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Shrines of Europe

Heiligtümer Europas

 

Altötting - Czestochowa - Fatima - Loreto - Lourdes -  Mariazell 

 

Lange vor dem Bemühen, Europa wirtschaftlich und politisch zu einigen, und auch lange vor den Touristenströmen haben Menschen die Grenzen überschritten, um zu den großen Wallfahrtsstätten zu pilgern. Es war nicht nur Fernweh, und es ist auch heute nicht nur Tourismus, wenn Wallfahrer von zu Hause aufbrechen. Sie hoffen, an den heiligen Stätten in neuer Weise die Botschaft ihres Glaubens zu spüren. Schon der Weg mit seinen Strapazen und Erlebnissen weitet den Blick. Die Erfahrungen am Ort selbst geben vielen Menschen neue Kraft und Energie; denn die erzählte Geschichte des Heiligtums, die dort geübten Riten und die betenden Menschen schaffen ein Klima, in dem sich die Seele aufschließt und zur Ruhe findet. Europa ist reich an Wallfahrtsstätten. Da gibt es die großen Orte, zu denen Millionen pilgern. Daneben finden wir unzählig viele regionale Heiligtümer, zu denen sich Menschen aus den Nachbarorten oder aus der Region hinwenden. All diese Orte haben eines gemeinsam: Sie geben religiösen Trost und neue Kraft fürs Leben. Erleben Sie Europa auf den Spuren der Pilger! Shrines of Europe
 
1989 kamen über eine Besuchergruppe auf kommunaler Ebene erste Kontakte zwischen Altötting und dem italienischen Marienwallfahrtsort Loreto zustande. 1991 entwickelte sich daraus aufgrund der zwischenzeitlich festgestellten zahlreichen Gemeinsamkeiten eine Städtepartnerschaft. Loreto pflegte zu diesem Zeitpunkt bereits eine Städtepartnerschaft mit dem polnischen Marienwallfahrtsort Tschenstochau / Czestochowa (ein Wunsch des damaligen Papstes Johannes Paul II.) und diese wiederum mit Lourdes und Fatima. So ergab sich bei offiziellen Anlässen immer wieder die Gelegenheit zu einem durchaus interessanten Erfahrungsaustausch. Im Laufe der Jahre zeichnete sich schließlich bei allen beteiligten Städten der Wunsch nach Schaffung einer „offiziellen“ Kommunikationsplattform ab. So konnte sich wesentlich auf Initiative Altöttings die Gründung der Arbeitsgemeinschaft der „Shrines of Europe“ im Jahr 1996 vollziehen, mit den Mitgliedsstädten Altötting, Fatima / Ourém (Portugal), Loreto (Italien), Lourdes (Frankreich), und Tschenstochau (Polen). 2004 wurde Mariazell (Österreich) in dieses Netzwerk aufgenommen.

Altötting (Deutschland)

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Die zwischen München und Salzburg gelegene bayerische Stadt wurde 748 erstmals urkundlich erwähnt. Die ersten christlichen Missionare bauten hier ein Taufhaus, die spätere Gnadenkapelle "Unserer Lieben Frau". Der Kapellplatz mit den weitläufigen Rasenflächen, umgeben von einem Ring malerischer Barockgebäude, zählt zu den schönsten Plätzen Deutschlands.

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Seit über 500 Jahren ist Altötting der bedeutendste Marienwallfahrtsort im deutschsprachigen Raum. Ziel der Pilger ist auch die Klosterkirche St. Konrad mit dem Reliquienschrein des Heiligen.

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Weitere Sehenswürdigkeiten sind die spätgotische Stiftspfarrkirche, die Neue Schatzkammer mit "Goldenen Rössl", einem einzigartigen Meisterwerk französischer Goldschmiedekunst von 1404, die Dioramenschau mit über 5.000 Figuren und das Panorama "Kreuzigung Christi".
Wallfahrtszeit: Ostern - Oktober und Advent

 

Allgemeine Informationen:

 

Einwohner: 12900
Flughafen: München - Erding (65km)
Bahnverbindung:   München - Mühldorf - Altötting/Burghausen
Autobahn: A 94 München - Passau, B 12 Ausfahrt Altötting
oder: A 8 München - Salzburg, Ausfahrt Grabenstätt
Kontakt: Wallfahrts- und Verkehrsbüro
Kapellplatz 2a
84503 Altötting
Telefon: +49-8671-5062-38-19
Telefax: +49-8671-85858
E-Mail info@altoetting-touristinfo.de
Internet: www.altoetting.de

Czestochowa (Polen)

 

Bedeutendstes und größtes Wallfahrtsheiligtum Polens ist das Gnadenbild der Schwarzen Madonna im Paulinerkloster Jasna Gora ("Heller Berg"), über der Stadt Tschenstochau. Die wohl im 9. Jahrhundert entstandene Ikone wurde 1382 in der Klosterkirche der Paulinermönche feierlich installiert.

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Beim Hussitensturm von 1430 wurde das Bildnis geschändet. Der polnische König veranlaßte eine Restaurierung, wobei das Antlitz der Madonna Wundmale an der rechten Wange erhielt. In den unruhigen Zeiten des beginnenden 17. Jahrhunderts wurde der Hügel rund um die Marienkapelle zu einer Festung ausgebaut und schließlich die Kapelle um einen großen Kirchenbau ergänzt. Zu dieser Zeit bekam das Bild auch seine reiche Gewandung und Verzierung. 1717 krönte Papst Clemens XI. erstmals die Gottesmutter mit dem Jesuskind.

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Feindliche Truppen versuchten in der Vergangenheit vergeblich eine Erstürmung des polnischen Nationalheiligtums. Das Kloster Jasna Góra wird alljährlich von ca. 5 Millionen Pilgern und Touristen aus aller Welt besucht. Wallfahrtszeit: April bis Oktober

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Allgemeine Informationen:

 

Einwohner: 260.000
Flughafen: Katowice - Pyrzowice (65 km)
Kraków - Balice (ca. 130 km)
Bahnverbindung:   Direktverbindungen zu den meisten Großstädten Polens
Kontakt: Tourist Information
Aleja Najswietszej Centre Marii Panny 65
42-200 Czestochowa
Telefon: +48-34-324 13 60
Telefax: +48-34-324 34 12

oder:

City Hall of Czestochowa
ul. Slaska 11/13,
42-200 Czestochowa, Polen
Telefon: +48-34-653381
Telefax: +48-34-651361
E-Mail rzp@k2.pcz.czest.pl
Internet: http://www.czestochowa.um.gov.pl  

 

Fátima (Portugal)

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Fatima, Portugals berühmter Pilgerort, liegt im Herzen des Landes. Den drei Hirtenkindern Francisco, Jacinta und Lucia erschien in den Jahren 1916 und 1917 die Muttergottes und ein Engel. Die Erscheinungskapelle mit dem Abbild Unserer Lieben Frau steht heute in Cova da Iria, ein Ort der zur Zeit mehreren hunderttausend Menschen Platz bietet.

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Die heilige Stätte wird durch die Basilika, in der die Prophetenkinder Francisco und Jacinta begraben sind, und einen ausgedehnten Säulengang mit den Kreuzwegstationen begrenzt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Dorf Aljustrel, in dem sich das Geburtshaus der Hirtenkinder befindet, Loca de Cabeço, eine Gedenkstätte mit einer lebensechten Darstellung der ersten und dritten Erscheinung, sowie die Kalvarienbergkapelle, von wo aus sich ein wunderbarer Blick über die Landschaft eröffnet. Die größten Wallfahrten, bei denen die Erscheinungen Unserer Lieben Frau gefeiert werden, werden am 12. und 13. jeden Monats abgehalten.

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Heute ist die heilige Stätte ein Platz der Verehrung, wo das gesamte Jahr, insbesondere jedoch an Wochenenden und Feiertagen, viele Wallfahrten stattfinden. Die Pilger kommen aus über 150 Ländern und zählen mehr als 4 Millionen im Jahr.

Allgemeine Informationen:

 

Einwohner: 10.000
Flughafen: Lissabon (110 km Autobahn)
Autobahn: A1 Lissabon-Oporto, Ausfahrt Fatima
Kontakt: Municipality of Ourém
Praca do Municipio,11
2490 Ourém, Portugal
Telefon: +351-49-540904
Telefax: +351-49-650908
E-Mail cmourem@mail.telepac.pt
Internet: http://www.cm-ourem.pt

Loreto (Italien)

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Südlich der Hafenstadt Ancona liegt weithin sichtbar auf einem Hügel nahe dem adriatischen Meer Italiens berühmtester Wallfahrtsort Loreto. Seit über 700 Jahren ist die Santa Casa mit dem Marienbildnis Ziel unzähliger Pilger.

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Das Heilige Haus Mariens aus Nazareth wurde 1294 von Kreuzfahrern zu den Colli del Lauri gebracht und im 15. Jahrhundert festungsartig mit einer Basilika überbaut. Berühmte Meister waren am Bau und an der Ausgestaltung beteiligt. Besonders eindrucksvoll ist die Marmorverkleidung des Heiligen Hauses mit Reliefarbeiten von G. Lombardo, G.B. della Porta, A. Sansovino und anderen. Herausragende Kunstwerke befinden sich auch in den Sakristeien und im Schatzsaal (Sala Pomarancio), dessen Fresken von Christoforo Roncalli, genannt Pomarancio, stammen.

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Wertvolle Exponate birgt nicht zuletzt die Pinakothek des sich anschließenden Palazzo Apostolico, so verschiedene Gemälde von Lorenzo Lotto.
Wallfahrtszeit: Ostern bis Oktober
Dauer der "Venuta": 9.-10. Dezember

Allgemeine Informationen:

 

Einwohner: 11.300
Flughafen: Ancona-Falconara (29km)
Bahnverbindung:   Bologna-Ancona-Loreto
Autobahn: A 14 Bologna-Ancona-Bari Ausfahrt Loreto/Porto Recanati
Kontakt: Uffico Informazioni
ed Accoglienza Turistica
Corso Boccalini
I-60025 Loreto (AN)
Telefon: +39-071-970276
Telefax: +39-071-970020
E-Mail loretoan@tin.it
Internet: www.comune.loreto.an.it

Lourdes (Frankreich)

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Im äußersten Süden Frankreichs am Fuße der Pyrenäen liegt der größte Wallfahrtsort des Landes: Lourdes. Seit 140 Jahren ist die Stadt das meistbesuchte Pilgerzentrum Europas.

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1858 erschien der damals 14-jährigen Bernadette Soubirous in der abgelegenen Grotte von Massabielle mehrmals die Gottesmutter. Nach den Angaben Bernadettes schuf der Bildhauer J.H. Fabisch die weitum bekannte Statue der Madonna von Lourdes, welche im Jahr 1864 unter großer Anteilnahme der Gläubigen am Ort des Geschehens aufgestellt wurde. Eine Wallfahrtsbasilika, bestehend aus Ober- und Unterkirche, ersetzte bald den zuerst errichteten Kapellbau. Bernadette trat 1866 in das Kloster Nevers ein, starb im jungen Alter von 35 Jahren und wurde 1933 heiliggesprochen.

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Durch das Quellwasser aus der Grotte von Lourdes erfolgten zahlreiche nicht natürlich erklärbare Heilungen, so dass der Ort ein besonderes Ziel von Kranken aus aller Welt wurde. Besonders eindrucksvoll sind die täglich stattfindende Sakramentsprozession und die abendliche Lichterprozession.
Wallfahrtszeit: März bis Oktober

Allgemeine Informationen:

Einwohner: 16.300
Nächster Flughafen:   Tarbes Lourdes (10km vom Stadtzentrum)
Pau (40km)
Bahnverbindung: Paris-Toulouse-Nizza-Irun
Autobahn: A 64 Toulouse - Irun, Ausfahrt Tarbes West
oder: A 10 Paris-Bordeaux-Pau und A 64 nach Toulouse, Ausfahrt: Soumoulou
Kontakt: Office de Tourisme de Lourdes
Place Peyramale - BP 17
65101 LOURDES CEDEX - France
Telefon: +33-562-42-77-40
Telefax: +33-562-94-60-95
E-Mail webmaster@ville-lourdes.fr
Internet: http://www.lourdes-france.com

 

Mariazell (Österreich)

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Wer nach Mariazell kommt, staunt über die Vielfalt an Sprachen, Völkern und Kulturen. Hier lebt nicht nur 850jährige Geschichte, sondern auch die Buntheit europäischen Lebens. Viele Generationen haben hier Spuren gezogen, wie die Schatzkammern, Votivbilder und Votivgaben der unzähligen Pilger zeigen.

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Bei der Mariazeller Gnadenstatue, der "Magna Mater Austriae" - "Magna Hungarorum Domina" - "Mater Gentium Slavorum" finden Menschen ein Sinnbild ihrer Reise auf der Suche nach dem persönlichen Lebensziel. Neben der weltberühmten Basilika laden im Mariazeller Land viele Kirchen und sakrale Stätten, zum Verweilen und zur Besinnung ein.

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Seit dem Wendejahr 1989 ist Mariazell wieder die geistige Drehscheibe der Begegnung zwischen Ost und West. Europäische Geschichte verdichtet sich hier unter dem Vorzeichen der Gemeinsamkeit im christlichen Glauben, dessen Höhepunkt die "Wallfahrt der Völker" des Mitteleuropäischen Katholikentags im Mai 2004 war. 100.000 Pilger aus aller Herren Länder fanden sich im Mariazeller Land zusammen, um gemeinsam zu beten und das vereinte Europa zu feiern.

Allgemeine Informationen:

 

Einwohner: 1.750
Flughafen: Wien (146 km),
Graz (120 km)
Bahnverbindung:   Wien - St. Pölten - Mariazell
Autobahn: A 1 Wien - Ausfahrt St. Pölten Süd - B 20 Mariazell
A 2 Wien - Seebenstein S 6, Ausfahrt: Mürzzuschlag - B 23 Mariazell
S 33 Graz, Ausfahrt: Kapfenberg - B 20 Mariazell
Kontakt: Tourismusverband Mariazeller Land
Hauptplatz 13,
A-8630 Mariazell
Telefon: +43-3882-2366
Telefax: +43-3882-3945
E-Mail info@mariazeller-land.at
Internet: http://www.mariazell.at  

 

Stadt Altötting
Kapellplatz 2a
84503 Altötting
Tel. 08671 / 5062 - 0
Fax. 08671 / 881700
eMail: info@altoetting.de
De-Mail: info@altoetting.de-mail.de

 

Öffnungszeiten
Mo 08:00 – 14:00 Uhr
Di,Mi 08:00 – 12:00 Uhr
  14:00 – 16:00 Uhr
Do 08:00 – 12:00 Uhr
  14:00 – 18:00 Uhr
Fr 08:00 – 12:00 Uhr


 

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in Altötting



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