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Ehrenbürger

 

Altöttings Ehrenbürger

Die Ehrenbürgerwürde ist die höchste Auszeichnung, die die Stadt Altötting zu vergeben hat. Ihre Verleihung erfolgt auf Beschluss des Stadtrates an Persönlichkeiten, die sich durch herausragenden Einsatz für das Gemeinwohl verdient gemacht haben und in einem besonderen, nachhaltigen Bezug zu Altötting stehen. 

 

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Padre Geraldo Brandstetter (*1935) wurde am 25. September 2015 die höchste Auszeichnung der Kreisstadt Altötting, die Ehrenbürgerwürde, verliehen. Nach dem Abitur 1954 trat Padre Geraldo in das Priesterseminar St. Stephan in Passau ein und studierte dort an der philosophisch-theologischen Hochschule. Im Jahr 1961 wurde er im Hohen Dom zu Passau durch Bischof Simon Konrad zum Priester geweiht. Im Jahr 1969 fand die feierliche Aussendungsfeier des Brasilienteams in der Votivkirche in Brasilien durch Bischof Antonius Hofmann statt. Nach kurzer Rückkehr als Pfarrer in den Pfarreien Jandelsbrunn und Wollaberg reiste er 1989 wieder nach Brasilien und nahm seine Tätigkeit für die Weltkirche in der Diözese Guarabira auf. Nach einem Bittbrief den 16-Jährigen Cicero aus einem Gefängnis in Guarabira für den Padre Geraldo 1990 die Vormundschaft übernahm, wurde das Kinderdorf Guarabira geboren. Das Kinderdorf konnte durch gesammelte Spenden auch von zahlreichen Altöttingern wachsen. Sein engagiertes und überzeugendes Lebenswerk ist zu einer Zierde unserer Heimatstadt Altötting geworden und er hat sich durch seine überzeugende Sorge um arme und höchst bedrohte Kinder in Paraiba/Brasilien um die Menschlichkeit äußerst verdient gemacht, deshalb hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 13. Mai 2015 beschlossen, Padre Geraldo Brandstetter die Ehrenbürgerwürde zu verleihen.

 

 

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S. E. Bischof emeritus Wilhelm Schraml (*1935) wurde am 14. August 2015 am Vorabend des Patroziniums der Hl. Kapelle und des Hochfestes „Mariä Himmelfahrt“ die höchste Auszeichnung der Kreisstadt Altötting, die Ehrenbürgerwürde, verliehen. Am 13. Dezember 2001 ernannte der heilige Papst Johannes Paul II. Weihbischof Wilhelm Schraml zum 84. Bischof des Bistums Passau. Mit der Schaffung einer neuen Anbetungskapelle in der früheren Schatzkammer und der Idee, die Marienweihe des Bistums Passau in Altötting zu feiern, hat Bischof em. Schraml wichtige Akzente in der Kreisstadt Altötting gesetzt. Auf seine Initiative hin wurde im Gebäude der Bischöflichen Administration das „Haus Papst Benedikt – Neue Schatzkammer“ geschaffen, dass für die Wallfahrt, die Stadt Altötting und für all unsere Pilger und Gäste ein „Jahrhundertgeschenk“ ist. S. E. Bischof em. Wilhelm Schraml unterstützte und förderte weitere vielfältige Maßnahmen für das Heiligtum und die Stadt Altötting. Der Stadtrat hat in Anbetracht dieser hohen Verdienste in seiner Sitzung am 13. Mai 2015 beschlossen, Bischof em. Wilhelm Schraml die Ehrenbürgerwürde zu verleihen.

 

 

 

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 Gerold Tandler (*1936), Staatsminister a. D. wurde am 10. Dezember 2008 die äußerst seltene Auszeichnung der Ehrenbürgerwürde der Kreisstadt Altötting für seine vielfältigen Verdienste um die Kreisstadt Altötting verliehen. Trotz all seiner höchsten politischen Funktionen war er für die Kreisstadt immer als geschätzter Ratgeber, als Motor und oftmals auch als geschätzter Nothelfer erreichbar. Durch sein großes persönliches Engagement, seine Beharrlichkeit und sein Durchsetzungsvermögen setzte er sich stets für unsere Kreisstadt ein und hat sich um unseren Landkreis hoch verdient gemacht. Gerold Tandler war immer sehr an einer erfolgreichen Weiterentwicklung unseres Gemeinwesens, der Wallfahrt und an den Menschen, die in unserer Stadt leben und arbeiten, interessiert.

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Richard Antwerpen (*1930), Altbürgermeister, hat sich in vielen Jahrzehnten in herausragender Weise um die Stadt Altötting verdient gemacht. Zwölf Jahre lang war er Bürgermeister von Altötting. In der langen Liste von Maßnahmen, die unter Richard Antwerpens Regie verwirklicht wurden und die das Stadtbild und die Stadtentwicklung gleichermaßen nachhaltig positiv geprägt haben, sind besonders die Verkehrsfreimachung und Neugestaltung des Kapellplatzes samt der Fertigstellung des Inneren Rings und der Bau der Tiefgaragen hervorzuheben. Für seine vielfältigen Verdienste um die Stadt Altötting erhielt Richard Antwerpen 2007 die Ehrenbürgerwürde.

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Emeritierter Papst Benedikt XVI. (Joseph Alois Ratzinger) (*1927) war ab 2005 das Oberhaupt der katholischen Kirche bis zu seinem Amtsverzicht 2013 , zeigte zeitlebens eine enge Verbundenheit mit dem Marienheiligtum in Altötting. Geboren in Marktl am Inn wirkte er nach der Priesterweihe 1951 zunächst vor allem als Theologe (Professuren in Freising, Bonn, Münster, Tübingen und Regensburg) und nahm in dieser Funktion am Zweiten Vatikanischen Konzil teil. 1977 wurde er zum Erzbischof von München und Freising ernannt und erhielt die Kardinalswürde. 1981 berief ihn Papst Johannes Paul II. zum Präfekten der katholischen Glaubenskongregation in Rom. 2005 wählte ihn das Konklave zum 265. Nachfolger des Hl. Petrus. Als erster Deutscher auf dem Stuhl Petri seit fast 500 Jahren versteht sich Benedikt XVI. seinem Bischofmotto entsprechend als „Mitarbeiter der Wahrheit“. Theologische Brillanz und Führungsstärke gründen in einer tiefen Gläubigkeit die ihre Wurzeln in der bayerischen Kindheit des Papstes hat. Schon als Kind besuchte Joseph Ratzinger häufig das Altöttinger Gnadenbild. Auch als Priester, Bischof, Kardinal schöpfte er aus der spirituellen Ausstrahlung des Marienheiligtums Kraft für seine Aufgaben. In Anerkennung seiner vielfach bewiesenen, innigen Verbundenheit mit der Kreis- und Wallfahrtsstadt Altötting wurde ihm 2006 die Ehrenbürgerwürde der Stadt verliehen.

 

Impressionen zum Papstbesuch vom 11.09.2006

 

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Dr. Maria Eder (*1919, †2007), seit 1960 Missionsärztin in Simbabwe, ist die erste weibliche Ehrenbürgerin der Kreisstadt Altötting. Unter schwierigsten Bedingungen baute Dr. Eder in Brunapeg am Rand der Kalahari-Wüste eine medizinische Versorgung auf. Dort und anschließend im Regierungskrankenhaus Antelope betreute sie zehntausende von Patienten auch während der Bürgerkriegswirren in Simbabwe. Seit 2000 arbeitet sie im AIDS- Waisen-Betreuungs-Programm der Erzdiözese Bulawayo. Über Jahrzehnte haben Stadt und Pfarrei Altötting die Projekte Dr. Eders unterstützt, die intensive Verbindung erwies sich für beide Seiten als fruchtbar. In Anerkennung ihres Lebenswerks wurde Dr. Eder 2004 die Ehrenbürgerwürde verliehen.

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Seban Dönhuber (*1934), Altlandrat, hat sich in vielfältigen politischen Funktionen (Landtagsabgeordneter, Senator, Landrat) für den Landkreis und die Stadt Altötting eingesetzt. Daneben engagierte er sich in verantwortlichen Ämtern in sozialen Organisationen (u.a. BRK-Kreisvorsitz, AWO-Landesvorsitz). Zahlreiche Großprojekte wie etwa der Neubau des Kreiskrankenhauses wurden unter seiner Federführung verwirklicht. 2001 erhielt Seban Dönhuber die Ehrenbürgerwürde.

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Dr. Franz Xaver Eder (*1925, + 2013), Altbischof, war 17 Jahre lang Bischof von Passau. In dieser Zeit hat Dr. Eder die traditionsreiche Wallfahrt nach Altötting besonders gefördert und in zahlreichen Besuchen in Altötting seine Verbundenheit mit der Stadt zum Ausdruck gebracht.
Das 500-jährige Wallfahrtsjubiläum 1989 stellte einen Höhepunkt seiner Amtszeit dar. Aber auch Eders Initiativen in der Weiterentwicklung der Pastoralarbeit und der Jugendarbeit wirkten sich in Altötting sehr positiv aus. Die Ehrenbürgerwürde erhielt Dr. Eder 2001.

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Max Absmeier (*1920 - +2012), Prälat, war von 1979-1995 Stadtpfarrer der Pfarrei St. Philippus und Jakobus. In dieser Zeit verband er die Aufgaben des Wallfahrtspfarrers mit einer intensiven Gemeindearbeit. Er setzte sich stark für die karitativen kirchlichen Einrichtungen in Altötting ein (Kinderheim, Behindertenheim, Begegnungszentrum) und wirkte führend an den Großveranstaltungen in dieser Zeit mit (Papstbesuch 1980, Wallfahrtsjubiläum 1989). Für sein umfassendes seelsorgerliches und organisatorisches Wirken wurde er 1995 mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet.

Stadt Altötting
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Tel. 08671 / 5062 - 0
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