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Wallfahrt und Tourismus
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Altötting auf den Spuren von Kaisern, Königen und Päpsten

 

Seit dem Aufblühen der Wallfahrt zur Schwarzen Muttergottes von Altötting im Jahr 1489 sind unzählige Gläubige zur kleinen Gnadenkapelle auf dem weiten, von Barockgebäuden gesäumten Kapellplatz gepilgert. Im Lauf der Jahrhunderte waren darunter auch viele Angehörige der Herrscherhäuser von Bayern und Österreich. So verabredeten sich die Spitzenvertreter der Habsburger und Wittelsbacher mehrfach zu historisch bedeutsamen Treffen in dem an der alten Postroute von München nach Wien gelegenen Wallfahrtsort.

 
Eines dieser imposanten Ereignisse war zweifellos das Zusammentreffen von Kaiser Leopold I. und Kurfürst Max Emmanuel im Jahr 1681mit dem Abschluss der „Heiligen Allianz“. Einen Eindruck von diesem „großen Fürstentag“ vermittelt das dreidimensionale Raumbild in der Dioramenschau des Altöttinger Marienwerks. Schon zur Zeit der karolingischen Pfalz in Alt-Ötting ist ein Besuch Kaiser Karls des Großen überliefert, später von Kaiser Friedrich III. 1742 wird Bayerns Kurfürst Karl Albrecht zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gewählt und wallfahrtet nach Altötting. Aus dem 19. Jahrhundert erinnern uns in der Neuen Schatzkammer ein Emailportrait Kaiser Franz Josephs I. und „Sissi`s“ Brautkranz an die vielfältigen Verbindungen beider Dynastien mit dem Bayerischen Nationalheiligtum von Altötting.
 
Gegenüber dem gotischen Gnadenbild bergen in Wandnischen kunstvoll verzierte silberne Urnen die Herzen der bayerischen Könige und Kurfürsten. Darunter auch die Herzurne des bayerischen „Märchenkönigs“ Ludwig II. Nicht zuletzt aufgrund dieser innigen Verbundenheit der Landesherren erhielt Altötting den Beinamen „Herz Bayerns“.
 
Als „Herz Bayerns und eines der Herzen Europas“ bezeichnete Papst Benedikt XVI. Altötting. Sein Besuch im September 2006 war ein herausragendes Ereignis in der Geschichte der Wallfahrtsstadt. Mehrere Stationen rund um den Kapellplatz erinnern an die besondere Verbundenheit des Heiligen Vaters mit dem Marienheiligtum. Das Oberhaupt der Katholischen Kirche schrieb: „Ich habe das Glück, ganz in der Nähe von Altötting geboren zu sein. So gehören die gemeinsamen Wallfahrten mit meinen Eltern und Geschwistern an den Gnadenort zu meinen frühesten und schönsten Erinnerungen…“ Ein 2005 im Jahr der Papstwahl neu geschaffener 248 Kilometer langer Rundweg, der „Benediktweg“, verbindet die Stätten der Kindheit und Jugend Joseph Ratzingers. Die Radroute beginnt an der „Papstlinde“ in Altötting und führt durch die schönsten Voralpenlandschaften im Südosten Oberbayerns.

Der Heimatbesuch von 2006 war nicht der erste Aufenthalt eines Papstes in Altötting. Bereits 1782 weilte hier Pius VI. auf seiner Reise von Wien nach München und übernachtete im Propsteigebäude neben der Stiftspfarrkirche. Fast 200 Jahre später war der „Gnadenort im Bayernland“ erneut stimmungsvoller Höhepunkt einer Deutschlandreise von Johannes Paul II. Die von ihm gepflanzte „Papstlinde“ am Bruder-Konrad-Platz und eine überlebensgroße Bronzeskulptur am Kongregationssaal gegenüber der Gnadenkapelle erinnern an den Besuch dieses bedeutenden Papstes aus Polen im November 1980.
 
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