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Oberbayerischer Jugendfilmpreis 2017 für ANJAR – Jugendarbeit
 
In der Laudatio von Felicitas Schwarzensteiner (Jury Mitglied) zum Film: Ferienprogramm mal ganz anders. Die beiden Helden des Films „Äktschn …to go“ versuchen, dem langweiligen Indoor-Alltag der Ferien zu entkommen. Richtig gute Comedy ist echt schwierig, aber den beiden Hauptdarstellern (Luca Veselinovic und Luis Widmann) gelingen die Gags des Films auf den Punkt. Und auch die Nebendarsteller/ innen sind hervorragend ausgewählt und spielen sehr gut. Besonders hervorzuheben ist zudem die Kameraführung. Der Film ist in vielen außergewöhnlichen und coolen Einstellungen aufgelöst. Und nicht zuletzt macht der authentische bayerische Touch den Film so besonders!

„Wenn du Kinder und Jugendliche in Sekunden wachsen sehen willst, dann schenke ihnen einen Moment wie diesen“, Dieter Prenninger-Hackl, Jugendpfleger der ANJAR und Initiator des Film-Teams der ANJAR. Dieser, ganz besonderer Moment war diese Preisverleihung am 25. November 2017 in Ingolstadt für die Filmkids der ANJAR Jugendarbeit. Zunächst wurde noch gebangt und gezittert, ob einer der drei eingereichten und im Saal gezeigten Filme der ANJAR einen Preis gewinnen wird.

Nachdem die besonderen Anerkennungen und der erste, der vier Oberbayerischen Filmpreise überreicht wurden, war es so weit. „Der Oberbayerische Jugendfilmpreis 2017 geht an ….die ANJAR Filmkids mit dem Film „Äktschn to go“. Der Jubel war riesig und Lenny Kiermayer, unser Beleuchter im Film meinte: „Dieter, ich träume aber nicht!“.

Überwältigt, stolz und mit großer Freude nahmen die Jugendlichen, begleitet von den beiden Jugendpflegern Anna-Lena Holzapfel und Dieter Prenninger-Hackl den Filmpreis aus den Händen von Bezirkstagspräsident Josef Mederer entgegen. Gleich wurde die gute Nachricht in den sozialen Medien verbreitet und live aus dem Saal berichtet.

Die von der Jury prämierten Filme werden für das gesamtbayerische Kinder- und Jugendfilmfestival nominiert, das vom 21. bis 24. Juni 2018 in Roth stattfindet. Alle Jugendlichen waren sich einig. Dies war ein besonderer Moment den sie nicht so schnell vergessen werden. Nach einem großen Buffet wurde der lange Heimweg angetreten.


 
Altötting beim Internationalen Kongress - „Religiöser Tourismus und Wallfahrt“ der Welttourismusorganisation in Fátima vertreten
 
Auf Einladung unserer Partnerstadt Ourèm/Fátima, konnten Erster Bürgermeister Herbert Hofauer und Ulrike Kirnich, Direktorin des Wallfahrts- und Verkehrsbüros Altötting, am Kongress „Religiöser Tourismus und Wallfahrt“, organisiert von der Welttourismusorganisation in Fátima, teilnehmen.

Mehr als 1000 Teilnehmer trafen sich in Fátima, in dem dieses Jahr das 100-jährige Jubiläum der Erscheinungen gefeiert wurde, um sich über aktuelle Themen zu informieren und auszutauschen.

In vier verschiedenen Gesprächsrunden zeigten zahlreiche Referenten aktuelle Trends und Entwicklungen auf. So ging es beispielsweise um die Themen „Erhaltung und Konservierung von religiösen Plätzen“, „Die Rolle des religiösen Tourismus und sein Beitrag zu nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung und Einbindung der lokalen Bevölkerung“ sowie „Potential zur touristischen Entwicklung durch die Entwicklung Europäischer Kulturrouten“ und auch Marketingthemen wie beispielswiese die „Zukunft des religiösen Tourismus und die Verwendung innovativer Marketingideen und digitale Technologien“. Hier berichtete Simon Carter von der St. Paul’s Cathedral in London über ein besonderes Digitalisierungsprojekt der berühmten Mosaike. Josep Altayó, General Manager des Heiligtums von Montserrat in Spanien stellte ebenso ein digitales Besucherleitsystem vor das speziell dort entwickelt wurde.

Der Generalsekretär der Welttourismusorganisation, Mr. Taleb Rifai ging in seinen Begrüßungsworten auf die Bedeutung des religiösen Tourismus innerhalb der Tourismusindustrie ein und moderierte die anschließende hochkarätige Gesprächsrunde zum gleichen Thema.

Im Zuge des Kongresses konnte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer zahlreiche Kontakte knüpfen und auch ein erstes Treffen mit dem neu gewählten Präsidenten der Stadt Ourém/Fátima, Mr. Luís Miguel Albuquerque fand statt, ebenso wie ein Austausch mit den anwesenden Shrines of Europe Partnern aus Loreto und Lourdes.

Anlässlich des Kongresses in Fátima, wurde durch die Initiative Altöttings ein eigener Flyer in englischer Sprache herausgegeben der die Arbeitsgemeinschaft der Shrines of Europe vorstellt, welcher auf großen Zuspruch stieß.


Treffen der anwesenden Shrines of Europe Delegation: V.l.n.r.: Jean-Michel Larroche, Lourdes; Marco Ascani und Fausto Pirchio, beide Loreto; Vizebürgermeister Natálio Reis, Ourém und der neu gewählte Präsident von Ourém, Luís Miguel Albuquerque, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Ulrike Kirnich, Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting und Bruno Vinuales, Lourdes. Fotos: Wallfahrts- und Verkehrsbüro
 
Aktuelles aus der Stadtbücherei
 
MdL Ingrid Heckner zu Gast in der Stadtbücherei Altötting

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung führt die Stiftung Lesen bundesweit die frühkindliche Leseförderungsinitiative „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ durch. Die Stadtbücherei Altötting hatte sich daran beteiligt und so einige Lesestart-Sets II erhalten. Die Aktion ist zwar für Büchereien mittlerweile abgeschlossen, aber die restlichen Sets werden noch an die dreijährigen Kinder ausgegeben.

Die freitägliche Vorlese3viertelstunde wurde am 27.10.2017 dazu genutzt, diese Lesestart-Sets zu verteilen. MdL Ingrid Heckner war zu Gast und las den Kindern aus dem Bilderbuch „Pip und Posy – Der tolle Roller“ vor. Die Kinder waren begeisterte Zuhörer und freuten sich über das Lesestart-Set, in dem auch das „Pip und Posy“ Bilderbuch zu finden war.

Stadtbücherei Altötting, Kapuzinerstr. 19, 84503 Altötting
Di.+ Mi. + Fr. 13.00 - 17.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Telefon + Telefax 08671 12344 E-Mail: info@buecherei-altoetting.de
Online-Reservierung: www.buecherei-altoetting.de
 
Großzügige Spende der Firma LHL für die städtische Sozialaktion „Bürger helfen Bürgern“
 
Am 28. November 2017 konnte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer in den Geschäftsräumen der Fa. LHL an der Neuöttinger Straße aus den Händen der Geschäftsführer Manfred Brenner und Thomas Huber eine großzügige Spende in Höhe von 1.000 € für die städtische Sozialaktion „Bürger helfen Bürgern“ entgegennehmen. Diese Spende wird noch vor dem Weihnachtsfest an ausgewählte bedürftige Menschen in unserer Heimatstadt weitergereicht.


Von links nach rechts: Manfred Brenner, Geschäftsführer LHL Bürotechnik und Einrichtung GmbH, Thomas Huber, Geschäftsführer LHL Computer Service GmbH und Erster Bürgermeister Herbert Hofauer. Foto: Stadt Altötting
 
Ferienpass-Abschlussfahrt der Kreisstadt Altötting
 
„Aquapulco – die Piraten-Welt in Bad Schallerbach“
 
Lange nach dem Ende der Ferien ist es schon Tradition, dass sich Kinder und Jugendliche, die am Ferienprogramm der Stadt Altötting teilgenommen haben, auf den Weg ins österreichische Bad Schallerbach als Abschlussfahrt des Altöttinger Ferienprogramms machen.

Dieses Jahr sind der Einladung der Stadt 83 Kinder gefolgt und wollten zusammen mit ihren 10 Betreuern einen tollen Tag im Freizeitbad „Aquapulco“ erleben. Stundenlang wurde um die Wette gerutscht, getaucht und mit den Wellen geschwommen. Der Umbau einiger Rutschen auch mit „Zwillingsreifen“ steigerte den Spaß in der Piraten-Welt noch und die Kinder nutzten jede Minute, um alle Varianten der Rutschen auszukosten.

Die Kinder und Jugendlichen mit rotunterlaufenen Augen und Schwimmhäuten zwischen Zehen und Fingern konnten gar nicht genug bekommen und übersahen tatsächlich teilweise den vereinbarten Zeitpunkt zur Abfahrt, was beweist, wie viel Spaß und Vergnügen sie zusammen mit den Betreuern hatten. Und leider ging es, wie jedes Jahr, wieder viel zu früh zurück nach Altötting!

Spaßeshalber schlug Jugendreferent Antwerpen vor: „Im nächsten Jahr könnten wir mal wieder ins Deutsche Museum fahren“, was zu lauthalsen Protesten führte und Didi Tropschug große Zustimmung und Applaus erntete, als er meinte: „Fahren wir doch im nächsten Jahr wieder nach Bad Schallerbach!“ So war die Meinung bei Kindern und Betreuern ziemlich einstimmig und man konnte fast überall hören, „Das war toll und das nächste Jahr bin ich auch wieder dabei“.

Für das tolle Erlebnis und erfolgreiche Gelingen bedankt sich die Stadtverwaltung auch bei der BRK-Bereitschaft namentlich bei Claudia Zogler und Herbert Janku, die ein paar wenige kleinere Blessuren vergessen machten und den Verantwortlichen immer zusätzlich ein wenig mehr Gelassenheit für ein solch Unternehmen mit dieser großen Schar „wilder Piraten“ bescheren.

Aber auch ein besonders großes Dankeschön von Seiten der Stadt geht an die Sparkasse Altötting-Mühldorf für die großzügige Spende und finanzielle Unterstützung dieser Fahrt! Die Eltern konnten an diesem schulfreien Tag auch deshalb entspannt ihren Beschäftigungen nachgehen und am Abend sehr müde, aber auch glückliche Kinder entgegennehmen!


Foto: Stadt Altötting
 
Pilgerleitertagung 2017
 
Am 24. und 25. November 2017 fand auf Einladung der Bischöflichen Administration der Kapellstiftung die diesjährige Pilgerleitertagung im Kultur + Kongress Forum Altötting statt.

Nach der Begrüßung durch Wallfahrtsrektor Prälat Mandl und schönen Fotos vom vergangenen Wallfahrtsjahr, standen die Berichterstattung der Bischöflichen Administration, der Wallfahrtskustodie sowie des Wallfahrts- und Verkehrsbüros Altötting im Mittelpunkt. Dabei wusste Ulrike Kirnich über aktuelle Angebote, Stadtführungen und Termine für 2018 zu berichten. Bruder Georg Greimel informierte die anwesenden Pilgerleiterinnen und Pilgerleiter mit eindrücklichen Fotos über die Renovierung der St. Konradkirche, während Guardian Pater Norbert Schlenker ausführlich auf das Jubiläum „200. Geburtstag des Hl. Bruder Konrads“ im Jahr 2018 einging. Ebenso stellte sich das neue Führungsduo des Altöttinger Marienwerkes, Vorsitzender Msgr. Josef Fischer und Geschäftsführer Josef Herrmann vor. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer sprach im Namen der Stadt und als Hausherr ein Grußwort und brachte den Dank der Stadt Altötting an die Pilgerleiter zum Ausdruck.

Die Pilgerleiter leisten das Jahr über einen wertvollen Beitrag zur Wallfahrt, bringen sie doch viele Pilger mit ihren Sorgen und Nöten nach Altötting. Wie die letzten Jahre wurde bereits am Vorabend der Pilgerleitertagung eine Andacht im Franziskushaus durch Prälat Günther Mandl zelebriert und der Abend klang anschließend mit einem gemütlichen Beisammensein aus.


 
Ein neues Gesicht im Altöttinger Rathaus
 
Seit 15.07.2017 ist Herr Thomas Greger in der Stadtkasse als stellvertretender Kassenleiter beschäftigt. Seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten hat er bei der Stadt Waldkraiburg absolviert. Wir freuen uns sehr, dass Herr Greger nun unser Team unterstützt und heißen ihn herzlich Willkommen.


 
Aktion „Bürger helfen Bürgern“
 
Im Rahmen der Aktion „Bürger helfen Bürgern“ versucht die Stadtverwaltung Altötting notleidenden und bedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern unserer Heimatstadt außerhalb der staatlichen, bzw. gesetzlich geregelten Hilfsmöglichkeiten, konkrete Hilfe im Einzelfall zukommen zu lassen. Dazu werden fortlaufend finanzielle Mittel benötigt. Die Stadtverwaltung bittet alle Einwohner, die Aktion durch eine Weihnachtsspende auf das städtische Konto

IBAN: DE66711510200000001610
BIC: BYLADEM1MDF

zu unterstützen. Bitte geben Sie bei Ihrer Überweisung das Kennwort „Bürger helfen Bürgern“, Ihren Namen und Ihre Adresse an und ob Sie eine Spendenquittung wünschen. Ein herzliches Vergelt´s Gott im Voraus für Ihre Hilfe.
 
Neujahrsanschießen
 

 
„Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe”
 
Am 30. November 2017 beteiligte sich die Kreisstadt Altötting am internationalen Aktionstag „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe”. Die Kampagne „Cities for Life“, initiiert von der christlichen Laienbewegung Sant’Egidio, ist die weltweit größte Mobilisierung von Städten und Bürgern für Menschlichkeit und Achtung der Menschenrechte. Der 30. November wurde für den Aktionstag gewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1786 das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft erklärte. Die Kreisstadt Altötting hat deshalb von ca. 17.00 Uhr - 20.00 Uhr verschiedene Schriftzüge an die Fassade des Rathauses projiziert, um damit den Einsatz für eine Welt ohne Todesstrafe zu protegieren.

Auch in diesem Jahr hat sich einiges auf dem Weg der Abschaffung der Todesstrafe getan. Im Oktober dieses Jahres wurde in Guatemala die Todesstrafe für zivile Vergehen abgeschafft. Mittlerweile haben 140 Staaten der Erde die Todesstrafe ganz abgeschafft oder wenden sie in der Praxis nicht mehr an, nur eine Minderheit von 58 Staaten übt diese Praxis noch aus. Beim von Sant'Egidio organisierten internationalen Kongress für Justizminister aus Ländern mit und ohne Todesstrafe, haben weitere Länder Überlegungen begonnen, ihre Rechtsvorschriften in Richtung einer Einschränkung bzw. Abschaffung der Todesstrafe zu ändern.

Ein starkes Signal hat vor einigen Tagen Papst Franziskus gesetzt, indem er sich deutlich gegen die Todesstrafe von Seiten der katholischen Kirche ausgesprochen hat. Am 11. Oktober 2017 sagte er zum 25. Jahrestag der Veröffentlichung des Katechismus der katholischen Kirche: „Stattdessen muss deutlich festgestellt werden, dass die Todesstrafe eine unmenschliche Maßnahme ist, die – wie auch immer sie ausgeführt wird – die Würde des Menschen herabsetzt. Sie widerspricht in ihrem Wesen dem Evangelium, weil sie willentlich entscheidet ein menschliches Leben zu beenden, das in den Augen des Schöpfers immer heilig ist und dessen wahrer Richter und Garant im Letzten allein Gott ist. Kein Mensch, nicht einmal der Mörder verliert seine Menschenwürde.“

Leider bleiben aber besorgniserregende Nachrichten nicht aus. Insbesondere aus den Krisengebieten des Nahen Ostens sind im Zusammenhang mit dem Terrorismus steigende Vollstreckungszahlen zu registrieren, in der Türkei wird über eine Wiedereinführung der Todesstrafe nachgedacht. Daher bleibt die Bedeutung dieses globalen Einsatzes für eine Kultur des Lebens bestehen und dringend erforderlich.


 
Verleihung der Bürgermedaille
 
Im Rahmen der Bürgerversammlung am 16. November 2017 beim Hotel Post überreichte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer die Bürgermedaille der Kreisstadt Altötting an zwei verdiente Altöttinger Persönlichkeiten. Diese Auszeichnung wird für bürgerschaftliches Engagement verliehen, das nicht unbedingt im Licht der Öffentlichkeit steht.

Der Stadtrat der Kreisstadt Altötting hat am 13. September 2017 beschlossen, die Medaillen heuer an Herrn Josef Keil und Herrn Franz Steiner zu verleihen.

Josef Keil ist bereits seit 1979 Mitglied in der Krieger- und Soldatenkameradschaft Altötting. Hier übernahm und übernimmt er immer noch zahlreiche ehrenamtliche Aufgaben, wie die Sammlungen für die Kriegsgräberfürsorge, Schriftführer und Chronist. Besonders engagiert ist er in der Pressearbeit, die er nicht nur für die KSK Altötting, sondern auch für den Kreisverband erledigt. Dem VdK ist Josef Keil 1995 beigetreten. Seit 2002 hält er das Amt des Vorsitzenden inne. Auch hier zeigt er unermüdliches Engagement und Einsatzbereitschaft in der Organisation von zahlreichen Veranstaltungen, der Pressearbeit, die er auch für befreundete Ortsvereine übernimmt, sowie bei den jährlich stattfindenden Sammlungen. Als Beisitzer wurde 2005 in die VdK Kreisvorstandschaft Altötting/Mühldorf berufen. Im Jahr 2007 wurde der Wanderverein „Die Wallfahrtsstädter Altötting“ gegründet. Seit dieser Zeit ist Josef Keil 1. Vorsitzender. Er organisiert die Wandertage und Ausflüge, erledigt die Pressearbeit und zeigt auch hierbei viel Freude, Fleiß und persönlichen Einsatz. Aber nicht nur in zahlreichen Vereinen ist Josef Keil überdurchschnittlich engagiert, auch für den Altöttinger Ferienpass ist er als „Redakteur“ und geflissentlicher Berichterstatter von zahlreichen Veranstaltungen nicht mehr wegzudenken. Für diesen vielfältigen, persönlichen Einsatz für die Stadt Altötting insbesondere für das ehrenamtliche Engagement in zahlreichen Altöttinger Vereinen wurde Herr Keil mit der Bürgermedaille der Kreisstadt Altötting ausgezeichnet.
 
Franz Steiner ist seit Jahrzehnten eng mit der Kolpingfamilie Altötting verbunden. Im Jahr 1980 ist er der Kolpingfamilie Altötting beigetreten und war von 1982 bis 1989 Gründer und Leiter der Jungkolping-Gruppe. Den Vorsitz übernahm er von 1989 bis 2004 und von 2011 bis heute. Seit über 20 Jahren ist er Vorsitzender des 130 Mitglieder starken Vereins. Auf seine Initiative hin wurde auch der Kolpingchor geründet, dessen Vorsitz er bis 2011 inne hielt. In weiteren Fördervereinen stellte er sein ehrenamtliches Engagement zur Verfügung und war geschätzt für seine Kompetenz. Dem Pfarrgemeinderat St. Philippus und Jakobus gehörte er von 1982 bis 1990 an. Bereits seit 2002 ist Franz Steiner Konsultor der Marianischen Männerkongregation Altötting. Von 1976 bis 1980 war er auch ehrenamtlicher Betreuer und Begleiter bei Veranstaltungen des Kreisjugendamtes bzw. des Kreisjugendrings. Auch dem Förderschulbereich setzte er sein großes ehrenamtliches Engagement zur Verfügung. Er war von 19920 bis 1997 Sprecher der Arbeitsgemeinschaft im BLLV in Bayern und von 1998 bis 2011 leitete er die Fachgruppe Sonder- später: Förderschulen im BLLV Oberbayern. Dem Personalrat für Förderschulen an der Regierung von Oberbayern gehörte er als Mitglied von 1996 bis 2016 an und von 2011 bis 2016 war er dort stellvertretender Vorsitzender. Das ehrenamtliche Wirken von Franz Steiner ist geprägt von seiner großen Zuverlässigkeit und seinem überdurchschnittlichen Engagement in den verschiedenen Bereichen. Dieser besonders hohe und überdurchschnittliche Einsatz wurde bereits mit der „Silbernen Ehrennadel“ des Kolpingwerkes Passau und mit der „Silbernen Ehrennadel“ des BLLV Oberbayern in besonderer Weise gewürdigt. Für dieses vielfältige ehrenamtliche Engagement erhielt Herr Steiner die Bürgermedaille der Kreisstadt Altötting.

Ein herzliches Vergelt`s Gott an alle für ihr Engagement!


Von links: Franz Steiner, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer und Josef Keil beim gemeinsamen Gruppenbild. Die beiden Geehrten zeigen die Bürgermedaille der Kreisstadt Altötting. Foto: Stephan Hölzlwimmer, ANA
 
Aktuelles aus der Stadtbücherei
 
Stadtbücherei Altötting, Kapuzinerstr. 19, 84503 Altötting
Di.+ Mi. + Fr. 13.00 - 17.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Telefon + Telefax 08671 12344 E-Mail: info@buecherei-altoetting.de
Online-Reservierung: www.buecherei-altoetting.de
 
Kultur im Rathaus – „Die Farbe ROT“
 
Am 9. November 2017 eröffnete Erster Bürgermeister Herbert Hofauer im Foyer des Rathauses der Kreisstadt Altötting die Ausstellung „Die Farbe ROT“ der Künstlergruppe Indigo. Die Künstlerinnen und Künstler zeigen in dieser Ausstellung in verschiedenen ansprechenden Werken wie die „Farbe ROT“ in allen Nuancen eingesetzt werden kann. Die Werke präsentieren „ROT“ in unterschiedlichen Betrachtungen und zeigen sich in Stilleben bis hin zu sehr modernen Bildern.


Von links: Erster Bürgermeister Herbert Hofauer zusammen mit Herrn Fritz Breu, dem Ideengeber der Ausstellung und Frau Eva-Maria Schwarzmaier, Vorsitzende der Künstlergruppe Indigo. Fotos: Stadt Altötting
 
Mit dem Rad zur Arbeit - Gesundheitsaktion mit Rekordbeteiligung
 
Die Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und ADFC hat bayernweit über 60.000 Menschen bewegt – so viele wie noch nie. Insgesamt radelten die Teilnehmer rund 18 Millionen Kilometer. Durch den Verzicht aufs Auto haben sie über 3.500.000 Kilogramm CO2 eingespart. „Damit ist die Aktion ein Gewinn sowohl für die Umwelt, aber vor allem auch für die Radler selbst – denn Radfahren ist gesund“, so AOK-Direktor Andreas Santl bei der Übergabe des direktionalen Hauptpreises bei der Kreisstadt Altötting. So stärkt Radeln das Herz-Kreislauf-System, hilft beim Abnehmen, kräftigt die Muskeln und schont die Gelenke. In den Landkreisen Altötting und Mühldorf nahmen insgesamt 1.613 Beschäftige aus 80 verschiedenen Betrieben an der Aktion teil. Damit wurde das Allzeithoch vom Vorjahr erneut deutlich getoppt. „Die meisten Fahrer kamen erwartungsgemäß von Wacker/Siltronic aus Burghausen“, sagt Santl. Sie stellten mit rund 800 Fahrern fast die Hälfte der Teilnehmer, gefolgt von Firma ODU aus Mühldorf mit 62 und dem BRK-Kreisverband Altötting mit 44 Radlern. „Sehr gut angenommen haben die Teilnehmer in diesem Jahr die Möglichkeit, sich online zur Aktion anzumelden und ihren Aktionskalender auch online zu pflegen“, so Santl. Bayernweit nutzten mit 54 % gut die Hälfte der Teilnehmer das digitale Angebot.

Nach Abschluss der Aktion wurden nun die Gewinner ermittelt. Den regionalen Hauptpreis, ein Treckingrad, gewann Jürgen Wiedl aus Altötting. Er fuhr täglich von seiner Wohnung zum Arbeitsplatz bei der Kreisstadt Altötting und zurück. „Ich bin bereits das dritte Mal bei der Aktion dabei und kann nur jedem empfehlen, im nächsten Jahr ebenfalls mitzumachen, Radfahren hält mich gesund und war auch leicht in den Arbeitsweg einzubinden“, so der Gewinner. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer freute sich für den Gewinner aus dem eigenen Haus. Die Teilnahme an der AOK-Radaktion kann er nur unterstützen: „Die Aktion ist eine tolle Ergänzung zu unserem Bemühen um die Gesundheit am Arbeitsplatz im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements“.

Die weiteren Preise „rund um das Fahrrad“, wie Beleuchtungssets und Fahrradcomputer, werden von der AOK in den nächsten Tagen an die Gewinner verteilt. Die Preise wurden wie immer alle gesponsert und nicht aus AOK-Mitgliedsbeiträgen finanziert. So sponserte z. B. das FUN Sport- und Bikecenter Burghausen das Treckingrad.

Der DGB Bayern und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. unterstützen die gemeinsame Initiative von ADFC und AOK im Freistaat. Beide Partner sind von Anfang an dabei. Die vbw fördert die Initiative finanziell. Staatsministerin Melanie Huml vom Bayerischen Ministerium für Gesundheit und Pflege ist die Schirmherrin der Aktion.


Von links nach rechts: Hermann Breu (AOK Firmenkundenbetreuer), Jürgen Wiedl (Gewinner und Mitarbeiter der Stadt Altötting), Herr Direktor Andreas Santl (AOK Bayern) und Erster Bürgermeister Herbert Hofauer. Foto: Stadt Altötting
 
Erster Bürgermeister Herbert Hofauer mit der Bezirksmedaille in Gold des Bezirks Oberbayern geehrt
 
Erster Bürgermeister Herbert Hofauer wurde für sein beispielhaftes kommunal- und sozialpolitisches Engagement mit der Bezirksmedaille in Gold des Bezirks Oberbayern geehrt, die ihm Bezirkstagspräsident Josef Mederer am 7. November 2017 in München überreichte. Bei der Verleihungsfeier wurde Erster Bürgermeister Herbert Hofauer von seiner Familie, Landrat Erwin Schneider, Zweitem Bürgermeister Wolfgang Sellner, Bezirksrat Veit Hartsperger, dem Vorstandsvorsitzenden des Bezirksverbandes Oberbayern der Arbeiterwohlfahrt Andreas Niedermeier und dem Kreisgeschäftsführer des BRK-Kreisverbandes Altötting, Direktor Josef Jung, begleitet.
 
Bezirkstagspräsident Josef Mederer erwähnte in seiner Laudatio, dass es Vorbilder gibt, deren Einsatz für die Allgemeinheit so vielfältig, so selbstverständlich und vor allem so umfangreich ist, dass es schwer fällt, das vorbildliche Lebenswerk auf wenige Sätze zusammenzufassen. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer engagiert sich ehrenamtlich, teilweise seit vielen Jahrzehnten, für viele Vereine und Verbände.
 
Weiter sagte er: „Bei einem Menschen, der sich derart stark ehrenamtlich engagiert, liegt es nahe, dass er sich auch kommunalpolitisch einbringt und etwas bewegen möchte. Herbert Hofauer war von 1984 bis 1995 Mitglied im Stadtrat der Kreisstadt Altötting und ist seitdem Erster Bürgermeister. Seit 1996 wirkt er außerdem als Mitglied im Kreistag Altötting und in vielen Ausschüssen, Gremien und als Verbandsrat. Auf seine Initiative hin wurde im Jahr 1996 die Arbeitsgemeinschaft „Shrines of Europe“ gegründet. Dieser Arbeitsgemeinschaft gehören neben der Kreisstadt Altötting die großen Europäischen Wallfahrtsorte Lourdes/Frankreich, Fatima/Portugal, Tschenstochau/Polen, Loreto/Italien, Mariazell/Österreich und Einsiedeln/Schweiz an. Im Juli 2016 fand die Unterzeichnung der „neuen“ Städtepartnerschaft mit der österreichischen Stadt Mariazell statt, die von Herbert Hofauer als Ersten Bürgermeister besonders unterstützt wurde. Er hat in unermüdlicher Weise und mit höchstem persönlichem Engagement die internationalen Beziehungen zu diesen größten Wallfahrtszentren Europas aufgebaut und während seiner Amtszeit mit hohem diplomatischen Gespür intensiviert und hat dadurch der Kreisstadt Altötting zu internationalem Ansehen verholfen. Herbert Hofauer ist es zu verdanken, dass die Kreisstadt Altötting für die Anerkennung der Aktivitäten zur Verbreitung des Europäischen Gedankens im Jahr 2000 mit dem Europadiplom ausgezeichnet wurde, im Jahr 2001 mit der Ehrenfahne und im Jahr 2003 mit der Ehrenplakette des Europarates und 2013 als höchste Stufe der erreichenden Auszeichnungen mit dem Europapreis 2013 des Europarates.“
 
Erster Bürgermeister Herbert Hofauer erhielt in der Vergangenheit bereits das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland sowie die Marie-Juchacz-Plakette (Höchste Auszeichnung der Deutschen Arbeiterwohlfahrt). Bezirkstagspräsident Josef Mederer dankte Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer für seinen herausragenden ehrenamtlichen Einsatz und sein stets vorbildliches Engagement.


Von links nach rechts: Lukas Glauz und Tochter Lena Hofauer, Direktor Josef Jung, Kreisgeschäftsführer BRK-Kreisverband Altötting, Zweiter Bürgermeister Wolfgang Sellner, Ehefrau Geli Hofauer, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Sohn DDr. Benedikt Hofauer, Landrat Erwin Schneider, Andreas Niedermeier, Vorstandsvorsitzender des Bezirksverbandes Oberbayern der Arbeiterwohlfahrt und Bezirksrat Veit Hartsperger. Foto: Pressestelle Bezirk Oberbayern, Wolfgang Englmaier
 
Anordnung der Stadt Altötting zur Silvesterfeier mit Feuerwerk auf dem Kapellplatz
 
In der Nacht von Silvester auf Neujahr wird auf dem Kapellplatz wieder eine Silvesterfeier stattfinden.

Das Abschießen von privaten Feuerwerkskörpern ist auf dem Kapellplatz und den angrenzenden Bereichen aus Brandschutzgründen und aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verboten. Dieses Verbot wird auch von einem privaten Sicherheitsdienst überwacht und kontrolliert. Der Sicherheitsdienst geht in dieser Nacht auf dem Kapellplatz Streife und sorgt für die Durchsetzung dieses Verbots.

Die Altöttinger Bürgerinnen und Bürger brauchen aber nicht auf das Feuerwerk an Silvester zu verzichten, denn ein professioneller Feuerwerker wird ein Feuerwerk mit neuer musikalischer Umrahmung zünden, das die Stadt Altötting organisiert. Bereits um 22.00 Uhr findet in der Stiftspfarrkirche ein Orgelkonzert statt. Der letzte Gottesdienst des Jahres 2017 wird dann um 23.00 Uhr in der Gnadenkapelle zelebriert. Von 23.45 Uhr bis 24.00 Uhr wird das geistliche Programm das Alte Jahr beschließen. Pünktlich um Mitternacht werden die Glocken das Neue Jahr einläuten und das Musikfeuerwerk gezündet. Nach dem großen Feuerwerk wird noch eine halbe Stunde Musik aufgelegt und das Neue Jahr gefeiert.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, den Jahreswechsel auf dem Kapellplatz friedlich und geruhsam zu verbringen. Bitte lassen Sie Ihre eigenen Böller und Raketen zu Hause und feiern Sie mit uns ein schönes und stimmungsvolles Fest im Herzen der Kreis- und Wallfahrtsstadt Altötting.

Hinweis: Für Rollstuhlfahrer ist wieder der Bereich beim Kapellplatzaufzug reserviert.
 
Der Wallfahrts- und Kulturkalender 2018 ist da!
 
Rechtzeitig zu Beginn des Christkindlmarkts ist es gelungen, den Wallfahrts- und Kulturkalender 2018 fertigzustellen. Mit diesem frühen Erscheinungsdatum wird der wiederholten und großen Nachfrage nach dem Kalender jeweils schon im Advent Rechnung getragen. Dieser ehrgeizige Termin war nur möglich, da alle Kulturschaffenden, Vereine und Verbände, sowie Pilgergruppen der Aufforderung gewissenhaft nachkamen die Termine deutlich früher als in den Vorjahren zu melden. Für dieses Engagement sagen wir seitens der Herausgeber herzlichen Dank!

Der Kurzführer ist ab sofort kostenfrei im Wallfahrts- und Verkehrsbüro erhältlich und liegt in den Altöttinger Kirchen auf. Die handliche Broschüre wird jährlich in bewährter Weise vom Wallfahrts- und Verkehrsbüro der Stadt Altötting, der Wallfahrtskustodie und der Bischöflichen Administration der Kapellstiftung erstellt.

Der Wallfahrts- und Kulturkalender beinhaltet neben aktuellen Veranstaltungs-Highlights, Tipps zu Museen und Stadtführungen auch Informationen zu Sehenswürdigkeiten und zum besseren Verständnis wird ein Überblick über die Geschichte Altöttings gegeben. Als „Wegweiser“ dient ein Orientierungsplan mit Markierung der Sehenswürdigkeiten im Umschlag der Broschüre. Das umfangreiche, bebilderte Kalendarium weist Wallfahrten, Heilige Messen und Kulturveranstaltungen im Jahr 2018 aus.


Von links nach rechts: Matthias Manghofer, Druckerei Geiselberger, Luise Hell und Pater Norbert Schlenker, Wallfahrtskustodie, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl, Bischöfliche Administration und Birgit Zwirglmaier und Ulrike Kirnich vom Wallfahrts- und Verkehrsbüro. Foto: Hölzlwimmer, ANA
 
Aktuelles aus der Stadtbücherei
 
Stadtbücherei Altötting, Kapuzinerstr. 19, 84503 Altötting
Di.+ Mi. + Fr. 13.00 - 17.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Telefon + Telefax 08671 12344 E-Mail: info@buecherei-altoetting.de
Online-Reservierung: www.buecherei-altoetting.de
 
5000.- € Spende für bedürftige Kinder
 
Am 20. November 2017 konnte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer aus der Hand von Petra Höcketstaller einen Spendenscheck in Höhe von 5.000 € der Karl & Helga Höcketstaller-Stiftung entgegennehmen, der für bedürftige Kinder in der Kreisstadt Altötting Verwendung finden soll. Die Spende wird im Rahmen unserer Aktion „Bürger helfen Bürgern“ noch vor Weihnachten an die Kinder weitergeleitet. Einen herzlichen Dank für diese mehr als großzügige Spende!


Petra Höcketstaller überreicht im Namen der Helga & Karl Höcketstaller-Stiftung an Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer einen symbolischen Scheck. Foto: Stadt Altötting
 
Der Geschenk-Tipp: Freibad-Gutschein
 
Für das Freizeit- und Erholungszentrum St. Georgen können ab sofort folgende Gutscheine für Saisonkarten 2017 erworben werden:

• Familien-Saisonkarte 70.- €
• Erwachsenen-Saisonkarte 50.- €
• Jugend-Saisonkarte 25.- €

Erhältlich sind die Gutscheine im Altöttinger Rathaus, Wallfahrts- und Verkehrsbüro, Kapellplatz 2 A, Zimmer 1, Tel. 08671 5062-19.


 
Revitalisierung des Bahnhofes Altötting
  
Am 13. November 2017 wurde in einer kleinen Feierstunde offiziell mit den Arbeiten zur grundlegenden Revitalisierung des Altöttinger Bahnhofes in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste begonnen. Im Jahr 2005 hat sich die Kreisstadt Altötting entschlossen, das Angebot der Deutschen Bahn anzunehmen und den unter Denkmalschutz stehenden Bahnhof zu erwerben. Das gesamte Umfeld des Bahnhofsgebäudes wurde zwischen den Jahren 2000 und 2007 städtebaulich deutlich aufgewertet und in mehreren Bauabschnitten eine Park&Ride-Anlage, eine Bike&Ride-Anlage sowie der zentrale Busbahnhof errichtet. Außerdem wurde der Vorplatz neu gestaltet. Schnell wurde klar, dass bei dem Bahnhofsgebäude nur ein Gesamtkonzept zur Revitalisierung des Gebäudes Sinn macht.

In enger Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurde ein Gesamtkonzept erarbeitet, das einen großzügig gestalteten und gut einsehbaren Wartebereich mit einem integrierten Café mit Kiosk vorsieht. Das Reisebüro Wieninger wird erneuert und der Tillyverein sowie die Krieger- und Soldatenkameradschaften erhalten ebenfalls Vereinsräume. Auch die geplante Fahrradstation wird zu einer weiteren Belebung des Bahnhofs beitragen. Das Bahnhofsgebäude wird selbstverständlich in allen Bereichen barrierefrei gestaltet und vier Wohnungen bieten künftig Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge.

Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme betragen rd. 2,5 Mio. €. Die Finanzierung ist mit in Aussicht gestellten hohen Fördermittel aus dem vom Bund aufgelegten und vom Freistaat Bayern ausgereichten Sonderprogramm „Soziale Integration im Quartier“ und dem Städtebauförderprogramm „Leerstand nutzen - Lebensraum schaffen“ sowie dem Programm zur Förderung öffentlicher Touristischer Infrastruktur - RÖFE - möglich geworden. Herzlicher Dank gilt auch dem Landkreis, der für die Fassadesanierung einen Betrag von 5.500 € zur Verfügung gestellt hat. Die Bauarbeiten zur Revitalisierung des Bahnhofes Altötting werden im Sommer oder Frühherbst des nächsten Jahres abgeschlossen sein.


Von links: Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer, Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner, Landtagsabgeordneter Günther Knoblauch, Fraktionssprecher und Stadtrat Hubert Rothmayer, Baudirektorin Eva Steinkirchner, Regierung von Oberbayern, Diplomrestaurator Magister Paul Huber, Bayer. Landesamt für Denkmalpflege, Fraktionssprecher und Stadtrat Klaus Müller, Zweiter Bürgermeister Wolfgang Sellner, Fraktionssprecher und Dritter Bürgermeister Konrad Heuwieser vor dem Bahnhofsgebäude in der Kreis- und Wallfahrtsstadt Altötting.Foto: Stadt Altötting
 
Wasserzählerablesung in der Kreisstadt Altötting
 

 
Öffnungszeiten der städtischen Friedhöfe am Weihnachtsfest
 
Um den Angehörigen der Verstorbenen die Möglichkeit des Grabbesuches auch in den Abend- und Nachtstunden zu bieten, bleiben die städtischen Friedhöfe von Sonntag, 24. Dezember 2017 (Heilig Abend), 7.00 Uhr bis einschließlich, Dienstag, 26. Dezember 2017 (zweiter Weihnachtsfeiertag), 17.00 Uhr, durchgehend geöffnet.
 
Altöttinger Straßennamen - Richard-Billinger-Straße
 
Wenige Wochen vor seinem 75. Geburtstag, am 7. Juni 1965, erlag der Lyriker, Dramatiker und Romancier Richard Billinger im Linzer Krankenhaus einem Herzkollaps und wurde auf dem stillen Dorffriedhof von Hartkirchen-Aschach beigesetzt. Dabei zeigte sich, was der Verstorbene für seine Heimat bedeutete: Der damalige Landeshauptmann Dr. Gleißner hatte ein Staatsbegräbnis angeordnet, mit dem das Land Oberösterreich dem Dichter des Innviertels die letzte Ehre erwies.

Richard Billinger erblickte am 20. Juli 1890 in St. Marienkirchen bei Schärding das Licht der Welt. Seine Kindheit war geprägt einerseits vom bäuerlichen Tagewerk auf den väterlichen Fluren und Feldern, andererseits von der Mithilfe der Mutter im Krämerladen. Nach dem Wunsch der Eltern sollte der Bub Priester werden. Von 1902 bis 1905 besuchte deshalb der Jesuitenzögling das Linzer Kollegium Petrinum, wechselte aber wegen sittlicher Verfehlungen alsbald zum k. k. Gymnasium in Ried im Innkreis über, wo er 1910 die Matura ablegte. Anschließend studierte er an den Universitäten zu Innsbruck, Kiel und Wien Philosophie und Germanistik, allerdings ohne akademischen Abschluss.

Der grobschlächtige Zweimeter-Hüne und bärenstarke „Kraft-Lackl“ machte aber keine Anstalten zu einem vernünftigen Beruf, sondern trieb sich in einschlägigen Kaffeehäusern herum, bis er in Wien Bekanntschaft mit den Dichtern Hugo von Hofmannsthal (1874-1929) und Max Mell (1882-1971) schloss, die ihn gönnerhaft förderten und finanzierten. 1922/23 erschienen Billingers erste Gedichtbände „Lob Gottes“ und „Über die Äcker“, für letzteren er den Literaturpreis der Stadt Wien erhielt.

Mit seinen Dramen „Das Perchtenspiel“ (1928), „Rauhnacht“ (1931 Kunstpreis) und „Rosse“ (1931) feierte er wahre Triumphe. In diesen widerspiegelt sich seine Innviertler Heimat zwischen Inn und Donau und dabei wird nicht nur der heidnische Dämonenglaube des Volkes lebendig, sondern auch die auf das ewige Heil ausgerichteten, spirituellen Kräfte der Kirche. Billinger entwickelte im Laufe der Zeit neben Carl Zuckmayer (1896-1977) zum meistgespielten Bühnenautor und erfuhr bei seinen Theaterstücken auch die Unterstützung seines Seelenfreundes, des Zeichners und Illustrators Alfred Kubin (1877-1959) aus dem benachbarten Zwickledt bei Wernstein am Inn.

Der Umstand, dass Billinger in seinen Werken häufig männliche Körperlichkeit, Geschlechtlichkeit und Triebhaftigkeit betonte, brachte ihn, der selbst mit einem Lebensgefährten zusammenwohnte, vor die Schranken des Münchner Landgerichts, wo er sich wegen „widernatürlicher Unzucht“ verantworten musste, aber freigesprochen wurde, wofür er sich mit einer vierzeiligen Hommage an den Führer Adolf Hitler literarisch revanchierte.

1939 übersiedelte Billinger mit seinem Lebensgefährten nach Niederpöcking am Starnberger See und arbeitete an Filmdrehbüchern und Rundfunkhörspielen. Seinem Heimatdorf St. Mariakirchen blieb er seit dem Tod seiner Eltern fern. Sommers übernachtete er gelegentlich bei seiner alten Krämerbase in Hartkirchen. Den Lebensabend aber verbrachte er in Linz. Mit Rotwein versuchte der alternde Dichter sein Leben erträglich zu gestalten, schrieb ab und zu noch Gedichte, aber auch Bettelbriefe auf Bierfilze. Nach einem Regierungsbeschluss bekam der greise Poet seit 1954 bis auf Lebensende einen monatlichen Ehrensold von 2.000 Schilling zugesprochen. Als erfolgreicher Schriftsteller wurde er noch mit zahlreichen Preisen und Ehrungen gewürdigt: dem Grillparzer-Preis, dem Bayerischen Poetentaler, dem Bundesverdienstkreuz am Bande und dem Professorentitel.

Viele Straßen und Schulen in Ostbayern und Oberösterreich tragen heutzutage Billingers Namen, sogar Briefmarken sein Konterfei. Auch unsere Heimatstadt Altötting benannte eine Straße nach ihm. Der Grund dafür: des Dichters Lobeshymne aus dem Jahr 1931.

von Manfred Lerch, Stadtheimatpfleger


Prof. Richard Billinger, Porträt aus dem Jahr 1952.
Foto: © Bayerische Staatsbibliothek München / Bildarchiv, Sammlung Timpe
Quellen: Heimatbuch Altötting, Zeitungsarchiv

 
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