaufwärts bis Braunau, wo in ihm die Lust aufs Dichten wuchs. Hier erfand er seinen ersten „Ton“, die Strophenform der sog. Silberweise. Weiter ging es ins nahe Ried, wo er den „güldenen Ton“ fand. Nächstes Wanderziel war das oberösterreichische Wels. Von dort zog er südwärts nach (Reichen-)Hall und Salzburg, wo ihn die neue Erfindung Gutenbergs, eine Buchdruckerei, stark beeindruckte.

Über die einstige Residenzstadt Burghausen und den damals gerade aufblühenden Wallfahrtsort Oetting, den er offenbar nicht zur Kenntnis nahm, kam Hans Sachs nach Landshut, wo er sich längere Zeit aufhielt. In seinen späteren Lebensjahren gedachte er dieser Stadt und des benachbarten Dorfes Ergolding in einigen Schwänken, z.B. „Die Yserbruck zu Landshut“ (1562) oder „Der faule Fritz im Kalter“.

Von Landshut aus führte ihn sein Wanderweg als fahrender Gesell in die damals etwa 15.000 Einwohner zählende herzogliche Residenzstadt München, wo er am Stephanstag 1513 eintraf. In seinem autobiographischen Spätwerk „Valete“ fasste er seine Wanderzeit in folgenden Versen zusammen:

„Als meine Lehrzeit vollendet war,
Tät ich meinem Handwerk nach wandern
Von einer Stätte zu der andern:
Erstlich gen Regensburg und Braunau,
Gen Salzburg, Hall und gegen Passau
Gen Wels, München und Landshut
Gen Oetting und Burghausen gut.“

Mit 20 Jahren hatte der auf Freiersfüßen wandernde Schuhmachergeselle neue Strophenformen erfunden, sodass er in München und später in Würzburg und Frankfurt als Leiter von Meistersinger-Treffen auftrat und berühmt wurde.

Weitere Wanderwege führten Hans Sachs an den Mittel- und Niederrhein. Danach ließ er sich endgültig in seiner Heimatstadt nieder und heiratete 1519 die 17jährige Kunigunde Kreutzer, aus deren Ehe sieben Kinder stammten. Ab 1520 betrieb der frischgebackene Schuhmachermeister ein eigenes Geschäft.

Hans Sachs gehört zu den frühesten Anhängern Martin Luthers. In seinem berühmten Gedicht „Die Wittenbergische Nachtigall“ (1523) wetterte er gegen Papst, Bischöfe und Pfarrer, die das Wort Gottes eher unterdrückten als es zu verbreiten und sich wie Wölfe gebärdeten, die es nur auf das Geld ihrer Schäfchen abgesehen hatten. 1524 veröffentlichte Sachs ein fiktives Streitgespräch zwischen einem Chorherrn und einem Schuhmacher, in dem der protestantische Handwerker den Kleriker mit Wortwitz in die Ecke drängt und letzterer anschließend als der Dumme dasteht.

Der Poet und Schuhmacher starb am 19. Januar 1576 in Nürnberg. Er war einer der produktivsten Literaten deutscher Zunge in der Vorklassik. Sein über 6.000 Titel umfassendes Gesamtwerk enthält 4.500 Meisterlieder, 1.800 Spruchgedichte, 208 Schauspiele und 85 Fastnachtsspiele, verlor aber später an Bedeutung, bis kein Geringerer als Goethe seinen Wert für die deutsche Literatur erkannte und ihm Richard Wagner in der Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ ein musikalisches Denkmal setzte.

von Stadtheimatpfleger Manfred Lerch


Quellen: Hans Sachs, Werke, 26 Bde. Nachdruck Hildesheim und New York 1964.
 
14. Altöttinger Klostermarkt - vom 14. - 16. Juli 2017 auf dem Kapellplatz
 
„Auf dem Altöttinger Klostermarkt finden christlicher Glaube, unternehmerisches Denken, nachhaltiges Wirtschaften und soziale Fürsorge zusammen“. So beurteilt Barbara Stamm, die Präsidentin des Bayerischen Landtags in einem Vorwort den Altöttinger Klostermarkt. Wer also am dritten Wochenende im Juli den Wallfahrtsort besucht, sieht den Kapellplatz in einem besonderen Licht.

Auf dem Platz um die Gnadenkapelle präsentieren sich Klöster, Abteien, Ordensgemeinschaften aus Deutschland und dem europäischen Ausland. Was in einem eher bescheidenen Rahmen vor nun vierzehn Jahren begann, entwickelte der Altöttinger Wirtschaftsverband und der Organisator Christian Wieser zu einem Traditionsmarkt, der Produkte für Leib und Seele anbietet. Mittlerweile ist der Altöttinger Klostermarkt weit über Deutschland hinaus bekannt geworden. Die Angebotspalette der drei Markttage umfasst Produkte und Angebote klösterlicher Werkstätten. Gutes, Schönes, Hilfreiches aus Schreibstuben, Denkwerkstätten, Kellern, Gärten, Backstuben, Kräutergärten und Brauereien der verschiedenen Ordensgemeinschaften. Von A wie Anis für´s Weihnachtsgebäck, bis Z wie Zwetschgengeist.

Seit mehreren Jahren verzeichnet der Veranstalter des Marktes eine kontinuierliche Besucherzahl im Bereich von 30.000 Interessenten und Käufern. Teils von sehr weit her kommen alljährlich Einzelbesucher, Familien und Gruppen, um in Kontakt zu treten mit Schwestern und Mönchen und deren von Hand gemachten Produkten.

Sogar langjährige Stammbesucher kommen als Fans des Altöttinger Klostermarktes in die Wallfahrtsstadt. Wo sonst haben Klostermarktbesucher die Möglichkeit, auf einem zentralen Platz annähernd 50 Stände aus sechs Ländern, Ordensmitglieder und deren Angebote so zentral vorzufinden. Auch 2017 freuen sich die Marktteilnehmer aus Österreich, Ungarn, Slowenien, der Schweiz, Weißrussland und Deutschland auf den Kontakt und den Austausch mit den Besuchern. Es ist also alles getan für einen erfolgreichen 14. Altöttinger Klostermarkt, der am Freitag, 14. Juli 2017 ab 14.00 Uhr geöffnet ist. Am Samstag ist der Markt von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr und am Sonntag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Die offizielle Eröffnungsfeier mit Barbara Stamm, der Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer sowie vielen Ehrengästen aus Kirche und Politik findet am Freitag, 14. Juli 2017 um 17.00 Uhr statt. Der Veranstalter, der Altöttinger Wirtschaftsverband e. V., hat für die Besucher wieder den schon legendären „Altötting-Kalender“ als Präsent vorbereitet. Weitere Infos unter www.altoettinger-klostermarkt.de


Foto: Heuwieser
 
Kultur+Kongress Forum Altötting  
 

 
Amerikanische Austauschschüler aus Denver / Pennsylvania und Wausau / Wisconsin besuchten die Kreisstadt
 
Erster Bürgermeister Herbert Hofauer begrüßte am 21. Juni 2017 im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses eine Gruppe von Austauschschülerinnen und -schüler aus den amerikanischen Städten Denver in Pennsylvania und Wausau in Wisconsin. Der Schüleraustausch wurde vom König-Karlmann-Gymnasium unter der Leitung von Andreas Galneder organisiert. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer berichtete den amerikanischen Schülern über die bewegte Geschichte unserer Heimatstadt im Lauf der Jahrhunderte. Nach dem Empfang wurde auf dem Kapellplatz noch ein Erinnerungsfoto gemacht.


Die Gäste aus den Vereinigten Staaten zusammen mit Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer beim gemeinsamen Gruppenbild auf dem Kapellplatz. Fotos: Stadt Altötting
 
Treffpunkt Stadtbücherei Altötting
   



Stadtbücherei Altötting, Kapuzinerstr. 19, 84503 Altötting
Di.+ Mi. + Fr. 13.00 - 17.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Telefon + Telefax 08671 12344 E-Mail: info@buecherei-altoetting.de
Online-Reservierung: www.buecherei-altoetting.de
 
Kultur im Rathaus – Strich und Linie
 
Am 22. Juni 2017 eröffnete Zweiter Bürgermeister Wolfgang Sellner im Foyer des Rathauses der Kreisstadt Altötting die Ausstellung „Strich und Linie“ des Künstlers Rudolf Beer. In seiner Einladung beschreibt der Künstler die Ausstellung mit den Worten von Hanna Kirmann: „Das Spiel mit der Linie wurde sparsamer, doch immer präziser. Alles sitzt da, wo es eben sitzen muss – in der Einheit von Format, Farbe und Form an seinem Platz der größtmöglichen Spannkraft, zwischen kompositorischem Halt und fast zwingender Harmonie. Die Formen erscheinen heute im Vergleich klar abgegrenzt, wirken zwar auf den ersten Blick vielleicht schwerer, aber transportieren, mit zunehmender Auflösung, eine Leichtigkeit, die das Paradoxon einer gelungenen Komposition widerspiegelt – so in der Serie „sich erinnern“ zu beobachten“.

Die äußerst ansprechenden und käuflich zu erwerbenden Werke können noch bis 14. Juli 2017 zu den üblichen Öffnungszeiten des Altöttinger Rathauses besichtigt werden. Die gut besuchte Vernissage wurde von Frau Theresa Thut am Saxophon und Herrn Philipp Wipfler am Kontrabass, beide von der Max-Keller-Schule, Berufsfachschule für Musik, musikalisch umrahmt.


Von links: Alexander Brandmeyer, Laudator der Vernissage, Rudolf Beer, ausstellender Künstler und Zweiter Bürgermeister Wolfgang Sellner bei der Eröffnung der ansprechenden Ausstellung „Strich und Linie“. Foto: Stadt Altötting
 
Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik
 
Im Beisein des Kommunalbetreuers der Bayernwerk AG, Herrn Franz-Josef Bloier und dem projektverantwortlichen Betreuer Hans-Peter Bauer wurden Erster Bürgermeister Hofauer und Tiefbauchef Richard Wiesinger von der Stadt Altötting am 28. Juni 2017 die ersten Leuchten auf dem Busparkplatz in der Grießstraße gezeigt, die auf LED umgerüstet werden.

In der Stadt Altötting befinden sich zur Zeit 1.812 Straßenbeleuchtungseinheiten. Die Stadt Altötting hat in den vergangenen Jahren bereits mit der Umrüstung auf LED begonnen, insbesondere bei Straßenbaumaßnahmen wie z. B. bei der Neugestaltung der Bahnhofstraße, der Erneuerung der Alzgerner Straße und der Zinngießerstraße oder bei der Schaffung neuer Baugebiete (z. B. das Baugebiet an der äußeren Schlotthamer Str. oder das Baugebiet an der Wiesmühle), sowie bei etlichen Einzelmaßnahmen (z. B. in der St.-Stephan-Straße, der Carl-Orff-Straße und noch etlichen anderen) wurden bereits Straßenlaternen mit LED-Technik verwendet. Insgesamt befinden sich in der Stadt jetzt schon 290 Straßenleuchten mit LED-Technik.

Im Vergleich zum Jahr 2010 hat sich trotz vieler hinzugekommener Leuchteinheiten der Stromverbrauch erfreulicher Weise bereits um ca. 10 % verringert. Der Stadtrat der Stadt Altötting hat in der Sitzung vom 10.05.2017 beschlossen, sämtliche Straßenleuchten, mit Ausnahme der gelblich leuchtenden historischen Leuchten rund um den Kapellplatz, auf LED-Technik umzurüsten. Das sind insgesamt 1.272 Stück. Die Kosten für die Umrüstung werden unter 450.000 Euro betragen. Die Amortisationsdauer beträgt für diese Umrüstung weniger als 5 Jahre.

Das LED-Licht - so berichtet Franz-Josef Bloier - hat nur einen sehr geringen UV-Anteil; somit wird zur Stromersparnis auch noch ein wertvoller Beitrag für den Insektenschutz geleistet. Durch die Umrüstung werden pro Jahr rund 230 Tonnen weniger klimaschädliches CO2 emittiert. Außerdem reduziert sich der Stromverbrauch um circa 460.000 Kilowattstunden jährlich. Das bedeutet eine Einsparung von über 75 Prozent.

Die Umrüstungsmaßnahmen sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Vereinzelt kann es durch die Maßnahmen zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen.


Von links nach rechts: Richard Wiesinger, Stadt Altötting; Hans-Peter Bauer Bayernwerk AG, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer und Franz-Josef Bloier Bayernwerk AG. Foto: Stadt Altötting
 

 

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