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Das Warten hat bald ein Ende
Ein ganz besonderes Fest - Die Altöttinger Hofdult
 
Wenn in den Altöttinger Brauereien beim Hellbräu und beim Weißbräu ein besonderes Bier-Schmankerl in der Sudpfanne köchelt, dann kann man ahnen, es ist für die Altöttinger Hofdult. Und diese Brauereien verstehen sich besonders darin für die Altöttinger Hofdult ein ganz ausgezeichnetes und über die Grenzen hinaus bekanntes Hofdult Bier zu brauen. Festwirt auf der Altöttinger Hofdult zu sein ist ja schon fast eine Auszeichnung, nennt sich doch die Hofdult mittlerweile „Das Original“, weil sie ja auch schon im 634. Jahr veranstaltet wird. Und auch in diesem Jahr, nämlich von Freitag, 9. Juni bis Sonntag, 18. Juni 2017 wird in Altötting wieder Ausnahmezustand sein.
 
Beim „schönsten Fest im Herzen Bayerns“ ist es ein Muss für alle Volksfest-Freunde nach Altötting zu kommen und in den drei schönen Festzelten zu essen und zu trinken, was das Herz begehrt. Selbstverständlich ist der große Vergnügungspark mit den tollen Fahrgeschäften, Brotzeitständen und den Dultstandl´n ein weiterer großer Anziehungspunkt.
 
Ein Fest für die ganze Familie, die Altöttinger Hofdult. Die soliden Preise, die schönen Fahrgeschäfte für die Kleinen und ein spezieller Kinder- und Familientag machen die Altöttinger Hofdult äußerst familienfreundlich. Sicher zur Hofdult und wieder zurück, das kann man mit dem Altöttinger Hofdult-Bus bekommen. Acht Linien stehen zur Verfügung um aus der ganzen Region Besucher sicher zur Dult und wieder nach Hause zu bringen. Zum Auftakt am Freitag, wird um 22.00 Uhr das Hofdult-Feuerwerk stattfinden. Sozusagen als freudige Einstimmung für die folgenden Tage.
 
Am ersten Dult-Samstag zieht um 14.00 Uhr wieder der prachtvolle Dultauszug durch die schöne Wallfahrtsstadt zum Dultplatz hinaus und wird von vielen Besuchern begeisternd applaudiert. Ein vielfältiges Programm in den drei Festzelten mit hervorragenden Musik-Darbietungen sowie ein Programm rund um die Dult lässt die Hofdult zu einer ganz besonderen Veranstaltung werden.
 
So sagt der Erste Bürgermeister der Stadt Altötting, Herbert Hofauer: „Das schönste Fest im Herzen Bayerns ist nun schon 634 Jahre alt und hat nichts von seinem Charme und seiner Anziehungskraft verloren“. Nun denn, auf zur Altöttinger Hofdult!
 
Nähere Informationen zur Altöttinger Hofdult unter www.hofdult-altoetting.de oder auch als App zum Download.


Foto: Werbung-Druck Baumgartner
 
Begegnung mit Papst Franziskus und Papst em. Benedikt XVI.
 
Am 19. April 2017 durfte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer zusammen mit seiner Frau Geli im Rahmen der Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom Papst Franziskus den neuen Bildband unserer Heimatstadt Altötting überreichen.


Foto: Servizio fotografico vaticano
 
Am 20. April 2017 konnte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer gemeinsam mit Bischof em. Wilhelm Schraml und seiner Frau Geli Hofauer im Rahmen seines Rombesuches unserem Altöttinger Ehrenbürger Papst em. Benedikt XVI. nachträglich zu seinem 90. Geburtstag gratulieren. Als Geschenk für den Geburtstagsjubilar hatte er Altöttinger Pralinen von der Confiserie Dengel und Weihrauch von der Manufaktur Kilwing im Gepäck. Von links nach rechts: Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Papst em. Benedikt XVI., Bischof em. Wilhelm Schraml und Geli Hofauer.


Foto: Herbert Hofauer
 
Die Badesaison im Altöttinger Freibad wird eröffnet
 
Am Samstag, 6. Mai 2017, ist es wieder soweit - im Altöttinger Freibad beginnt die Badesaison. Mit vielen Attraktionen lädt unser Freibad St. Georgen mit Freizeitzentrum Jung und Alt sowie Sportbegeisterte aus Nah und Fern zu einem Besuch ein.

Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen angenehme Stunden im Altöttinger Freibad St. Georgen.


(Foto: Foto Baumgartner)
 
Empfang für den Bundesminister für Gesundheit
  
Am 28. April 2017 besuchte der Bundesminister für Gesundheit, Herr Hermann Gröhe, MdB, auf Einladung von Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer die Kreis-und Wallfahrtsstadt Altötting. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer begrüßte im Vorfeld des von MdB Mayer initiierten Gesundheitsforums den Ehrengast im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses. Bundesminister Gröhe bedankte sich für den herzlichen Empfang und trug sich anschließend in das „Goldene Buch“ der Kreisstadt Altötting ein.


Von links: Bezirksrat Veit Hartsperger, Landrat Erwin Schneider, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Bundesminister für Gesundheit, Hermann Gröhe, MdB, Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer sowie Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner beim Eintrag in das „Goldene Buch“ der Kreisstadt Altötting im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses.
 
Spendenübergabe der Jugendsozialarbeit
 
Am 28. April 2017 überreichte der Verantwortliche für die Jugendsozialarbeit an der Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting, Herr Martin Eder-März, in Begleitung der Schülersprecherinnen und Schülersprecher an Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer einen Spendenbetrag aus dem Erlös des diesjährigen 1. Weihnachtsbasars. Der Spendenbetrag kommt nach dem Wunsch der Schülerinnen und Schüler der Bürgerstiftung Altötting zugute.


Von links nach rechts: Martin Eder-März, Stephanie Zogler, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, Mustafa Akpinar und Xenia Greimel
 
Neue Gesichter im Bauhof, Bücherei und Rathaus
 
Seit 1. Februar unterstützen Herr Janis Oberpaul und Herr Hermann Schreibauer das Team des Bauhofes der Kreisstadt Altötting. Beide sind als Gärtner tätig und pflegen unter anderem die städtischen Grünanlagen und Pflanzflächen. Zeitgleich begann Frau Shyhrete Rrahimi ihre Tätigkeit als Reinigungskraft in der Stadtbücherei Altötting, sowie als Vertretung im Rathaus. Herr Max Siegl verstärkt seit 1. März die IT-Abteilung im Rathaus.

Wir heißen die neuen Mitarbeiter der Stadt Altötting herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihnen.


Von links: Max Siegl, Janis Oberpaul, Shyhrete Rrahimi und Hermann Schreibauer.
 
Altötting blüht auf!
 
Altötting verwandelt 5000 qm in bunte Kleinode – neue Refugien für blütenbesuchende Insekten
 
Die Weltgemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, den Verlust von Arten und Lebensräumen bis 2020 zu stoppen und geschädigte Ökosysteme wiederherzustellen. Dieses ursprünglich für 2010 gesetzte Ziel wurde verfehlt. Ein Umdenken ist dringend notwendig, ebenso wie verstärkte Anstrengungen. Deutschland hat sich mit seiner 2007 verabschiedeten Nationalen Biodiversitätsstrategie (NBS) 330 konkrete Ziele bis 2020 gesetzt, um den Schwund der biologischen Vielfalt zu beenden und gab 2017 „Grünes Licht“ für die Maßnahmen.
 
Überdüngung, Pestizideinsatz und Monokulturen sind die Hauptursachen für den Verlust an Arten. Ein Viertel der rund 3000 einheimischen Farn- und Blütenpflanzen ist in seinem Bestand gefährdet und 41 % der Tierarten sind bedroht oder stark gefährdet. Diese Zahlen sind die höchsten in Europa!
 
Dem Bund Naturschutz brennt dieses Thema sehr unter den Nägeln. So bereitet er gerade einen Ökolehrpfad im Altöttinger Gries vor, plant 2019 ein Artenvielfaltssymposium und wird in diesem Jahr den GEO-Tag in der Osterwies abhalten, um dort die Artenvielfalt unter die Lupe zu nehmen.
Entlang der Flüsse Inn, Salzach und Alz können sich viele Arten noch einigermaßen verbreiten. Für die Biotopvernetzung weg von den Flüssen und hinein in die Landschaft kommt den artenreichen und pestizidfreien Straßenrändern die wichtigste Funktion zu. Ohne die vernetzenden Straßenränder stehen Ortschaften für Kleintiere wie unerreichbare Inseln in der Landschaft. Mangels Gen-Austausch verarmen die Ortschaften. Art für Art verschwindet. Als Beispiel sei der Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia) genannt, der war noch vor 20 Jahren auf allen Wiesen im Landkreis anzutreffen. Seit mindestens 10 Jahren ist er aber bei uns verschollen.
 
Als Mitglieder des Bund Naturschutz bei Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer vorstellig wurden, um für mehr Bunt in der Stadt und an den Straßen und Wegen zu werben, haben sie offene Türen eingerannt. Die Kreisstadt Altötting möchte spezielle Blühflächen anlegen, damit auch innerorts Korridore und Trittsteine der Artenvielfalt entstehen. Das öffentliche Grün mit Verkehrsinseln, Straßenrändern, Blumenrasen, Blumenwiesen, Blumenbeeten, Stauden und Gehölzen, so wie Industrie- und Gewerbeflächen eignen sich dafür bestens. Blühflächen kommen vielen Arten entgegen und wer weiß, vielleicht fliegt der Wachtelweizen-Scheckenfalter irgendwann wieder auf diesen Blühflächen.
 
Das Spektrum an heimischen Wildpflanzen ist vielfältig, kostengünstig und pflegeleicht. Geeignete Flächen kann man damit erfolgreich und lebendig gestalten. In 2017 sollen in Altötting an sieben Stellen insgesamt 5000 qm Fläche neu aufblühen, z. B. beim Siebzehnrübl an der Burghauser Straße (1000 qm), am Fahrradweg entlang der Kastler Straße (1000 qm) oder an der Schneiderwirt-Kreuzung (500 qm). Auch die bereits bestehende Blühfläche (800 qm) an der Tiefgarage beim Panorama wird um weitere 800 qm erweitert. Pro Wildpflanzen-Art werden jeweils zwischen zehn und 100 Insektenarten angezogen, was ein weiterer Pluspunkt im Sinne der Artenvielfalt ist. Im Laufe eines Jahres wird auf diesen Flächen, immer wieder wechselnd, eine Vielzahl unterschiedlicher Arten blühen. Alle Pflanzen werden ihrem natürlichen Wachstumskreislauf überlassen. Verblühte Pflanzenteile werden nicht entfernt, sondern bis zur Samenreife stehen gelassen. Sie bieten Insekten, Vögeln und Kleintieren Nahrung, können sich aussamen und kräftig vermehren.
 
Vorbild ist das Projekt „Rottal-Inn blüht auf“. Dort wurden unter fachlicher Leitung des Biologen und Wildpflanzenexperten Dr. Reinhard Witt einige Flächen angelegt, die bereits im ersten Jahr üppig blühten. Wichtig ist, dass man stets mit heimischen Pflanzen und mit möglichst wenig Energie-Einsatz arbeitet. Bei fachgerechter Neuanlage von Magerstandorten überstehen diese die immer häufiger werdenden trockenen Sommer gut. Mit sehr geringem Arbeits- und Energieaufwand erreicht man im öffentlichen Bereich durch die Blütenpflanzen eine sehr ansprechende Optik. Außerdem bringen diese Flächen auch eine ökologisch wertvolle Artenvielfalts-Steigerung mit sich.
 
Das Mähen erfolgt ein- oder zweimal pro Jahr, wobei das Mähgut kurz liegen bleibt, damit es aussamen kann und sich Kleintiere und Insekten retten können. Anschließend wird das Mähgut abtransportiert. Die neue optische Gestaltung solcher Flächen könnte in der Bevölkerung "gewöhnungsbedürftig" sein. In der Umstellungsphase erfordert es vom Betrachter in jeder Hinsicht Umgewöhnung sowie auch Geduld, aber andererseits ist langfristig ein geringerer Pflegeaufwand, eine deutlich größere Artenvielfalt und auch finanzielle Einsparungen zu erwarten. Das wird vor allem für blütenbesuchende Insekten, allen voran die Bienen und Wildbienen, ein sehr wertvolles Angebot sein. Die in diesen Pflanzen-Gesellschaften lebenden Kleintiere profitieren ebenfalls.
 
Um die Menschen in Altötting auf den Weg hin zu mehr Artenvielfalt und zur Förderung der blütenbesuchenden Insekten mitzunehmen, wird es an geeigneten Stellen Infotafeln geben. Diese werden in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz und dem Landschaftspflegeverband Altötting entworfen.
 
Wichtig ist, dass der Boden entsprechend vorbereitet wurde und dass eine Kompostschicht dabei ist, die Feuchtigkeit speichert. Damit haben die Fachleute des Bauhofes unter Leitung von Marc Lindner bereits Anfang April begonnen. Ende April/ Anfang Mai wurde ausgesät und wo nötig, auch kleinere Stauden gepflanzt. Für Anpflanzungen eignen sich z. B. Berg-Steinkraut, Fingerkraut, Küchenschelle, Spornblume, Natternkopf, Blauminze, Salbei, Wolfsmilch und andere. Als Ergänzung kommt die Ansaat mit heimischen Wildkräutern, wie z. B. Glockenblume, Resede, Thymian und Karthäusernelke in Frage, die bei Wildbienen sehr beliebt sind. Es gibt viele verschiedene Saatgutmischungen, aber wichtig ist, dass nur extensive, heimische Arten enthalten sind. Je nachdem, ob die Blumenwiesen betreten werden oder nicht, sind in den Saatgutmischungen bis zu 50% Gräsersamen enthalten.
 
Je mehr Arten, desto widerstandsfähiger ist das ganze Areal. Für eine Verkehrsinsel könnten z. B. 70 verschiedene Arten zur Aussaat kommen: Vom Löwenmaul über die Ringelblume, verschiedene Glockenblumen-Arten, den Sonnenhut, den blauen Lein, die Wiesen-Schlüsselblume und den Frühlingsthymian bis hin zum Bergsteinkraut, Büschelglockenblume, Natternkopf, Küchenschelle und Salbei. Diverse Blumenzwiebeln sichern eine Blütenpracht im zeitigen Frühjahr. Das Spektrum der Wildblumenzwiebeln reicht von verschiedenen Laucharten über die Traubenhyazinthe, den Schnittknoblauch und die Elfenkrokusse bis hin zu rund zehn verschiedenen Wildtulpen-Varianten.
 
Das Wegschaffen des Mähgutes ist ein entscheidendes Charakteristikum der Bearbeitungs-Richtlinien für diese Flächen, bei denen das herkömmliche Mulchen kontraproduktiv wäre. Wird alles richtig gemacht, zeigt sich bereits im ersten Jahr die volle Blütenpracht, die dann auch die Bürger und Bürgerinnen überzeugt. Allerdings schleichen sich auch immer einige in der Ansaat-Mischung nicht enthaltenen Arten in die Flächen: Melde, Hirse und auch die Gänsedistel können in kleiner Anzahl auftreten und müssen von den Fachleuten des Bauhofes beseitigt werden. Ansonsten ist die Pflege deutlich weniger aufwändig und damit kostengünstiger, als bei herkömmlich bepflanzten Flächen: Kein Gießen, wenig Mähen und hin und wieder unerwünschte Gewächse beseitigen – das sind über Jahre hinweg die einzigen Maßnahmen. Unsere Bauhof-Praktiker werden mit diesen Arbeiten zu den Vorreitern einer Entwicklung werden, die sich dem dramatischen Artensterben in unserer Landschaft entgegenstellt, wenngleich es anfangs sicher einer Umgewöhnung bedarf. Aber für unsere Kinder, die Schulen und viele Privatleute werden sie damit zu Vorbildern. Sie holen ein Stück verlorene Heimat zurück in unsere Stadt.
 
Eveline Merches
Bund Naturschutz, Kreisgruppe Altötting
 

Die Gärtner vom Bauhof sind bereit für die Blumenwiesen.
 
Der Geschenk-Tipp: Freibad-Gutschein
 
Für das Freizeit- und Erholungszentrum St. Georgen können ab sofort folgende Gutscheine für Saisonkarten 2017 erworben werden:

Familien-Saisonkarte 70.- €
Erwachsenen-Saisonkarte 50.- €
Jugend-Saisonkarte 25.- €

Erhältlich sind die Gutscheine im Altöttinger Rathaus, Wallfahrts- und Verkehrsbüro, Kapellplatz 2 A, Zimmer 1, Tel. 08671 5062-19.


 
Deutsch-Italienischer Jugendaustausch
 
Seit über 20 Jahren organisieren die Partnerstädte Altötting und Loreto einen deutsch-italienischen Jugendaustausch. Im Sinne unserer Städtepartnerschaft soll dadurch speziell der Kontakt mit Familien, die Sprache und der europäische Gedanke gefördert werden. Unsere Partnerschaft lebt von den persönlichen Kontakten und Freundschaften, die auch durch unseren gegenseitigen Besuch unserer Jugendlichen entstehen und wachsen soll. Unsere Partnerstadt Loreto liegt an der italienischen Adria unweit der Hafenstadt Ancona.
 
In der Zeit vom 21.08. - 31.08.2017 können Altöttinger Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren Stadt, Land und Leute kennenlernen. Die Unterbringung und Verpflegung aller Teilnehmer erfolgt in Gastfamilien. Es wird ein Italienischkurs und ein Ausflugs- und Badeprogramm geboten, grundsätzlich nehmen die Jugendlichen am Familienleben ihrer Gastfamilien teil.
 
Die Fahrt wird mit der Bahn durchgeführt, ein Betreuer bzw. eine Betreuerin ist mit dabei. Als Selbstbeteiligung an den Fahrtkosten sind ca.170.- € zu bezahlen.
 
Im Gegenzug suchen wir aber auch Gastfamilien für den Besuch der italienischen Jugendlichen in Altötting für die Zeit vom 20.07. - 30.07.2017. Die Stadt und ANJAR organisieren wie jedes Jahr ein buntes Programm für unsere Gäste und die Jugendlichen der Gastfamilien. Der Jugendaustausch garantiert Abwechslung, gute Kontakte zwischen Land und Kultur und lustige Stunden.
 
Bei Interesse an diesem Jugendaustausch wenden Sie sich an Jugendreferent Stephan Antwerpen unter Tel. 889377 oder per E-Mail stephan.antwerpen@freenet.de.
 
Pfingsten in Altötting
 
Ein Höhepunkt im Wallfahrtsjahr ist das dreitägige Pfingstfest mit der Ankunft zahlreicher Fußpilgergruppen. Bis zu 60.000 Pilger und Besucher werden von Pfingstsamstag bis Pfingstmontag in der Wallfahrtsstadt erwartet.
 
Neben den großen Wallfahrtsgruppen u.a. der Regensburger Diözesanfußwallfahrt (8.000 Teilnehmer ) und der Legio Mariä München-Freising-Salzburg-Rosenheim (7.000 Teilnehmer) treffen auch viele kleinere traditionelle Wallfahrtsgruppen in Altötting ein.
 
Die Polizei Altötting weist im Zusammenhang mit den Einzügen der Pilgergruppen auf Verkehrsbehinderungen hin, kurzzeitige Anhaltungen und Sperrungen sind erforderlich. Alle Kraftfahrer werden zu rücksichtsvoller Fahrweise aufgerufen.
 
Gottesdienste:
Pfingstsamstag,
3. Juni - Impuls/Katechese
14.00 Uhr, St. Magdalena
- Vorabendmesse, anschließend Lichterprozession
20.00 Uhr, Basilika St. Anna

Pfingstsonntag,
4. Juni - Heilige Messe: A. Bruckner, Windhaagermesse
7.00 Uhr, Gnadenkapelle
- Orchestermesse: W. A. Mozart, Credomesse
10.00 Uhr, Basilika St. Anna
- Pfingstvesper mit der Schola Autingensis
15.00 Uhr, Stiftspfarrkirche,
anschl. AVE in der Gnadenkapelle

Pfingstmontag,
5. Juni - Heilige Messe: K. Pembaur, Messein F
7.00 Uhr, Gnadenkapelle
- Pfarrmesse: M. Filke, Missa in G
8.30 Uhr, Stiftspfarrkirche
- Orchestermesse: J. Haydn, Missa brevis in B
10.00 Uhr, Basilika St. Anna

Weitere Veranstaltungen und Hl. Messen online auf www.altoetting.de


Foto: Heiner Heine
 
Seine Eminenz H. H. Prof. Dr. theol. Kurt Kardinal Koch zu Gast in Altötting
 
Am 1. Mai 2017, dem Festtag der „Patrona Bavariae“, eröffnete Seine Eminenz H. H. Prof. Dr. theol. Kurt Kardinal Koch, Präsident des Päpstlichen Rates für die Förderung der Einheit der Christen, das Wallfahrtsjahr 2017 mit einem feierlichen Festgottesdienst in Konzelebration mit unserem Diözesanbischof, Seiner Exzellenz Professor Dr. Stefan Oster, SDB sowie unserem Bischof em., Seiner Exzellenz Wilhelm Schraml, in der Basilika St. Anna. Nach einem Salut vor dem Rathaus begrüßte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer Seine Eminenz H. H. Prof. Dr. Kurt Kardinal Koch bei einem Empfang im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses. Unser Diözesanbischof, S. E. Prof. Dr. Stefan Oster, SDB sowie Kardinal Kurt Koch richteten herzliche Grußworte an die geladenen Gäste. Danach trug sich der hochrangige Besucher in das „Goldene Buch“ der Kreisstadt Altötting ein.


Von links: Stadtpfarrer Günther Mandl, Pfarrer Hans-Ulrich Thoma, S. E. Diözesanbischof Prof. Dr. Stefan Oster, SDB, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer, S. E. Dr. Kurt Kardinal Koch, S. E. Bischof em. Wilhelm Schraml sowie Landrat Erwin Schneider beim Eintrag in das „Goldene Buch“ der Kreisstadt Altötting.
 
Empfang für die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Verena Bentele
 
Auf Einladung des SPD-Ortsvereins besuchte am 5. April 2017 die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Frau Verena Bentele, unsere Kreis- und Wallfahrtsstadt Altötting. Im Rahmen eines offiziellen Empfangs im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses richtete Erster Bürgermeister Herbert Hofauer herzliche Grußworte an den Ehrengast sowie die geladenen Gäste. Nach einer kurzen Begrüßungsrede von Frau Bentele trug sie sich in das „Goldene Buch“ der Kreisstadt Altötting ein.


Frau Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen zusammen mit Erstem Bürgermeister Herbert Hofauer beim Eintrag in das "Goldene Buch" der Kreisstadt Altötting im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses.
 
Treffpunkt Stadtbücherei Altötting
 
Den 26 Vorschulkindern aus dem Kindergarten St. Josef wurden am 4. April 2017 von Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer die Urkunden zur bestandenen „Ich bin Bibliotheks-Fit“-Aktion überreicht.
 
Stolz nahmen die Kinder im Beisein der Leiterin des Kindergartens St. Josef, Annemarie Bartl, der Bibfit-Beauftragten Judith Sigrüner, Erzieherinnen und Eltern sowie der Büchereileiterin Sonja Zwickl die Urkunden aus den Händen des Ersten Bürgermeisters Herbert Hofauer entgegen.
 
Im Vorfeld besuchten die Kinder vier Mal die Stadtbücherei und wurden dabei spielerisch, einfühlsam und intensiv in die Welt der Bücher eingeführt. Wenn die Kinder dieses Jahr eingeschult werden, haben sie den frühen Umgang mit Büchern und der Bücherei geübt. So werden sie in der Schule keine Schwierigkeiten haben, sich mit zusätzlichem Wissen und der notwendigen Leselektüre zu versorgen.
 
„Aussuchen und Ausleihen“ – „Vorlesen, Zuhören und Ausmalen“ – „Erzählen und Wissen“ – „Was gibt es, wo steht es?“ - so lauteten jeweils die vier „Bibfit“-Veranstaltungen. Aktiv, interessiert und begeistert arbeiteten die Kinder zusammen mit der Büchereileiterin und unterstützt von den Erzieherinnen die einzelnen Themen durch. Nach jeder Aktion durften sich die Kinder ein Buch ausleihen und es in ihrem „Bibfit“-Rucksack in den Kindergarten mitnehmen.
 
Das Vorlesen stand natürlich bei jeder der vier Aktionen im Mittelpunkt. Dabei lernen die Kinder sich zu konzentrieren und aufmerksam zu sein. Bilderbücher tragen viel zur sprachlichen Entwicklung des Kindes bei und stärken gleichzeitig seine visuellen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten.
 
Mit dem Bilderbuchkino „Die Olchis im Kindergarten“ endete die „Bibfit“-Aktion und alle Kinder sangen nochmal laut schallend zum Abschluss „ihr“ Bücherei-Lied.


Stadtbücherei Altötting, Kapuzinerstr. 19, 84503 Altötting
Di.+ Mi. + Fr. 13.00 - 17.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Telefon + Telefax 08671 12344 E-Mail: info@buecherei-altoetting.de
Online-Reservierung: www.buecherei-altoetting.de
 
Der Mörnbach - Nabelschnur, Lebensader und Energielieferant
 
Was am Bruckmayer-Wehr so unscheinbar beginnt - die Ausleitung des Triebwerkskanals aus dem Mörnbach - kann nach Aussagen von Heimatpflegerin Renate Heinrich getrost als die Nabelschnur der Nachbarstadt Neuötting bezeichnet werden. Eine Nabelschnur, die sich zur Lebensader für viele hundert Jahre entwickelt hatte.

Vergessen werden darf natürlich nicht, dass der Mörnbach lange Zeiten auch für die Erledigung von mechanischen Arbeiten genützt wurde. So gab es allein zwischen der Wiesmühle in Altötting und Mündung in Neuötting über 12 Mühlen. Das waren neben Getreidemühlen, Walkmühlen für die Tuchmacher oder Gerbereien, auch Ölmühlen, und Hammermühlen.

Aber Renate Heinrich weiß, dass der Mörnbach für die Stadt Neuötting weit mehr war, dass nämlich in der Tat die heute als Triebwerkskanal bezeichnete Ausleitung wie eine Nabelschnur funktioniert hat, die Voraussetzung für Geburt, Wachsen und Leben.

Wir schreiben das 12. Jahrhundert, die Wittelsbacher gründen möglicherweise in Konkurrenz zum salzburgerischen Mühldorf auf dem Sicherheit versprechenden Bergsporn über dem Inn, dem heutigen Stadtplatz, ein städtisches Gemeinwesen für rund 250 Häuser, das in jener Zeit wohl eher rund 3.000 Einwohner beherbergt.

Diese rund 3.000 Menschen müssen versorgt werden - und das nicht aus dem nächsten Supermarkt, sondern mit Ressourcen, die sich mit dem „Gäuwagerl“ im Rahmen einer Tagesreise organisieren lassen. Dem „Gäuwagerl“ wird Pferd oder Ochse vorgespannt und auch diese Tiere, wie die 3.000 Menschen, haben Hunger und Durst.

Flächen für den Anbau von Getreide oder Futter gibt es auf der Südseite des Bergsporns, also in Richtung Altötting und östlich des Bachbettes der Mörn. Diese Felder gezielt zu bewässern verspricht gute Erträge, die wiederum die Nahrungs-Versorgung für Mensch und Tier sicherstellen können.

Es sind vermutlich Zisterzienser, die als landesweit erfahrene Wasserbauer die natürliche Geländeform nützen und in Altötting kurz bevor sich der Mörnbach in den Gries hinunter ergießt, einen Kanal anlegen. In diesem durch Faschinen eingefassten Kanal können die Wasserbau-Ingenieure die Wasser der Mörn hoch über und an den Neuöttinger landwirtschaftlichen Flächen vorbei führen, so dass die Höhe des künstlichen Kanals es ermöglicht, die darunter liegenden Felder zu bewässern.

Damit die Zuteilung der Wassermengen geregelt abläuft, wird eine eigene Mörnbach-Ordnung erstellt. In dieser Mörnbach-Ordnung wird peinlich genau geregelt, dass zum Beispiel der Bauer X sein Bewässerungsbrett von 0.00 Uhr bis 1.00 Uhr zur Ausschleusung auf seine Felder öffnen darf und Bauer Y von 1.00 Uhr bis 2.00 Uhr usw…

Dank dieser Bewässerungstechnik, geregelt durch die Mörnbachordnung, konnte sich auf dem Boden einer prosperierenden, kleinteiligen, lokalen Subsistenzwirtschaft jenes städtische Gemeinwesen entwickeln, das wir heute als die Nachbarstadt Neuötting kennen und schätzen.

Interessant auch, dass auf dem Speiseplan natürlich Getreideprodukte stehen, aber nicht nur in Form von Brot, sondern auch von Getreidebrei. Brot ist Brot und Brei ist Brei, was von Vorteil ist, wenn schon mal ein paar Zähne fehlen. Und der Beruf des Zahnarztes wird erst später erfunden.

Der Blick auf die Geschichte des Mörnbachs zeigt, dass er sehr wohl für beide Städte als das Schicksal prägende Gewässer bezeichnet werden kann. Für Altötting, weil von hier das erste Wunder berichtet wird und für die Stadt Neuötting, weil diese durch das Wasser der Mörn ihren notwendigen Lebenssaft eingeflößt bekommen hat.

Anton Dingl
Umweltreferent der Stadt Altötting

Das Wasserrad erzeugt Strom - Tag der Offenen Tür
Am Samstag, 13. Mai 2017 wird das Wasserrad an der Herrenmühle offiziell seiner Bestimmung übergeben. Dieser Tag der Offenen Tür, organisiert vom Landkreis Altötting und der Energiegenossenschaft Inn-Salzach, gibt allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, sich näher informieren zu können.


Zu Füßen des Bergsporns, auf dem die Bürgerhäuser der Stadt Neuötting thronen, liegen die Ackerflächen und Wiesen, die von der Ausleitung des Mörnbachs, dem heutigen Triebwerkskanal, bewässert wurden. Ohne diesen künstlichen Bachlauf hätte nach Ansicht von Kreisheimatpflegerin Renate Heinrich, die Stadt Neuötting nie gegründet und nicht existieren können. Bildnachweis: Lithografie von Josef Günther, 1848, Stadtmuseum Neuötting.
 
Kultur+Kongress Forum Altötting  
 

 
Altöttinger Straßennamen - Hillmannstraße
 
Sie zweigt von der Trostberger Straße links nach Osten ab und endet beim Lagerhaus, das 1917 gebaut wurde und eine Verbreiterung der Zufahrtsstraße für Fuhrwerke und Traktoren notwendig machte. So wurde der Hillmannweg zur Hillmannstraße, die aber bis zu ihrer Teerung noch lange ihren schlechten Ruf als „Seenplatte“ hatte.
 
Die Hillmannstraße wurde in den 30er Jahren benannt nach dem langjährigen Werksdirektor Richard Hillmann, der fast vier Jahrzehnte lang am Aufbau der Maschinenfabrik Esterer maßgeblichen Anteil hatte. Geboren am 24. März 1862 im sächsischen Kamenz, trat er am 1. November 1889 in die Firma ein. Um als Sachse arbeiten zu können, erwarb er 1900 die bayerische Staatsangehörigkeit und später das Heimatrecht in Altötting.
 
1903 heiratete er die Münchnerin Bertha Hallmeyer (1874-1935). Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne und eine Tochter hervor. Standesgemäß bezog Oberingenieur Hillmann seinen neuerrichteten Wohnsitz an der Trostberger Straße 21, bekannt als „Hillmann-Villa“. Für seine besonderen Verdienste wurde ihm aus Anlass des 25jährigen Betriebsjubiläums 1916 das König-Ludwig-Kreuz verliehen. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg betrug der Personalstand der Maschinenfabrik Esterer Aktiengesellschaft insgesamt 350 Arbeiter und 25 Angestellte.
 
Völlig unerwartet starb Richard Hillmann am 7. Januar 1929 im 67. Lebensjahr und 40. Dienstjahr an einem Schlaganfall. Ein nicht enden wollender Trauerzug geleitete den verstorbenen Direktor zur letzten Ruhestätte.
 
Einige Jahre später wurden Richard Hillmanns Verdienste mit einer Straßenbenennung im Süden der Stadt gewürdigt.
 
von Manfred Lerch, Stadtheimatpfleger


Richard Hillmann mit seiner Frau Bertha und Tochter Elisabeth.
   
Führungen durch die Ausstellung „HEIMSPIEL“
  
Nach seinen beiden letzten Ausstellungen - Kalkutta und Salzburg - gibt Toninho Dingl von 5. Mai bis 25. Juni 2017 in der Stadtgalerie Altötting ein „Heimspiel“.
 
Der 28-jährige Künstler und Geograph diskutiert in seinen figurativen Malereien die Widersprüche und Ausdrücke unserer Zeit. Toninho Dingl bewegt sich dabei in verschiedenen Welten und verschränkt beispielsweise die Epen eines Homer oder die Fantasyliteratur eines Tolkiens mit Themen unserer Gegenwart.
 
Es werden zwei Führungen mit dem Künstler angeboten: Mittwoch, 17. Mai 2017 um 17.30 Uhr und Samstag, 17. Juni 2017 um 15.00 Uhr. Ergänzend zur Ausstellung findet ein Vortrag von Prof. Dr. Christian Zeller, Professor für Wirtschaftsgeographie, Uni Salzburg zum Thema „Europäische Krise- Welche Alternativen?“ am Donnerstag, 8. Juni um 19.00 Uhr statt.
 
Öffnungszeiten Stadtgalerie:
5. Mai 2017 bis 25. Juni 2017
Di. - Fr. 14.00 Uhr – 16.00 Uhr
Sa./So./Feiertag 11.00 Uhr -16.00 Uhr
Eintritt: 3.- € p. P. (Schüler/Studenten Eintritt frei)

Weitere Informationen:
Wallfahrts- und Verkehrsbüro (im Rathaus)
stadtgalerie@altoetting.de
Tel. 08671 506219


  
Treffpunkt Stadtbücherei Altötting
   
 


Stadtbücherei Altötting, Kapuzinerstr. 19, 84503 Altötting
Di.+ Mi. + Fr. 13.00 - 17.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Telefon + Telefax 08671 12344 E-Mail: info@buecherei-altoetting.de
Online-Reservierung: www.buecherei-altoetting.de
 
Jahreshauptversammlung des Seniorenbeirates
 
Am 5. April 2017 fand die Jahreshauptversammlung des Seniorenbeirates der Stadt Altötting im Grignionhaus, Neuöttinger Straße 69 statt. Seniorenreferentin Luise Hell begrüßte alle Teilnehmer der Hauptversammlung und bedankte sich besonders beim Hausherrn, Herrn Florian Dittrich, für die Einladung und überreichte einen Blumenstrauß.
 
Erster Bürgermeister Herbert Hofauer begrüßte ebenfalls alle Anwesenden und dankte Frau Hell und den Mitgliedern des Seniorenbeirates für die Arbeit im Beirat und wünscht sich weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit den Seniorenverbänden.
 
Luise Hell, Vorsitzende des Arbeitsausschusses gab einen Tätigkeitsbericht des Ausschusses. Kriminalhauptkommissar a. D. Günter Völker referierte über das sehr umfangreiche Thema „Was kann ich tun, um nicht Opfer einer Straftat zu werden“. Er war 20 Jahre bei der Kriminalpolizei und hat dabei die kuriosesten Fälle erlebt. Seit kurzem ist er Sicherheitsberater für Senioren im Auftrag des Polizeipräsidiums Oberbayern.
 
Gerade Senioren sind hier sehr gefährdet und im Visier von Einbrechern, Betrügern und sonstigen Straftätern. Herr Völker ist auch auf dem Seniorentag vertreten und wird hier noch ausführlicher über dieses brisante Thema berichten. Nachdem keine weiteren Wünsche oder Anträge gestellt wurden, schloss Frau Hell die Veranstaltung.


Von links nach rechts: Heimleiter Herr Florian Dittrich, Seniorenreferentin Luise Hell und Referent Kriminalhauptkommissar a. D. Günter Völker.
 
Altöttinger Kunstschätze erleben 
 
In Zusammenarbeit mit den drei Altöttinger Museen, dem Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi, die Dioramenschau des Altöttinger Marienwerks und dem Haus Papst Benedikt – Schatzkammer mit Wallfahrtsmuseum wurden neue thematische Stadtführungen in Kombination mit Museumsbesichtigungen entwickelt.
 
Altötting mit seiner langen Wallfahrtstradition und reichen Geschichte hat zahlreiche Schätze, die es zu entdecken gilt und die wahrlich als Kunstschätze von Weltrang zu bezeichnen sind. Das Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi ist heute eines der wenigen erhaltenen historischen Panoramen weltweit, die Dioramenschau mit ihren mehr als 5000 teils von Hand modellierten Figuren bringt den Betrachtern in einzigartiger Weise die Altöttinger Wallfahrtsgeschichte nah und unter den zahlreichen Schmuckstücken und Votivgaben der Schatzkammer ragt das Goldene Rössl, gefertigt 1404 in den Pariser Hofwerkstätten, als Meisterwerk der Goldemaille-Kunst heraus.
 
„Diese wunderbaren Kunstschätze möchten wir gemeinsam noch mehr in den Vordergrund stellen und erlebbar machen“ betont Ulrike Kirnich Leiterin des Wallfahrts- und Verkehrsbüro. Dafür wurden eigens neue thematische Stadtführungen in Kombination mit einer Museumsbesichtigung konzipiert. Dabei wird jeweils auf die zum Führungsthema passenden Objekte und Kunstschätze eingegangen.
 
Bei der „Zeitreise zu den Ursprüngen des Christentums“ wird beispielsweise das Jerusalem Panorama besichtigt bevor die Gäste in die Wallfahrtsgeschichte von Altötting eintauchen und Wissenswertes über die Gnadenkapelle erfahren. Die Führung „Auf den Spuren von königlichen Schätzen und wertvollen Weihegaben“ widmet sich insbesondere den zahlreichen Votivgaben und Kunstschätzen sowohl in der Gnadenkapelle als auch in der Schatzkammer. „Auf den Spuren der Frühen Wallfahrtsgeschichte“ erläutern die Stadtführer ausgewählte Dioramen in der Schau bevor es weitergeht zur Gnadenkapelle und Stiftspfarrkirche.
 
Die Führungen können von Reisegruppen gebucht werden. Zusätzlich werden die drei neuen Themenführungen wechselnd von Mai bis Oktober 2017 jeweils am Samstag um 14.00 Uhr für alle interessierten Einzelgäste angeboten. Um sich für die neuen Führungsthemen fit zu machen, haben die Altöttinger Stadtführerinnen und Stadtführer zum Jahresanfang einen breit gefächerten Schulungsmarathon durchlaufen. Neben zahlreichen Besichtigungen in den einzelnen Museen sowie in der Gnadenkapelle stand auch ein Vortrag zum Thema „Auf den Spuren des frühen Christentums“ auf dem Programm.
 
Zusätzlich ist in Kooperation zwischen den drei Altöttinger Museen und dem Wallfahrts- und Verkehrsbüro ein neuer Flyer „Altötting – Kunstschätze erleben!“ entstanden. Das handliche Prospekt informiert über alle drei Museen, die aktuellen Öffnungszeiten und die angebotenen Stadtführungen mit Museumsbesichtigung. Ebenso lädt der Flyer zu einer Museumstour in Altötting ein. Ein eigens integriertes „Lesezeichen“ lässt sich auf vorgedruckten Feldern abstempeln. Im letzten Museum wartet ein kleines Überraschungsgeschenk auf den Gast.
 
Die Altöttinger Stadtführer bildeten sich zu den neuen Führungsthemen fort. Im Zuge eines Schulungsnachmittages stellten die Museumsverantwortlichen (in der Mitte mit Plakaten in der Hand von links nach rechts Herbert Bauer vom Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi, Wallfahrtsrektor Prälat Günther Mandl für das Haus Papst Benedikt XVI. – Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum und Josef Herrmann für das Altöttinger Marienwerk) zusammen mit Ulrike Kirnich vom Wallfahrts- und Verkehrsbüro das neue Jahresthema vor.


Foto: Verkehrsbüro
  
1.000 Euro Bücherspende von der Deutschen Post für unsere Stadtbücherei Altötting
 
Pünktlich zum „Internationalen Tag des Buches“ am 24. April 2017 durfte Erster Bürgermeister Hofauer zusammen mit unserer Büchereileiterin Sonja Zwickl und einer 6. Klasse der Weiss-Ferdl-Mittelschule attraktiven Lesestoff als Geschenk der Deutschen Post im Wert von 1.000 Euro entgegennehmen. Unser Bild zeigt die Vertreter der Post, Herrn Wilhelm Haas, Regionaler Politikbeauftragter der Deutschen Post, Herrn Rupert Wienzl, Betriebsleiter des Zustellstützpunktes Mühldorf und Postzustellerin Sandra Urich. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer und Sonja Zwickl bedankten sich im Namen der Stadtbücherei und der Kreisstadt Altötting herzlich für dieses großzügige Geschenk.


 
Schüler aus Thonon-les-Bains / Frankreich zu Gast in der Kreisstadt
 
Am 5. April 2017 begrüßte Zweiter Bürgermeister Wolfgang Sellner im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses französische Austauschschülerinnen und -schüler vom Collège Lycée Saint Joseph mit ihren beiden Lehrkräfte Madame Muriel Philibert und Madame Martine Ferrari aus Thonon-les-Bains am Genfer See. Dieser Schüleraustausch findet bereits zum 39. Mal in Zusammenarbeit mit dem König-Karlmann-Gymnasium statt. Zweiter Bürgermeister Wolfgang Sellner berichtete den französischen Besuchern über die Stadtgeschichte unserer Heimatstadt Altötting. Anschließend wurde auf dem Kapellplatz noch ein Erinnerungsfoto gemacht.
 


 

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