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Herzliche Einladung zum 7. Altöttinger Seniorentag
 
Die Kreisstadt Altötting veranstaltet gemeinsam mit dem Seniorenbeirat auch in diesem Jahr einen „Tag für die Senioren“. Hierzu laden wir am Samstag, 7. Oktober 2017 zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr in die Turnhalle und auf das Gelände der Weiß-Ferdl-Mittelschule an der Burghauser Straße sehr herzlich ein. Wir möchten unseren älteren Bürgerinnen und Bürgern einen erlebnisreichen Tag bieten, der zum Anschauen, Mitmachen und Ausprobieren anregt.

Ein breites Angebotsspektrum von 30 Ausstellern wird Möglichkeiten aufzeigen, die das Leben im Alter erleichtern und angenehmer gestalten. Sportliche Aktivitäten zum Mitmachen, Vorträge sowie ein informatives und abwechslungsreiches Programm werden diesen Tag begleiten. Preisgünstiges Essen und Trinken wird durch das BRK angeboten.
 
Begleitete Pilgerwanderungen im September und Oktober 2017
 
Von Burghausen nach Altötting führt die ganztägige Wanderung (ca. 17 km) am 7. Oktober 2017. Ausgangspunkt der Pilgerwanderung ist um 8.25 Uhr die Hedwigskapelle auf der Burg zu Burghausen. Die Wanderung führt nach Mehring zur Pfarrkirche St. Martin, weiter geht es nach Hohenwart zur Kirche St. Nikolaus. Nach der Mittagspause werden die restlichen 10 km auf dem „Fürstenweg“ durch den Staatsforst zurückgelegt. Zum Abschluss des Pilgertages erteilt ein Kapuzinerpater den Pilgersegen. Kosten 24.- € p. P.

Die Halbtageswanderung (ca. 7 km) auf dem Jakobsweg von Heiligenstatt nach Altötting findet am 23. September 2017 statt. Treffpunkt ist um 9.15 Uhr die Wallfahrtskirche in Heiligenstatt.Kosten 13.- € p. P.

Die Teilnehmer werden gebeten, an Verpflegung, gutes Schuhwerk und witterungsbedingte Kleidung zu denken. Natürlich sollte man auch über ausreichend Kondition für die Wegstrecke verfügen. Die Pilgerwanderungen finden bei jedem Wetter statt.

Weitere Infos und Anmeldung:
Wallfahrts- und Verkehrsbüro Altötting
Tel. 08671 506219, E-Mail: touristinfo@altoetting.de, www.altoetting.de


Foto: Verkehrsbüro
 
Briefwahlunterlagen für die Bundestagswahl am 24.09.2017
 
Wahlscheine einschließlich der Briefwahlunterlagen können noch bis Freitag, 22.09.2017, 18.00 Uhr im Rathaus, Einwohnermeldeamt, Kapellplatz 2 A, Zimmer Nr. 2 beantragt werden.

Zur Beantragung der Unterlagen haben Sie folgende Möglichkeiten:

• Rücksendung oder Rückgabe der Wahlbenachrichtigungskarte, die unbedingt auf der Rückseite ausgefüllt und unterschrieben sein muss. Die Unterlagen werden dann an die angegebene Anschrift versandt.

• Persönliche Abholung nach Vorlage der auf der Rückseite ausgefüllten und unterschriebenen Wahlbenachrichtigungskarte. Sollte eine andere Person als Sie selbst den Wahlschein mit Briefwahlunterlagen abholen, so ist dies nur mit gesonderter Vollmacht möglich. Die Vollmacht befindet sich auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte im unteren Teil. Sie muss ebenfalls komplett ausgefüllt und unterschrieben sein.

• Möglich ist auch unter Angabe der Stimmbezirks- und Wählerverzeichnisnummer eine schriftliche (formlose) Beantragung, so auch per Telefax 08671 5062-95 oder per Email (einwohnermeldeamt@altoetting.de). WICHTIG - eine telefonische Beantragung ist nicht möglich!

• Auf unserer Homepage im „Bürgerserviceportal“ ist die Beantragung ebenfalls möglich.

• Bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung ist die Beantragung auch noch am Samstag, 23.09.2017 von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und am Sonntag, 24.09.2017 von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr möglich.

Bitte denken Sie daran, dass Ihre ausgefüllten Briefwahlunterlagen bis spätestens um 18.00 Uhr am Wahltag bei der Stadt Altötting – Wahlamt – eingegangen sein müssen!

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne unter der Telefon-Nr. 08671 5062-30 zur Verfügung.

Ihr Einwohnermeldeamt
 
Leistungsabzeichen erfolgreich bestanden – 30 Jahre Schiedsrichterteam in Altötting
 
Seit nunmehr 30 Jahren gibt es bei der Feuerwehr Altötting ein Schiedsrichterteam für die Abnahme des Leistungsabzeichens „Technische Hilfeleistung“. Genau 5.885 Feuerwehrfrauen und -männer aus dem Landkreis Altötting legten in den letzten drei Jahrzehnten diese Prüfung ab, 20 davon im Juli in Altötting.

Am Jubiläumsabend stellten sich nämlich drei Gruppen der Feuerwehren Altötting und Raitenhart vor vielen Ehrengästen der Leistungsprüfung. Auch Ehrenkreisbrandrat Xaver Lohmeier, einer der Väter der Schiedsrichtergruppe war zugegen und verfolgte interessiert die Abnahme.

Bei dieser Leistungsprüfung werden das Wissen der Prüfungsteilnehmer und der reibungslose Aufbau von Geräten zur Technischen Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall geprüft. Ebenso müssen die Versorgung von verletzten Personen, der Aufbau einer Beleuchtung und das Bedienen von Hebekissen beherrscht werden. Alle drei Gruppen bestanden die Prüfung auf Anhieb.

Beim anschließenden Festakt begrüßte Vorstand Stefan Burghart die Ehrengäste und Teilnehmer des Leistungsabzeichens. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer gratulierte ganz herzlich und war erfreut, dass das neue Raitenharter Löschfahrzeug bei der Abnahme auch von der Altöttinger Wehr genutzt wurde. Das Anstecken der Abzeichen übernahm Kreisbrandrat Werner Huber. Zwei Kameraden konnte er die höchste Auszeichnung in Gold/Rot überreichen. Auch stellvertretender Landrat Konrad Heuwieser zeigte seinen Respekt vor dem hohen Ausbildungsgrad.

Die beiden Kommandanten aus Altötting und Raitenhart, Alois Wieser jun. und Max Holzmann bedankten sich bei den Teilnehmern für die vielen Übungsstunden als Vorbereitung für die Abnahme. Die Technische Hilfeleistung gehört mittlerweile zu den häufigsten Alltagsaufgaben einer Feuerwehr. Eine gut ausgebildete Mannschaft ist hier Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz. Von den oft belächelten Anfängen des Leistungsabzeichens und den Entwicklungen der letzten 30 Jahre erzählte Max Kamhuber, selbst Schiedsrichter in Altötting.

Unter der Leitung des damaligen Kreisbrandinspektors Eckbert Suttrop wurde am Konzept gearbeitet und die Änderungen den Feuerwehrschulen und Verbänden vorgeschlagen. Das Ziel dieser Ausbildung war und ist bis heute der geordnete und zielstrebige Aufbau der technischen Geräte bei einem Verkehrsunfall. Damit wird sichergestellt, dass auch in Stresssituationen jeder Aktive die ihm übertragenen Handgriffe beherrscht und schnellstmöglich eine schonende Rettung von Personen aus Notlagen erfolgen kann.


 
Bürgerfragestunde
 
Am Mittwoch, 4. Oktober 2017, findet im Rahmen der Stadtratssitzung um 17.00 Uhr eine Bürgerfragestunde statt. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen. 
 
Bücherflohmarkt  in der Stadtbücherei
Stadtbücherei Altötting, Kapuzinerstr. 19, 84503 Altötting
Di.+ Mi. + Fr. 13.00 - 17.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Telefon + Telefax 08671 12344 E-Mail: info@buecherei-altoetting.de
Online-Reservierung: www.buecherei-altoetting.de
 
Kultur im Rathaus
 
Ausstellung im Foyer des Rathauses der Kreisstadt Altötting vom 29. September bis 20. Oktober 2017 der Malgrupp e Pittorica unter dem Motto Farblich durch`s Jahr

Es stellen aus: Marianne Auinger, Irmgard Bauer, Ingrid Brink, Heidrun Degen, Erna Gschwendtner, Paula Lengmüller, Manuela Resch, Theresa Schreck, Brigitte Stepfer, Margarete Stiegler, Brigitte Weigl, Annemarie Wimmer.

Über Ihr Kommen freuen wir uns!


 
Wochenend-Führungen noch bis Ende Oktober
 
Die Kunstschätze Altöttings lassen sich am besten mit einem geschulten Experten erkunden. Zu ausgewählten Themen gibt es kombinierte Stadt- und Museumsführungen, in denen die Altöttinger Geschichte lebendig wird. In Begleitung eines Stadtführers begeben Sie sich auf die Spuren …

… von königlichen Schätzen und wertvollen Weihegaben:
Erfahren Sie mehr über die Tradition der Herzurnenbestattung der bayerischen Könige, bewundern Sie die Weihegaben der Päpste und besichtigen Sie in der Schatzkammer im Haus Papst Benedikt XVI. den Brautkranz der Kaiserin Sissi sowie das Meisterstück der Goldemaillekunst, das „Goldene Rössl“. Termine: 21. und 28. Oktober 2017. Beginn: 14.00 Uhr, Treffpunkt vor dem Rathaus, Kosten: 8.- € pro Person

… zu den Ursprüngen des Christentums:
Unternehmen Sie eine Zeitreise im Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi, das als Kunstwerk unter dem Schutz der UNESCO steht. Im Anschluss begeben Sie sich auf die Spuren der frühen Wallfahrtsgeschichte und zu den Anfängen der Marienverehrung. Termine: 16., 23. und 30. September 2017, Beginn: 14.00 Uhr. Treffpunkt vor dem Rathaus, Kosten: 8.- € pro Person

Führung für die Sinne
Feines für die Nase gibt’s in Schuhbeck’s Gewürzladen in Altötting. Feines für den Gaumen gibt’s im Anschluss bei der Confiserie Dengel, die aus erlesensten Zutaten Köstlichkeiten produziert. Untrennbar zu einem Wallfahrtsort gehört auch der Geruch von Weihrauch. Der Tradition des Räucherns gehen Sie genauer auf die Spuren. Auch für den Hörsinn bietet die Führung einen kurzen Abstecher in den Themenbereich Kirchenmusik. Stadtführung für die Sinne inkl. Verkostung und einem kleinen Geschenk pro Teilnehmer. Termine: 1., 8., 15., 22. und 29. Oktober 2017, Beginn: 14.30 Uhr, Treffpunkt vor dem Rathaus, Kosten: 8.- € pro Person

Weitere Infos:
Wallfahrts- und Verkehrsbüro (im Rathaus). touristinfo@altoetting.de, www.altoetting.de
 
Der Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen besuchte Altötting
 
Am 4. August 2017 begrüßte Erster Bürgermeister Herbert Hofauer im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses den Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen. Die Mitglieder unternahmen in diesem Jahr vom 4. bis 8. August 2017 eine Pilger- und Wallfahrt nach Altötting. Begleitet wurden sie von ihrem Stellvertretenden „Vorortpräsident“ Kai Bartsch aus Stuttgart, der zugleich der Organisator dieser Wallfahrt war. Ganz besonders erfreulich war es, dass der aktuelle und nächste Vorstand des Cartellverbandes in Altötting vertreten war.

Der Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen ist ein Zusammenschluss von mehr als 125 Verbindungen an den wesentlichen Universitätsstandorten in Deutschland sowie in Freiburg (Schweiz), Rom (Italien), Straßburg (Frankreich), Gleiwitz (Polen), Löwen (Belgien), Tokio (Japan) und Dschang (Kamerun) und brachte viele neue Gäste in unsere Kreis- und Wallfahrtsstadt.


Foto: Stadt Altötting
 
Christbaum gesucht
 
Die Kreisstadt Altötting sucht für den Kapellplatz und den Zuccalliplatz noch einen Christbaum. Wenn möglich sollte es eine Tanne mit einer Höhe zwischen 12 und 18 Meter und einem Stammdurchmesser von höchstens 50 cm sein. Der Baum muss gerade und schön gewachsen sein.

Bitte wenden Sie sich an unseren Bauhof, Herr Ganghofner, Tel. 0171 2634637.
 
Open Air mit Rainhard Fendrich am 20. August 2017 auf dem Kapellplatz in Altötting
 
Bei bestem Wetter durfte der barocke Altöttinger Kapellplatz wieder imposante Kulisse der Konzertreihe „Raiffeisen Kultursommer“ sein. Die Austropop-Legende Rainhard Fendrich rundete den Konzertreigen mit seinem sensationellen Open-Air vor 3.200 Zuschauern ab. Er gab Musikstücke aus seinem aktuellen Album „Schwarzoderweiss“ sowie natürlich altbekannte Klassiker zum Besten. Das Publikum war begeistert und wollte Rainhard Fendrich am liebsten gar nicht gehen lassen.

Wir bedanken uns im Namen der Stadt Altötting sehr herzlich bei der VR meine Raiffeisenbank Altötting-Mühldorf und dem Konzertveranstalter Concertbüro Oliver Forster GmbH & Co. KG (COFO) für dieses wunderbare Konzert!

Im Rahmen des Raiffeisen Kultursommer 2017 wurden insgesamt vier Konzerte in den Landkreisen Mühldorf und Altötting veranstaltet. Am 21. Juli war Zucchero auf Schloss Tüßling zu Gast und am 22. Juli Andreas Bourani. Am 29. Juli fand im Kultur+Kongress Forum Altötting “Classic Meets Soundtracks“ statt und zum krönenden Abschluss das Open-Air mit Rainhard Fendrich am 20. August auf dem Kapellplatz.

Wir freuen uns schon auf die 8. Auflage in 2018!


Foto: © Iven Matheis
 
Erfolgreicher Altöttinger Ferienpass
 
Die Sommerferien 2017 sind fast vorüber und das neue Schuljahr beginnt nächste Woche. Doch bestimmt denkt der ein oder andere gerne zurück an all die schönen Erlebnisse während der schulfreien Zeit und wir hoffen, der 39. Altöttinger Ferienpass mit seinem vielfältigen Veranstaltungen von 92 verschiedenen Angeboten konnte hier und da eine nachhaltige Erfahrung beisteuern.

Viele Veranstaltungen fanden mehrfach statt, um noch mehr Kindern und Jugendliche mit über 150 Terminen aufnehmen zu können und doch konnten auch heuer nicht alle Wünsche erfüllt werden und viele begehrte Veranstaltungsplätze mussten per Losverfahren vergeben werden.

Ungeschlagen an der Spitze der Beliebtheitsliste findet sich auch dieses Jahr wieder Geli Hofauer mit ihrem Töpferkurs. Sie freute sich nicht nur über mehr als 200 Anmeldungen, sondern konnte auch an ihren acht Terminen alle Teilnehmer unterbringen. Besonders gefragt waren aber auch der bewährte Fußballerlebnistag des Turnvereins, die verschiedenen Kletterangebote, Bastelveranstaltungen, Kangoo-Jumpen und natürlich die Besichtigung der Allianz-Arena.

Abgesehen von einigen wenigen Unkostenbeiträgen bezahlten alle Teilnehmer auch dieses Jahr nur 10.- € Familiengebühr, um die gesamte Bandbreite des Altöttinger Ferienpasses nach eigenem Ermessen ausschöpfen zu können.

Besonders erwähnen darf man hier auch die Veranstaltungen der Alt-Neuöttinger Jugendarbeit der beiden Jugendpfleger Anna-Lena Holzapfel und Dieter Prenninger-Hackl, die sich oft speziell an kleine Gruppen Jugendlicher richteten und während derer die Jungs und Mädchen teils eigenverantwortlich waschechte Kurzfilme produzierten oder ihr eigenes Selbstvertrauen stärkten.

Unser besonderer Dank gilt den Veranstaltern, die mit ihrem meist freiwilligen und unentgeltlichen Einsatz für die Kinder das wahre Fundament des Ferienprogramms bilden. Darüber hinaus gilt unser Dank Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer und dem Stadtrat, die uns auch 2017 die nötigen Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt haben.

Ein Ferienprogramm wie unseres lebt auch von der tatkräftigen Mithilfe der Mitglieder der BRK-Bereitschaft bei der Sicherheit unserer Kinder sowie von der materiellen und finanziellen Unterstützung der Altöttinger Vereine, Verbände, Betriebe und Banken, darunter speziell der VR meine Raiffeisenbank eG, die uns immer wieder mit Preisen, Spielgeräten und Finanzspritzen unter die Arme greift.


Die kleinen Feuerwehrmänner beim Löschen. Foto: Sepp Keil
 
Vorlese3viertelstunde in der Stadtbücherei
Stadtbücherei Altötting, Kapuzinerstr. 19, 84503 Altötting
Di.+ Mi. + Fr. 13.00 - 17.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Telefon + Telefax 08671 12344 E-Mail: info@buecherei-altoetting.de
Online-Reservierung: www.buecherei-altoetting.de
 
Aus einem anderen Blick unsere Welt erfahren…
 
Reisen bildet! Dieser Satz gilt nicht erst seit Goethes berühmter Italienreise. Schon bei den Söhnchen altrömischer Patrizierfamilien galt es als ziemlich chic, sich eine Bildungsreise ins klassische Griechenland zu gönnen. Man weiß ja, andere Länder, andere Sitten, andere Gesichter, andere Menschen, andere Gespräche, gute Gespräche und da begegnet man auch da und dort bewundernswerten Lebensläufen.

Meine Geschichte erzählt von einem Mann, ursprünglich 1 Meter 85 groß, nun seit 27 Jahren auf Augenhöhe mit einem Kind, an den Rollstuhl gefesselt. Als sportiver Radfahrer war er nach dem Abitur als 20jähriger mit seiner Freundin per Rad in Griechenland unterwegs, als er und seine Freundin von einem Lastwagen erfasst wurden. Der Unfallverursacher machte sich aus dem Staub. Die damalige Freundin - sie ist jetzt seine Frau - kam mit einem gebrochenen Arm noch glücklich davon.

Vom Unfallhergang weiß er nichts. Nach drei langen Monaten kehrte anfänglich und phasenweise sein Bewusstsein zurück. Er hatte schwerste Kopfverletzungen erlitten, eine Wirbelsäulenquetschung, die Teillähmungen verursacht und ab dem Knie fehlte sein kompletter rechter Fuß. Er brauchte drei weitere Jahre, bis alle Erinnerung wieder zurück kam und sein Kopf wieder wie früher funktionierte.

Was mich an seiner Geschichte fasziniert, ist, mit welchem wohl nie vesiegendem Optimismus und Lebensmut er sein Schicksal zu meistern begonnen hat und die Erlebnisse über die er - aus der Sicht eines plötzlich in den Rollstuhl verbannten Sportlers und Violinisten - berichten kann.

Nach Jahren, die er in Reha-Einrichtungen verbringen musste, war er Dank einer zahlenden Unfallversicherung zusammen mit seiner Frau in der Lage, ein rollstuhlgerechtes Häuschen zu planen. Ungewöhnlich: Die Schlafräume seien im Erdgeschoss. Statt einer Treppe führe ein Rampensystem in das obere Stockwerk. Küche, Wohnzimmer und alle Einrichtungen, die tagsüber bewohnt werden, seien im ersten Stock. Hier sei es dank der großen, bis an den Boden reichenden Fenstern erstens immer heller als im Erdgeschoss und zweitens könne er im Rollstuhl sitzend raus schauen. Natürlich biete das Bad ausreichend Bewegungsfreiheit für den Rolli.

Für die Planung hätten sie sich ein ganzes Jahr Zeit genommen. Heute sei er dank kluger Planung in der Lage, den Haushalt - sollte seine Frau nicht da sein können - alleine zu managen. Übrigens ist er heute der natürliche Vater von mittlerweile vier eigenen Kindern.

Was er mir als Lokalpolitiker ans Herz legte, ist, sich dafür einzusetzen, dass der Blick für die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern geschärft werde, dass z. B. in unserer Stadt ausreichend Parkplätze für Rollstuhlfahrer ausgewiesen seien und dass diese Parkplätze auch ausschließlich und immer nur für Verkehrsteilnehmer mit Behinderungen freigehalten würden.

Am Ende wurde er leidenschaftlich. „Schau Dir mal an, wie in Altötting die Gehsteige, die Fahrbahnüberquerungen für Leute gestaltet sind, die mit einem Rollstuhl unterwegs sind. Schau genau hin, wie diese Bürgersteige gebaut sind: Zur Straße hin stark abfallende Bürgersteige sind für das Regenwasser zwar richtig, aber an Rollstuhlfahrer oder -schieber stellen sie einen großen Kraftakt dar. Und noch was: Absenkungen von Gehsteigen - wenn´s über die Straße geht - haben oft eher die Alibifunktion nach dem Motto „Wir haben ja ein Herz für die Behinderten“ als dass sie eine echte Hilfe für Rollis sind. Solche Stellen kannst Du als Rollifahrer vergessen! Die sind saugefährlich. Du bist in Gefahr auf die Fahrbahn zu kippen. Wer solche Stellen schafft, hat die noch nie selbst im Rollstuhl getestet. Mach das Toni!“

Ich hab´s mir vorgenommen, mich darum zu kümmern. Wenn dann was Sinnstiftendes rauskommt, hat meine Begegnung mit jemand, der die Welt aus einem ganz anderen Winkel sieht, mehr als nur einen abendlichen Unterhaltungswert am Campingplatz gehabt.

Toni Dingl
Umweltreferent der Stadt Altötting
 
FEST DER SINNE
 
Fröhlich und (be)sinnlich, aktiv und passiv – diese Attribute stehen für das Altöttinger „Fest der Sinne“ am 22. September 2017 von 19.00 Uhr - 23.00 Uhr. Viele Musikgruppen und Chöre bieten rund um den Kapellplatz und dem benachbarten Zuccalliplatz ein buntes Programm aus allen Stilrichtungen der Musik an. Alle Sinne sollen an bekannten und teils besonderen Orten angeregt werden.

Museen, Ausstellungen, die Stiftspfarrkirche, das Kloster St. Magdalena, die Lokale und das Kultur + Kongress Forum Altötting haben speziell zu diesem Anlass ihre Türen und Tore weit geöffnet und runden mit Musik und Führungen, Lesungen und Gaumenfreuden das vielseitige Programm ab. Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren, sowie allen Mitwirkenden und Künstlern, die durch ihr ehrenamtliches Engagement dieses sympathische Bürgerfest erst ermöglichen. Das Fest findet bei jeder Witterung statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Weitere Info´s und das Programm unter www.fest-der-sinne.info


Foto Heuwieser
 
Altöttinger Straßennamen - Gebhard-Fugel-Weg
 
Gebhard Fugel erblickte am 14. August 1863 als zehntes Kind eines Obstbauern im schwäbischen Oberklöcken bei Ravensburg das Licht der Welt. Schon im Alter von fünf Jahren verlor er seine Mutter. Der künstlerisch begabte Bub besuchte zuerst die Zeichenschule in Ravensburg und studierte anschließend an der Stuttgarter Kunstakademie.

Seine 1885 eingereichte Prüfungsaufgabe, das Ölgemälde „Jesus heilt Kranke“ – heute im Besitz des Provinz- und Missionshauses Hl. Kreuz, Altötting – löste bei den Juroren, die größtenteils noch dem altmodischen Nazarenerstil anhingen, eine regelrechte Empörung aus. Dies bewog Gebhard Fugel und seine Gleichgesinnten, in München 1893 die „Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst“ zu gründen, zu deren zweitem Präsidenten er später gewählt wurde. Für seine außerordentlichen Verdienste bekam er 1906 den Professorentitel verliehen.

In den Jahren 1908 bis 1932 arbeitete er an 136 Bibelbildern des Alten und Neuen Testaments, die als Anschauungsmaterial für die Katechese beliebt und bis in die 50er Jahre fester Bestandteil des Religionsunterrichts waren. Heute haben diese an Aktualität verloren und dümpeln in schulischen Rumpelkammern dahin, bis sie im Papiercontainer entsorgt werden. Fugels Spätwerk zählt 25 Aquarell-Entwürfe zum Thema „Apokalypse“ aus den Jahren 1917 bis 1930.

Seine wohl größte schöpferische Leistung aber war der Bau des Altöttinger Panoramas Kreuzigung Christi (1902/03), obwohl die Kunst des Rundgemäldes sich damals schon im Ausklingen befand. Es gilt bis heute als weltweit einziges, noch im Original erhaltenes Kunstwerk mit religiöser Thematik. In nur wenigen Monaten wurde der zwölfseitige Zentralbau mit Vorhalle von der eigens dazu gegründeten sog. Panorama-Gesellschaft Altötting in Angriff genommen und durch die hiesige Baufirma Simon Lehner auf der Scharnagl-Wiese neben dem Unterholzner Sommerkeller (heute Stieglerkeller) errichtet mit einer Gesamthöhe von 26 Metern und 31 Meter im Durchmesser. Den entscheidenden Innenausbau mit seiner zylindrischen Konstruktion zum Aufhängen der 12 m x 95 m großen Leinwand fürs Rundgemälde von 1.200 m2 erledigten Bühnenfachleute aus München.

Die Gesamtleitung lag in den Händen von:
- Historienmaler Gebhard Fugel für die Figuren
- Landschaftsmaler Josef Krieger für die Landschaft
- Baumeister Georg Völkl

Weitere Mitarbeiter:
- Architekt Karl Augenstein (Baupläne)
- Landschaftsarchitekt Heinrich Ellenberger (archäologische Rekonstruktion und Perspektive für Jerusalem)
- Architekturmaler Karl Nadler.

Durch ein verglastes Lichtband auf dem Dach lässt sich die Helligkeit beliebig verändern. Der unmerklich-fließende Übergang von der Natur ins Gemälde (faux terrain) fasziniert damals wie heute den Betrachter, der durch einen dunklen Stollengang eine virtuelle Zeitreise nach dem antiken Jerusalem des Jahres 30 n. Chr. antritt und auf dem Besucherpodium angekommen, Zeuge des Erlösertodes Jesu Christi wird.

Die Eröffnung und kirchliche Weihe des Jerusalem-Panoramas Kreuzigung Christi fand am 18. Juli 1903 statt. Eine längst überfällige Generalsanierung in den 80er Jahren förderte gravierende Schäden zutage (Feuchtigkeit, bröckelnder Mauerputz, abblätternde Farben, undichte Dachhaut usw.). Heute erstrahlt das Panorama in neuem Glanz. Besucher kommen aus aller Welt.

Zu erreichen ist das Panorama über den Gebhard-Fugel-Weg von der Kreszentiaheimstraße, der Maria-Ward-Straße und der Parkgarage am Forum. Der frühere, unwürdige Zugang über die Neuöttinger Straße hat inzwischen durch den Neubau des Kultur + Kongress Forums Altötting und Zuccalliplatzes an Attraktivität gewonnen.

Ein schweres Augenleiden setzte der Seh- und Schaffenskraft Gebhard Fugels im fortgeschrittenen Alter ein baldiges Ende. Der Künstler starb am 26. Februar 1939 in seiner Münchner Wahlheimat und liegt auf dem dortigen Waldfriedhof begraben.

von Manfred Lerch, Stadtheimatpfleger


Quellen:
- Das Panorama in Altötting, Arbeitsheft Nr. 48, BLfD München, 1990
- Jerusalem Panorama Kreuzigung Christi, Kunstführer 2014
- Stiftung Panorama – Fotos: Herbert Bauer, Heiner Heine
 
Kinderkino  in der Stadtbücherei
Stadtbücherei Altötting, Kapuzinerstr. 19, 84503 Altötting
Di.+ Mi. + Fr. 13.00 - 17.00 Uhr Donnerstag 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Telefon + Telefax 08671 12344 E-Mail: info@buecherei-altoetting.de
Online-Reservierung: www.buecherei-altoetting.de
 
Ehemalige Austauschschüler wurden in Loreto herzlich aufgenommen
 
Sehr gut ist die Idee angekommen, die Städtepartnerschaft zwischen Altötting und Loreto bei den „jungen Erwachsenen“ auf beiden Seiten zu aktivieren. Ein erstes Treffen, das auf Initiative der neuen Clubvorsitzenden Eva Kilwing und ihrer Tochter Luzia in Loreto stattfand, stieß auf äußerst positive Resonanz.

Zwar kam auf Altöttinger Seite in der Kürze der Zeit nur eine kleine Gruppe ehemaliger Teilnehmer des Schüleraustausches der Partnerstädte zustande, die mit Club-Schatzmeister Elmar Wibmer am Steuer im Kleinbus nach Loreto fuhr, dafür aber war das Echo in der Partnerstadt umso größer. Zu einem gemeinsamen Abendessen in Portorecanati, zu dem der Altöttinger Partnerschaftsclub einlud, fanden sich nicht nur viele ehemalige Austauschschüler aus Loreto ein, sondern auch deren Eltern und Großeltern sowie Freunde der Städtepartnerschaft.

Die ehemaligen Austauschschüler, viele von ihnen bereits im Beruf und im Studium, manche auch schon Mütter oder Väter, hatten jede Menge Gesprächsstoff, ob über Berufliches, über Kultur oder Gesellschaft. Auf jeden Fall fanden es alle toll, dass nun an die während des einstigen Schüleraustausches entstandenen Freundschaften angeknüpft wird. Ein kleines Organisationsteam mit Luzia Kilwing auf Altöttinger und mit Paola Benedetti auf loretanischer Seite wird es in die Hand nehmen, dass man sich künftig mindestens einmal jährlich und abwechselnd in Altötting und Loreto trifft.

Nach ihrer Ankunft in Loreto waren die ehemaligen Austauschschüler bereits sehr herzlich in ihren einstigen Gastfamilien aufgenommen worden. Auf dem Programm stand dann am nächsten Tag eine gemeinsame Bootsfahrt von Numana zu den „Due Sorelli“, den zwei in Form betender Nonnen unterhalb des Monte Conero aus dem Meer ragenden Felsen. Nach einem Vormittag am Meer lud die Familie des unvergessenen Partnerschafts-Mitbegründers Gabriele Benedetti alle Teilnehmer zu einem gemeinsamen Mittagessen ein. Neben dem gemeinsamen Abendessen in Portorecanati war ein weiterer Höhepunkt der Besuch des Festivals „Vintage + 50th“ in Senigallia. Als besonders wertvoll fanden alle am Tag der Heimfahrt den gemeinsamen Besuch des Gottesdienstes in der Basilika von Loreto.

Luzia Kilwing, die Organisatorin der Fahrt nach Loreto, empfand dies insbesondere als sehr wichtig, weil ja gerade die religiöse Verbindung der beiden Marienwallfahrtsorte ein wichtiger Bestandteil der Städtepartnerschaft ist. Sie äußerte sich sehr zufrieden über den Verlauf des ersten Treffens ehemaliger Austauschschüler. Denn gerade vom Austausch der Kulturen, den Gesprächen über Lebensweise des einen und des anderen, den beruflichen Weg und die Gesellschaft lebe die Städtepartnerschaft und spiele eine wichtige Rolle am Bau eines gemeinsamen Europas.


Foto: Luzia Kilwing
 

 

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