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Familienbildungspass der Kreisstadt Altötting – Freibadgutscheine wurden übergeben 
 
Um Eltern bei der - gerade in der heutigen Zeit - nicht immer einfachen Erziehungsarbeit zu unterstützen und Jugendlichen einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen, haben Erster Bürgermeister Herbert Hofauer und der Stadtrat der Kreisstadt Altötting, auf Initiative von Frau Emmy Rau, der ehemaligen Referentin für Schulen und Kindertagesstätten, im Juli 2007 ein Bündnis für Familien ins Leben gerufen.

Ein ganz wesentlicher Baustein dieses Bündnisses ist der „Familienbildungspass“ der Kreisstadt Altötting mit dem damit verbunden Familienbildungsprogramm, das in Kooperation mit den Leiterinnen der vier Altöttinger Kindergärten und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie entwickelt wurde. Das Projekt wendet sich an Eltern von Vorschulkindern mit deutscher und nichtdeutscher Muttersprache mit dem Ziel, Eltern in der Erziehungsarbeit zu unterstützen und ihnen mit Elternabenden, Kursen und Vorträgen Erziehungskompetenz zu vermitteln. Auch wenn Eltern schon Erfahrung haben, können sie sich aus den Bildungsangeboten nützliche Erziehungsratschläge holen und sich so auf die Schulzeit ihrer Kinder bestmöglich vorbereiten. Zusätzlich soll der Bildungspass aber auch einen wesentlichen Beitrag zur Integration der nicht deutschsprachigen Kinder und deren Eltern leisten.

Zur Teilnahme eingeladen werden mit einem persönlichen Anschreiben des Ersten Bürgermeisters Herbert Hofauer und der Referentin für Schulen und Kindertagesstätten Angelika Schlederer alle Eltern mit Vorschulkindern. Neben den Informations- und Fachvorträgen werden in den Kindergärten zusätzlich noch weit mehr Veranstaltungen angeboten, deren Besuch von den Initiatoren des Familienbildungspasses dringend empfohlen wird.

Die Teilnahme an den genannten Angeboten wird im Familienbildungspass mit Stempeln dokumentiert. Den Pass erhalten die Eltern in dem für sie zuständigen Kindergarten. Teilnehmer mit mindestens acht Stempeln erhalten am Ende des Kindergartenjahres von der Stadt Altötting eine kostenlose Jahresfamilienkarte für das Freibad St. Georgen. Abschließend für das Kindergartenjahr 2016/2017 fand nun am 11. Juli 2017 im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Großen Sitzungsaal des Altöttinger Rathauses die Übergabe der Gutscheine für die Jahresfamilienkarten statt, die entweder noch 2017 oder erst 2018 eingelöst werden können. In diesem Jahr konnten 28 Gutscheine übergeben werden.



Gemeinsames Gruppenbild der Gewinnerkinder der Aktion „Familienbildungspass“ zusammen mit Schulreferentin Angelika Schlederer und Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses. Foto: Stadt Altötting
 
Stellenangebot der Kreisstadt Altötting
 
Die Kreisstadt Altötting sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Bautechniker/in
für das Hochbauamt
in Vollzeit

Zu Ihren Aufgaben zählen unter anderem:
- die Mitarbeit bei der Planung von Neu- und Umbauten
- die selbständige Durchführung kleinerer Baumaßnahmen
(Erstellung von Eingabe-, Werk- und Detailplänen, Aufstellen von kleineren
Leistungsbeschreibungen, Bauüberwachung, Abrechnung von Baumaßnahmen)
- die Erstellung von Bestandsplänen
- die Unterstützung im Bereich der allgemeinen Arbeitssicherheit/Arbeitsschutz
- das Gebäudemanagement

Ihr Profil:
- Bautechniker/in der Fachrichtung Hochbau
- gute Kenntnisse in CAD
- Team- und Kommunikationsfähigkeit
- selbständiges Arbeiten
- Führerschein der Klasse B
- gute EDV-Kenntnisse
- bürgernahes Auftreten
 
Wir bieten Ihnen eine interessante, anspruchsvolle und vielseitige Tätigkeit, einen zukunftssicheren Arbeitsplatz sowie die üblichen sozialen Leistungen des öffentlichen Dienstes. Die Entlohnung richtet sich nach den tarifrechtlichen Vorschriften.
 
Wenn Sie Interesse an der ausgeschriebenen Stelle haben, senden Sie bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis 18.08.2017 an die Stadt Altötting, Personalabteilung, Kapellplatz 2a, 84503 Altötting, personalamt@altoetting.de (PDF-Format bis max. 5MB), Tel. 08671/5062-33.
 
Begleitprogramm zur Ausstellung „Imagine – John Lennon“ vom 14. Juli bis 15. Oktober 2017 in der Altöttinger Stadtgalerie
 
Leben und Wirken eines Ausnahmekünstlers
Führung durch die Ausstellung „Imagine – John Lennon“
Freitag, 25.08.2017, 15.00 Uhr
Mittwoch, 06.09.2017, 17.30 Uhr
Dienstag, 03.10.2017, 15.00 Uhr
mit Stadtführer Manfred Trübenbach, Unkostenbeitrag: 8.- € p. P. inkl. Eintritt in die Ausstellung

John Lennon – Komponist und Musiker
Musikalische Führung durch die Ausstellung, mit Schülern der Max-Keller Berufsfachschule für Musik
Mittwoch, 27.09.2017, 17.30 Uhr
Samstag, 14.10.2017, 16.00 Uhr
Mittwoch, 16.08.2017, 17.30 Uhr mit Musiker Rainer Baumgartner, Unkostenbeitrag: 8.- € p. P. inkl. Eintritt in die Ausstellung

„Imagine“ – John Lennons Botschaft für eine bessere Welt
Vortrag mit Musik von John Lennon, live interpretiert von Otto Hopfensperger. John Lennon war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Botschaft ging aufgrund seiner außerordentlichen Popularität um die ganze Welt: Gib dem Frieden eine Chance, Liebe ist besser als Hass, Revolution ja, aber auf keinen Fall Gewalt. Besiegelt wurde diese Botschaft nicht zuletzt durch seinen frühen, gewaltsamen Tod, der ihn für nicht wenige in eine Reihe rückt mit Mahatma Gandhi und Martin Luther King. Wir wollen uns bei diesem Vortrag mit John Lennons Leben befassen, mit wichtigen Ereignissen und Stationen, mit seinen Licht- und Schattenseiten, vor allem aber mit seiner Botschaft, mit seiner Utopie von einer besseren Welt.

Sonntag, 24.09.2017, 15.00 Uhr
Unkostenbeitrag: 8.- € p. P. inkl. Eintritt in die Ausstellung

Rahmenprogramm in Kooperation mit der KEB Rottal Inn-Salzach e.V.

Zusätzliche Termine für Musikfans
JAM LENNON! - Die John Lennon-Tribute Nacht
Samstag, 09.09.2017, 20.00 Uhr ab 16.00 Uhr Open Mic, NEA ZOI Kulturcafé,
Veranstalter: JAM NATION / NEA ZOI

“COME TOGETHER - DAS JOHN LENNON TRIBUTE”
Benefizkonzert mit Andreas Geffarth und Band
Samstag, 28.10.2017, 20.00 Uhr, Stadtsaal Neuötting
Veranstalter: Lions Club Neuötting
Tickets unter www.inn-salzach-ticket.de und bei allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen

Weitere Infos im Wallfahrts- und Verkehrsbüro (im Rathaus), stadtgalerie@altoetting.de oder www.altoetting.de


Foto: © Bob Gruen, John Lennon on the roof of his New York apartment in 1974.

Pächter gesucht

 
Die Kreisstadt Altötting plant im Jahre 2018 eine Generalsanierung mit völliger Neugestaltung der historischen Wartehalle im Bahnhof Altötting.

Wir suchen dazu eine Partnerin bzw. einen Partner mit Engagement und guten Ideen, die/der als künftige(r) Pächterin/Pächter mit uns zusammen ein Konzept zum Betrieb eines Bahnhofscafés mit Reisekiosk erarbeitet und umsetzt.

Haben Sie Interesse? Dann fordern Sie unsere Unterlagen an und bewerben sich schriftlich bis 25.08.2017 bei der Kreisstadt Altötting, Frau Wendt, Kapellplatz 2 A, 84503 Altötting, Tel. 08671 5062-11.
 

RAIFFEISEN KULTURSOMMER 2017 mit Rainhard Fendrich & Band am 20. August auf dem Altöttinger Kapellplatz
 
Nach dem großen Erfolg bei der Premiere des Raiffeisen Kultursommers 2015 mit Max Raabe & Palast Orchester findet die Veranstaltungsreihe heuer zu den Konzerten in Tüßling auch wieder in Altötting statt: Rainhard Fendrich spielt am Sonntag, 20. August 2017 ab 20.00 Uhr live mit Band auf dem Kapellplatz. Er ist der wohl erfolgreichste Musikexport Österreichs, seine Karriere „Made in Austria“ hat sich längst über Europa ausgeweitet.

Rainhard Fendrich ist Kult, seit 36 Jahren begeistert er seine Fans mit tiefgründigen und unterhaltsamen Songs. Sein neues Album trägt den Titel „SCHWARZODERWEISS“, eine von ihm selbst produzierte Sammlung mit 14 neuen Fendrich-Liedern. Mit auf Tour hat er aber selbstverständlich auch die alten Favoriten, die unsterblichen Partyhits wie „Macho, Macho“ oder „Es lebe der Sport“, die großen Balladen wie „I Am From Austria“ oder „Weis´d a Herz hast wia a Bergwerk“. Er ist der geborene Live-Entertainer – stets glaubwürdig und authentisch, dabei immer unterhaltsam und mitreißend.

Restkarten erhältlich bei, Alt-Neuöttinger-Anzeiger, St.-Antonius-Buchhandlung, Bücher-Schreibwaren Fraundorfner sowie bei allen Geschäftsstellen der Wochenblatt-Verlagsgruppe, der Passauer Neuen Presse, von Inn-Salzach-Ticket und den Filialen der VR meine Raiffeisenbank eG.


Foto: Sandra Ludewig
 
Der Botschafter des Vereinigten Königreichs, Sir Sebastian Wood, zu Gast in Altötting
 
Am 28. Juli 2017 empfing Zweiter Bürgermeister Wolfgang Sellner zusammen mit den zahlreichen geladenen Ehrengästen im Großen Sitzungssaal des Rathauses der Kreis- und Wallfahrtsstadt Altötting den Botschafter des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland für die Bundesrepublik Deutschland, Seine Exzellenz Sir Sebastian Wood, Knight Commander of the Order of St. Michael and St. George (KCMG), der sich auf Einladung von Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer in der Wallfahrtsstadt aufhielt. Nach der Begrüßung durch Herrn Sellner und einem Grußwort von Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer trug sich der hochrangige Besucher in das „Goldene Buch“ der Kreisstadt Altötting ein und richtete Grußworte an die Gäste.


Von links: Stellvertretender Landrat Stefan Jetz, Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner, Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer, Sir Sebastian Wood, Botschafter des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland, Zweiter Bürgermeister Wolfgang Sellner, Altbürgermeister und Ehrenbürger Richard Antwerpen beim Eintrag in das „Goldene Buch“ der Kreisstadt Altötting. Foto: Stadt Altötting
 
Bürgerfragestunde
 
Am Mittwoch, 4. Oktober 2017, findet im Rahmen der Stadtratssitzung um 17.00 Uhr eine Bürgerfragestunde statt. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen. 
 
Hohe Auszeichnung für Fraktionssprecher und Stadtrat Klaus Müller
 
Am 10. Juli 2017 erhielt der Fraktionssprecher und Stadtrat der Kreisstadt Altötting, Klaus Müller, aus der Hand des Bayerischen Staatsministers des Innern, für Bau und Verkehr, Joachim Herrmann MdL, im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr die Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung in Silber. In seiner Laudatio würdigte Staatsminister Herrmann das langjährige engagierte Wirken des Geehrten in der kommunalen Selbstverwaltung. Herr Müller nahm die Ehrung in Anwesenheit seiner Ehefrau Reinhilde, Erstem Bürgermeister Herbert Hofauer sowie Landrat Erwin Schneider entgegen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser hohen und verdienten Auszeichnung!


Von links: Staatsminister Joachim Herrmann, Reinhilde Müller-Trisl, Klaus Müller, Fraktionssprecher und Stadtrat der Kreisstadt Altötting, Landrat Erwin Schneider und Erster Bürgermeister Herbert Hofauer bei der Verleihungsfeier im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr. Foto: Staatskanzlei
 
 Zeitzeugentreffen: Marienstraße
 
Prägend für die Marienstraße war bis in die 1930er Jahre der „Strohmeierhof“, ein Bauernanwesen, bestehend aus Wohnhaus, Kuh-, Pferde-, Schweine- und Hühner-stall, Stadel, Remise und Misthaufen! An der Südseite schloss sich ein Obstgarten an, in dem sich auch die Nachbarskinder aufhalten durften, wie ein Zeitzeuge berichtete. Seinerzeit kam noch „der Dampf“ zum Hof, eine Dampfmaschine auf Eisenrädern, von vier Pferden gezogen. Sie wurde im Hof aufgestellt und mit einem kräftigen Treibriemen mit dem Dreschwagen verbunden, der in etwa 8 Meter Entfernung stand. Dann wurde eingeheizt, Dreschwagen und Strohpressmaschine verbrauchten viel Kohle und das Gesicht des Maschinenmeisters war mit dem des damaligen Ka-minkehrers vergleichbar.

Das Wohnhaus ragte bis in die Mitte der Marienstraße, was auch für die seinerzeitigen Straßenbaubehörden ungünstig war, weshalb das Anwesen 1937 abgebrochen wurde. „Es war Aufgabe der Nazi-Organisation“, so ein Erzähler, „in freiwilliger Sonntagsarbeit den Hof abzureißen“.
 
Der Strohmeierhof an der Marienstraße um etwa 1930. Das Foto ist vermutlich von der Firma Strauß. 

1939 war gar eine Hauptverkehrsstraße Mühldorf-Burghausen mit 16 Meter Breite geplant, die die Stadt mittig durchschnitten hätte. An Stelle des Hofes entstand ein Parkplatz, zu dessen Bau auch Personen verpflichtet wurden, die der NSDAP nicht beitreten wollten, wie beim Zeitzeugentreffen zu erfahren war.

In den Nachkriegsjahren nutzte Busunternehmer Max Göbl den Platz für seinen Bus mit Anhänger und am hinteren Ende des Platzes entstand ein Radlunterstand. Bei Karl Schuster konnte man für ein Zwanzgerl seinen Drahtesel verwahren, wenn man in einer Behörde oder in einem Geschäft etwas zu erledigen hatte.

Renate Heinrich
Kreisheimatpflegerin
 
  
Wallfahrts- und Verkehrsbüro
 
2. und 9. September 2017, jeweils 14.00 Uhr
Stadtführung mit Besuch des Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi, Unkostenbeitrag 8.- € pro Person, Treffpunkt vor dem Rathaus.

19. und 26. August 2017, jeweils 14.00 Uhr
Besichtigung der mehr als 2000 Votivtafeln an der Gnadenkapelle, anschließend Besuch der Dioramenschau im Marienwerk. Unkostenbeitrag 8.- € pro Person, Treffpunkt vor dem Rathaus.

Weitere Infos: Wallfahrts- und Verkehrsbüro, Email: touristinfo@altoetting.de
 
25 Jahre Jugendaustausch mit der italienischen Partnerstadt Loreto 
 
Der Jugendaustausch zwischen Loreto und Altötting findet in diesem Jahr zum 25. Mal statt. Auch heuer sind wieder Schülerinnen und Schüler aus unserer italienischen Partnerstadt Loreto mit ihrer Begleiterin Stefania Papini in der Kreisstadt zu Gast. Untergebracht sind die Jugendlichen in Gastfamilien, von denen sie herzlich aufgenommen wurden.

Am 21. Juli 2017 fand im Beisein von Jugendreferent Stephan Antwerpen und der Vorsitzenden des Altötting-Loreto Clubs, Frau Eva Kilwing, ein offizieller Empfang im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses statt, bei dem Erster Bürgermeister Herbert Hofauer die italienischen Gäste zusammen mit ihren Gasteltern begrüßte.

Die Jugendlichen aus Loreto erlebten ein interessantes Programm, bei denen sie Geschichte und Kultur der Stadt Altötting sowie die Umgebung kennenlernten und absolvierten einen Deutschkurs. Bald gibt es dann ein Wiedersehen in Loreto, dann reist nämlich eine Gruppe aus Altötting vom 21. - 31. August 2017 zum Gegenbesuch in die Partnerstadt.


Foto: Stadt Altötting
 
Neuer Mitarbeiter in der Stadtkämmerei 
 
Nachdem Herr Christoph Meilner zum 15.04.2017 in die Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach wechselte, konnte die Stelle des stellvertretenden Stadtkämmerers zum 01.06.2017 mit Herrn Christian Wieser aus Altötting nachbesetzt werden.

Herr Wieser absolvierte von 2007 - 2010 die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten in unserem Haus. Anschließend wechselte er zum Landratsamt Altötting. Berufsbegleitend absolvierte er dort in den Jahren 2013 - 2015 die Weiterbildung zum Verwaltungsfachwirt an der Bayerischen Verwaltungsschule, welche er im Januar 2016 erfolgreich abgeschlossen hat. Im Landratsamt Altötting war er zuletzt als Hauptsachbearbeiter im Bereich Jagdwesen zuständig. Wir freuen uns sehr, Herrn Wieser wieder in unserem Team begrüßen zu dürfen.


Foto: Stadt Altötting
 
Breitbandausbau in Altötting abgeschlossen 
 
Die Kreisstadt Altötting hat den Internetausbau für bislang schlechter versorgte Gebiete in Kooperation mit der Deutschen Telekom im Rahmen des Bayerischen Breitbandförderprogramms gefördert und bereits Anfang des Jahres in Betrieb genommen. Zusätzlich wurden in enger Abstimmung mit der Stadt Altötting auch die übrigen Bereiche eigenwirtschaftlich aufgerüstet. Dies war im vergangenen Jahr anhand der zahlreichen Baustellen und Aufgrabungen im gesamten Stadtgebiet zu beobachten.

Es wurden Glasfaserkabel zu den grauen Verteilerkästen am Straßenrand gelegt und dort neue Technik verbaut. Die Längen der Kupferleitungen zu den Kunden wurden dadurch deutlich verkürzt. Durch die neue „Vectoring-Technik“ werden zudem Störungen auf den Kabeln herausgerechnet. Dadurch steigt das maximale Tempo beim Herunterladen auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s. Durch das neue Netz ist zum Beispiel auch Fernsehen über das Internet bzw. das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud leichter möglich.

Die Bürgerinnen und Bürger können sich jetzt bei Bedarf an einen (V)DSL-Anbieter (z. B. über Fachhandel, Telefonhotline oder online) wenden, um ein entsprechendes Produkt zu buchen bzw. den vorhanden Anschluss umzustellen. In der Regel muss am eigenen Hausanschluss nichts verändert werden. Sofern bereits ein aktueller Router vorhanden ist, kann dieser auch weiter genutzt werden. Nur bei älteren oder noch analogen Telefonanschlüssen ist ggf. neue Hardware notwendig.

In Altötting besteht somit eine attraktive Wettbewerbssituation, wodurch die Bürgerinnen und Bürger im Stadtgebiet die Wahl zwischen verschiedenen Breitbandtechnologien (VDSL / Glasfaser, Kabel) und Anbietern haben.


Auf dem Foto von links nach rechts: Erhard Finger (Telekom Vertrieb), Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Georg Selbertinger (Telekom Technik) und Peter Laske, Breitbandbeauftragter der Stadtverwaltung Altötting. Foto: Stadt Altötting
 
Landtagspräsidentin Barbara Stamm, MdL, zu Besuch in der Kreis- und Wallfahrtsstadt Altötting 
 
Am 14. Juli 2017 eröffnete die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Frau Barbara Stamm, den diesjährigen „14. Altöttinger Klostermarkt". Nach einem Salutschießen der Altöttinger Schützenvereine vor dem Rathaus empfing Erster Bürgermeister Herbert Hofauer den hochrangigen Ehrengast anschließend im Großen Sitzungssaal, zusammen mit weiteren geladenen Persönlichkeiten. Nach herzlichen Dankesworten von Frau Präsidentin Barbara Stamm erfolgte der Eintrag in das „Goldene Buch“ der Kreisstadt Altötting.


Von links: Bezirksrat Veit Hartsperger, MdB Stephan Mayer, MdL Dr. Martin Huber, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, vorne sitzend Landtagspräsidentin Barbara Stamm, rechts dahinter Landrat Erwin Schneider, Christine Burghart, Stadträtin und Vorsitzende des Altöttinger Wirtschaftsverbandes, Christian Wieser, Organisator Altöttinger Klostermarkt, MdL Ingrid Heckner, Stefan Burghart 2. Vorstand Altöttinger Wirtschaftsverband, Rosi Hermann Stadträtin, 2. Vorstand Altöttinger Wirtschaftsverband und Altlandrat und Ehrenbürger Seban Dönhuber. Foto: Stadt Altötting
 
Geplante Tiefbaumaßnahmen für die zweite Jahreshälfte 2017
 
Bereits begonnen haben die Umrüstungsarbeiten an der Straßenbeleuchtung. In der Kreisstadt Altötting befinden sich zurzeit 1.812 Straßenbeleuchtungseinheiten. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren bereits mit der Umrüstung auf LED, insbesondere bei Straßenbaumaßnahmen, wie z. B. bei der Neugestaltung der Bahnhofstraße, der Erneuerung der Alzgerner Straße und der Zinngießerstraße angefangen. Bei der Schaffung neuer Baugebiete sowie bei etlichen Einzelmaßnahmen (z. B. in der St.-Stephan-Straße, der Carl-Orff-Straße und noch etlichen anderen) wurden bereits Straßenlaternen mit LED-Technik verwendet.

Insgesamt befinden sich in der Stadt jetzt schon 290 Straßenleuchten mit LED-Technik. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 10.05.2017 beschlossen, sämtliche Straßenleuchten, mit Ausnahme der gelblich leuchtenden historischen Leuchten rund um den Kapellplatz, auf LED-Technik umzurüsten. Das sind insgesamt 1.272 Stück. Die Amortisationsdauer beträgt für diese Umrüstung weniger als 5 Jahre. Durch die Umrüstung werden pro Jahr rund 230 Tonnen weniger klimaschädliches CO2 emittiert. Außerdem reduziert sich der Stromverbrauch um circa 460.000 Kilowattstunden jährlich. Das bedeutet eine Einsparung von über 75 Prozent. Die Umrüstungsmaßnahmen dauern ca. 3 Monate.

Das Energiesparwerk wird in der 2. Jahreshälfte noch in folgenden Bereichen die Fernwärmeleitung verlegen: In der Hillmannstraße (Bereich östlich der Dr.-Thyroff-Str); in der Reischlstraße sowie in der Mühldorfer Straße von der Linkkreuzung noch ca. 200 m in Richtung Westen. Am Hafnerberg werden derzeit die Wasserleitung und die Hauszuleitungen bis zu den Grundstücksgrenzen erneuert.

Ab Ende September/Anfang Oktober wird die marode Wasserleitung in der Fliedergasse erneuert, in der Holzhauser Straße wird ein sogenannter Wasserleitungslückenschluss ca. 200 m in Richtung Westen ausgeführt werden. An den Brückenbauwerken im Stadtgebiet werden noch Zustandsuntersuchungen durchgeführt.

Das Kanalhauptleitungsnetz muss noch gespült werden, um Ablagerungen und dergleichen zu beseitigen und um sicherzustellen, dass ein ungehinderter Abfluss des Abwassers stets gewährleistet ist. In diesem Zusammenhang ergeht nochmals der Hinweis und der Appell an alle, dass Feuchttücher NICHT in den Kanal gehören! Letztendlich sind Sie es, die die erhöhten Aufwendungen für die Folgeschäden durch unsachgemäße Entsorgung entstehen lassen!

Richard Wiesinger
Städtisches Tiefbauamt
 
Ein Büchereiausweis gehört in jede Schultüte
 
Spätestens mit der Einschulung wird auch die Leseförderung zum großen Thema. Damit Ihr Kind von Anfang an Zugang zu schönen Bilder- und Geschichtenbüchern sowie interessanten Sachbüchern hat, legen Sie ihm doch einen Büchereiausweis der Stadtbücherei Altötting in die Schultüte.

Die Bücherei verfügt über einen Bestand von ca. 7.000 Kinderbüchern. Dazu kann sich Ihr Kind auch noch „tiptoi“-Medien, Hörbücher, Spiele, DVDs, Zeitschriften und Kassetten ausleihen (Ausleihfrist für alle Medien: 4 Wochen).

Für alle Schulanfänger der Josef-Guggenmos-Schule bietet die Stadt Altötting den Büchereiausweis ohne Benutzungsgebühren an. Dieser kann ab sofort persönlich und unter Vorlage des Personalausweises eines Erziehungsberechtigen in der Stadtbücherei Altötting beantragt werden und ist für die ersten vier Grundschuljahre gebührenfrei.

Natürlich können auch für Kinder, die eine andere Schule besuchen, Büchereiausweise ausgestellt werden: Die Benutzungsgebühren belaufen sich auf 5 € pro Jahr.
 
Stadtbücherei Altötting, Kapuzinerstr. 19, 84503 Altötting
Di.+ Mi. + Fr. 13.00 - 17.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Telefon + Telefax 08671 12344 E-Mail: info@buecherei-altoetting.de
Online-Reservierung: www.buecherei-altoetting.de
 
Kultur+Kongress Forum Altötting  

 

 

Altöttinger Straßennamen - Martin-Greif-Straße
 
Sie verbindet im Süden der Stadt die Ludwig-Thoma-Straße mit der Waldschmidstraße. Benannt ist sie nach dem Lyriker und Dramatiker Martin Greif (1839-1911), der eigentlich mit bürgerlichem Namen Friedrich Hermann Frey hieß. Er wurde geboren am 18. Juni 1839 in Speyer als Sohn eines königlich-bayerischen Regierungsrats und verbrachte bis zum 16. Lebensjahr seine Kindheit und Jugend in der Pfalz. Nach der berufsbedingten Versetzung seines Vaters übersiedelte die Familie 1856 nach München, wo er das dortige Ludwigsgymnasium besuchte. 1865 trat er als Artillerie-Kadett in die Armee ein und nahm als Unterleutnant 1866 aktiv am Feldzug gegen Preußen teil. Im Folgejahr quittierte er aus gesundheitlichen Gründen den Militärdienst, um als freier Schriftsteller zu leben.

Er besuchte literaturgeschichtliche und philologische Vorlesungen an der Universität, verkehrte in Münchner Dichterkreisen und begann erste Gedichte zu schreiben. Auf die Frage, was er von seinen Werken halte, bekam er vom Lyrikerkollegen Emanuel Geibel die ruppige Antwort, er solle sie in den Ofen werfen. Enttäuscht wandte sich Frey dann an Eduard Mörike. Dieser übergab sie seinem Verlegerfreund Cotta in Stuttgart, wo Freys erster Gedichtband unter dem Pseudonym Martin Greif 1868 erschien. Laut Kabinettsorder von König Ludwig II. von 1882 durfte Frey sich nunmehr auch mit bürgerlichem Namen Martin Greif nennen.

Der Dichter arbeitete auch an Historienstücken, wie z. B. „Bayard, der Ritter ohne Furcht und Tadel“, „Hans Sachs“, „Heinrich der Löwe“, „Agnes Bernauer“, „General Yorck“; viele darunter mit wechselndem Erfolg und heute fast vergessen. In Kraiburg begründete Martin Greif durch sein vaterländisches Schauspiel „Ludwig der Bayer oder Die Schlacht bei Mühldorf“ (1892) eine langjährige Festspieltradition. Zeitlos hingegen geblieben ist sein lyrisches Werk. Manche Literaturkritiker stellten ihn gleich neben Mörike. Seine Verse haben einen Klang, wie aus der Seele geschöpft. Er beherrschte die hohe Kunst des Weglassens, der Begrenzung, des Ungesagten.

Vor der Ernte Mittagsstille

Nun störet die Ähren im Felde Am Waldsaum lieg ich im Stillen,
Ein leiser Hauch, Rings tiefe Mittagsruh,
Wenn einer sich beugt, so bebet Nur Lerchen hör ich und Grillen
Die andere auch. Und summende Käfer dazu.

Es ist, als ahnten sie alle Die Falter flattern im Kreise,
Der Sichel Schnitt – Kein Blatt rührt sich am Baum,
Die Blumen und fremden Halme Die Gräser beugen sich leise;
Erzittern mit. Halb wach ich, halb lieg ich im Traum.

Martin Greif erntete Ruhm und Anerkennung, der sich in zahlreichen Ehrenbezeigungen (Verdienstorden, Geheimer Hofrat, Ehrenpension) aber auch in der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität München äußerte. 1909 wurde Martin Greif Ehrenbürger von München. Auch Straßen in Bayern und der Pfalz wurden nach ihm benannt.

Der Dichter lebte unverheiratet und kinderlos. Darum suchte er unter seinen Mitmenschen Familienanschluss. Den bot ihm sein Freund Karl Riedl, Landrat und Brauereibesitzer auf seinem idyllisch gelegenen Schlösschen Geldern in Palmberg, nahe Ampfing, wo er während der Festspielzeit in Kraiburg mehrere Wochen verbrachte.

Wegen eines Nervenleidens suchte Greif öfters die Heilbäder Meran und Adelholzen auf. Ein schmerzhaftes Nierenleiden zwang ihn im Frühjahr 1911 zu einem Krankenhausaufenthalt in Kufstein. Dort aber verschlimmerte sich zusehends sein Gesundheitszustand. Am 1. April 1911 schloss Martin Greif für immer seine Augen. Schon zu Lebzeiten hatte sich Greif mit seinem Freund Karl Riedl, der ein Jahr später verstarb, nebeneinander eine schöne Ruhestätte im nahen Friedhof ausgesucht.

Von der großen Verehrung für den toten Dichter zeugte die imposante Trauerkundgebung anlässlich der Beerdigung Martin Greifs. Trauergäste aus Nah und Fern, berühmte Persönlichkeiten und einfaches Landvolk gaben ihm das letzte Geleit. Benno Hubensteiner schrieb zum 50. Todestag des Dichters: „Sein Wunsch war eine altbayerisch-prunkvolle Leich. Die Trauergäste sollten in schönen Zweispännern vom Bahnhof abgeholt werden und nicht abreisen dürfen, ohne einen solennen Leichentrunk beim Bräu. Und weil sie jetzt alle kamen, ist es ein richtiges Staatsbegräbnis geworden. Es gab patriotische Reden, Lorbeerkränze, groß wie Wagenräder, und lautes Lob, nur Lob überall.“

Martin Greifs Grab wird seitdem in liebevoller Weise von der Gemeinde Zangberg gepflegt und erhalten. In den Grabstein aus Muschelkalk ist ein bronzenes Medaillon-Portrait des Dichters eingelassen. Darunter sind seine Verszeilen eingemeißelt:

„Staub ist Hülle jedem Wesen,
Das hervorgeht in der Zeit,
Und doch kannst du in ihr lesen
Den Beruf zur Ewigkeit“.

von Manfred Lerch, Stadtheimatpfleger


Martin Greif, 1898 Foto: Wikipedia / Quellen: Das Mühlrad, Bde. I, XIII, L
 
Treffpunkt Stadtbücherei Altötting
 
Lesestart-Sets II an 3jährige Kinder aus der Kindertagesstätte St. Martin verteilt

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung führt die Stiftung Lesen bundesweit die frühkindliche Leseförderungsinitiative „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ durch.

Die Stadtbücherei Altötting hatte sich daran beteiligt und bereits in den letzten Jahren zahlreiche Lesestart-Sets II an 3jährige Kinder verteilt. Die Aktion ist zwar seit letztem Jahr für die Büchereien abgeschlossen, aber in der Altöttinger Bücherei sind noch so einige Lesestart-Sets vorhanden. Daher statteten im Juni die Erzieherinnen der Kindertagesstätte St. Martin mit den 3jährigen Kindern der Bücherei einen Besuch ab, um sich noch ein Lesestart-Set II zu sichern.

Nach dem Vorlesen aus dem Lesestart-Buch „Pip und Posy – Der tolle Roller“ erhielten alle Kinder ein kostenloses Lesestart-Set II, in welchem neben interessanten Vorlesetipps für die Eltern auch das Lesestart-Buch enthalten ist.
Stadtbücherei Altötting, Kapuzinerstr. 19, 84503 Altötting
Di.+ Mi. + Fr. 13.00 - 17.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Telefon + Telefax 08671 12344 E-Mail: info@buecherei-altoetting.de
Online-Reservierung: www.buecherei-altoetting.de
 
Mut zur Ökologie des Wohnens
 
Der oft zitierte Begriff Ökologie kommt wie so Vieles aus dem Griechischen und setzt sich aus den zwei Begriffen „Oikos“ und „Logos“ zusammen. Oikos ist das Haus und der Begriff Logos hat im Deutschen gleich mehrere Bedeutungen, u. a. das Wort, die Vernunft, der Verstand, die Lehre. Ökologie kann deshalb als die Lehre vom Haushalten interpretiert werden und, dann auch erweitert, die Lehre, wie man in einem Haus vernünftig leben könnte.

Also reden wir mal über das Leben in einem Haus und deuten wir den ursprünglichen Begriff so, dass es um neues, intelligentes Wohnen gehen darf. Lassen wir die schlimmen Negativbeispiele von Mietskasernen aus der Nachkriegszeit und der 60er und 70er Jahre hinter uns, die teils mit dem Ziel, ein Dach über dem Kopf zu haben und teils zum Wohle seiner Besitzer erbaut wurden. Wohnungen, in denen Menschen oftmals nicht einmal ihre Nachbarn kennen.

Da wirkt es Wunder, dass es Modelle gibt, die sich andere Lebens- und Wohnformen erarbeitet und auch erfolgreich umgesetzt haben. Die fast 100 Jahre alte Borstei in der Dachauerstraße in München ist da ein leuchtendes Beispiel. Auch eine im Volksmund als „Korea-Siedlung“ bezeichnete Idylle in Neuötting gilt als „kleine Gartenstadt“, als ein städtebauliches Kleinod, bei dem noch vor dem Bau ein Konzept vorlag.

Da wurde nie gefragt, wie und was dem Investor gefallen hätte und wie hoch dessen Rendite sein könnte, sondern wie das Wohl der Menschen hätte gesteigert werden können, die in diesen Gebäulichkeiten und rund herum wohnten und wie das gesamte Quartier und die Bürger der Stadt von den Aktivitäten und den Lebenskräften der dort Wohnenden partizipieren hätten können?

Freilich stimmt es, dass niemand weiß, was uns die Zukunft bringen wird. Viele Fragen in unserer Zeit des Wandels sind nicht leicht zu beantworten. Aber sehnen sich viele Menschen nicht nach einer neuen Solidarität, nach sinnvollen gemeinschaftlichen Aktivitäten, nach altersübergreifenden Gemeinschaften, wie z. B. nach nachbarschaftlicher Kinder- oder Seniorenbetreuung? Wie sieht die Welt der Arbeit von Morgen aus? Werden viele Menschen von zu Hause aus am PC arbeiten? Wird es sinnvoll sein, gemeinsame Dienstleistungen und Ressourcen zu nutzen, vielleicht in Zukunft auch selbstfahrende Elektro-Autos?

Können Gebäude und deren Bewohner nicht einen Teil der Lebensmittel in geschickt geplanten Hausgärten selbst und ohne Schadstoffe produzieren? „Urban Gardening“ ist eine Bewegung, die bereits viele Städte weltweit erobert hat. Wer soll denn die Mieten in den klassischen Wohnanlagen des alten Zuschnitts bezahlen, wenn in den nächsten Jahrzehnten laut ernstzunehmenden Prognosen mit Industrie 4.0 die Hälfte aller Arbeitsplätze wegfallen wird?

Ist die Zeit des Einzelhandels nicht unwiederbringlich vorbei, weil die ganze Welt sich lieber von zu Hause aus bequem durch die Internetshops klickt? Müssen für alle Zeiten Wohngebäude von Bauherren errichtet werden, die aus der Natur heraus keinen Bezug zu den Bewohnern haben? Müssen diese Überlegungen nicht ganz am Anfang und immer schon vor der ersten Planungsstufe gemacht werden?

Der Mensch ist von Natur aus ein soziales Wesen. Die Versuche, ihn abzukapseln und einzugrenzen, machen ihn auf Dauer eher krank als glücklich. Die Ökologie als Lehre, wie in Zukunft humane Wohnkonzepte aussehen sollen, sollte daher neu geschrieben werden. Dass wir uns an diesem Skript beteiligen, ist unser aller Aufgabe. An Beispielen mangelt es nicht, nur manchmal und mancherorts an Mut.

Toni Dingl
Umweltreferent der Stadt Altötting
 
Die Sparkasse Altötting-Mühldorf spendete für den Altöttinger Ferienpass
 
Am 26. Juli 2017 übergaben Herr Christian Braun, Marktbereichsleiter und Herr Markus Hochreiter, Filialleiter der Sparkasse Altötting-Mühldorf an Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer und Jugendreferenten Stephan Antwerpen einen Zuschuss in Höhe von 1.000.- € für die traditionelle Ferienpass-Abschlussfahrt im November nach Bad Schallerbach. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer bedankte sich bei der Sparkasse Altötting-Mühldorf für die großzügige Unterstützung des Altöttinger Ferienpasses.


Von links nach rechts: Markus Hochreiter, Jugendreferent Stephan Antwerpen, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer und Christian Braun bei der Scheckübergabe im Altöttinger Rathaus. Foto: Stadt Altötting
 
Tag des offenen Denkmals – Thema „Macht und Pracht“
 
Am 10. September 2017 findet wieder der Tag des offenen Denkmals zum Thema „Macht und Pracht“ statt. Besichtigt wird das Haus Papst Benedikt XVI.- Neue Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum mit dem „Goldenen Rössl“. Das „Goldene Rössl“ ist das Prunkstück des Wallfahrtsmuseums. In einer Sonderausstellung im Pariser Louvre wurde es 2006 von Tausenden Besuchern bewundert. Aber wer weiß schon Einzelheiten über seine Entstehung, die dargestellten Personen, den Raubversuch und wie es seinen Weg nach Altötting gefunden hat?

Die Museumsführung wird geleitet von Stadtführerin Claudia Heuwieser, Treffpunkt vor dem Rathaus, Kapellplatz 2 A. Außerdem hat das Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi von 10.00 Uhr - 16.30 Uhr geöffnet. Um 11.00 Uhr und um 14.00 Uhr wird festliche Musik aus den geöffneten Fenstern des Panorama-Vorbaus gespielt.
 
Ehrung der besten Altöttinger Schulabsolventen
 
Am 31. Juli 2017 fand im Altöttinger Rathaus der Ehrungstermin für die Altöttinger Schulabsolventinnen und -absolventen mit einem herausragenden Abschluss statt. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer freute sich, den Schülern persönlich seine Hochachtung für diese besonderen Leistungen aussprechen zu können. Als Anerkennung für diese Leistungen erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Ehrenurkunde und einen Büchergutschein.


Die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler zusammen mit Erstem Bürgermeister Herbert Hofauer vor dem Altöttinger Rathaus. (Foto: Stadt Altötting)
 
Taiwan in Altötting
 
Am 02.08.2017 hat Erster Bürgermeister Herbert Hofauer eine taiwanesische Besuchergruppe der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland (Büro München) im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses empfangen. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer stellte den intereressierten Gästen die Stadt vor und zeigte ihnen bei einem Stadtrundgang die Sehenswürdigkeiten Altöttings. Der Besuch ging mit einem bayerischen Mittagessen zu Ende.


Foto von links nach rechts: Abteilungsleiterin Shu-chi Yu, Taipeh Vertretung, Generaldirektor Tsong Ming Hsu, Taipeh Vertretung, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Stadt Altötting und Frau Präsidentin Charlotte Han, Präsidentin des Chinesisch-Deutschen Kultur- und Wirtschaftsverbandes, Taiwan (Foto: Cornelia Marchner, Stadtverwaltung Altötting)
 
Der Jugendaustausch mit Loreto feiert Jubiläum
 
Ein reichhaltiges Programm mit vielen Ausflügen bescherte den sechs Jugendlichen mit ihrer Begleiterin Stefania Papini einen kurzweiligen Aufenthalt in Altötting. Zum 25jährigen Jubiläum des Jugendaustauschs in Altötting besuchten die Gäste aus Loreto das „Bayerische Meer“ und Schloss Herrenchiemsee und genossen diesen Ausflug neben den Badefreuden im Chiemsee auch kulturell und kulinarisch. Außerdem unternahm der Altötting-Loreto Club eine Fahrt in die niederbayerische Hauptstadt, wo die Gruppe einiges über die Landshuter Hochzeit und die dortige historische Baukunst erfahren konnte.

Viel Spaß bereitete das „Rutschenparadies“ in der Erdinger Therme und das Stadtfest in Neuötting. Zum Standardprogramm gehörte ebenso die Einfahrt in den Stollen des 500 Jahre alten Berchtesgadener Bergwerks, das die Jugendlichen nutzten, um sich mit Souveniers einzudecken.

Ende August folgt dann der Gegenbesuch einer Altöttinger Jugendgruppe in Loreto, der dann das 25jährige Jubiläum des Jugendaustausches der beiden Partnerstädte abrundet.


Gemeinsames Gruppenbild vor dem Schloss Herrenchiemsee. Foto: Stadt Altötting
 

 

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