Päpste als Pilger in Altötting

 

Bereits drei Päpste statteten Altötting, dem bekanntesten deutschen Wallfahrtsort und bayerischen Nationalheiligtum Besuche ab.

1782 Papst Pius VI.
1980 Papst Johannes Paul II.
2006 Papst Benedikt XVI.

Weitere Päpste waren dem Bayerischen Nationalheiligtum in besonderer Weise verbunden, auch wenn sie Altötting nicht persönlich besuchen konnten.

Ab 1917 wirkte Eugenio Pacelli der spätere Papst Pius XII. als Apostolischer Nuntius in Bayern und pilgerte mehrmals nach Altötting. 1957 stiftete Papst Pius XII einen Messkelch mit applizierten Elfenbein-Miniaturschnitzarbeiten der Heiligen Kapelle von Altötting. Bis zu seinem Tod im Jahr 1958 war eine Klosterschwester aus Altötting als Haushälterin an seiner Seite: Schwester Pascalina vom Provinz- und Missionshaus Heilig Kreuz.

Papst Pius IX. stiftete eine mit Edelsteinen verzierte Ampel für das Oktogon der Gnadenkapelle (1854) und seinen kunstvoll verzierten Kelch (1868).

Papst Pius X. erhob die Altöttinger Wallfahrtskirche St. Anna im Jahr 1913 in den Rang einer päpstlichen Basilika und ist auf dem Hochaltarbild verewigt. Er ließ im Jahr 1907 einen Speisekelch (Ziborium) überbringen. Diese qualitätvolle Lyoner Goldschmiedearbeit und weitere kostbare Meisterwerke, wie das berühmte "Goldene Rössl" von 1404 gibt es in der Neuen Schatzkammer mit Wallfahrtsmuseum im Haus Papst Benedikt XVI. am Altöttinger Kapellplatz zu sehen.

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