Standesamt

 

 

Aufgaben und Wirkungskreis des Standesamtes Altötting
 
Der Wirkungsbereich des Standesamtes Altötting umfasst ca. 27.000 Menschen. Dieser Personenkreis setzt sich zusammen aus den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Altötting, den Bürgern der Gemeinden Tüßling, Teising, Unterneukirchen, Kastl und Emmerting.
 
Diese dem Landkreis Altötting zugehörigen Gemeinden besaßen einst eigene Standesämter, die Ende 1968 ihre Eigenständigkeit aufgaben. Die standesamtlichen Tätigkeiten wurden damals durch die Regierung von Oberbayern dem Standesamt Altötting übertragen.
 
Eine Besonderheit, die lediglich noch in Bayern und Schleswig-Holstein besteht, kommt den Bürgern dieser Gemeinden jedoch zugute: der Erste Bürgermeister dieser Gemeinden ist berechtigt, Trauungen durchzuführen. Aufgrund dieser Regelung werden ca. 25 % der Trauungen durch die Bürgermeister in den einzelnen Gemeinden durchgeführt.
 
Während es zu Großelterns Zeiten noch üblich war, dass Kinder in der elterlichen Wohnung durch eine Hebamme das Licht der Welt erblickten, werden heute Kinder fast ausschließlich in Kliniken geboren. So stiegen die Geburten, die beim Standesamt in Altötting beurkundet wurden, ausgehend von den Nachkriegsjahren mit ca. 300 Geburten auf ca. 700 Geburten im Jahr 1963 an.
 
Nach der Fertigstellung des Kinderkrankenhauses in Altötting wurde die Geburtenabteilung des Krankenhauses in Neuötting aufgelöst, so dass ab 1964 ca. 200 Kinder mehr in Altötting geboren und beim Standesamt Altötting beurkundet wurden. Seit Schließung der Geburtenabteilung der Kreisklinik Burghausen ist die Geburtenzahl von ca. 1000 Geburten auf ca. 1300 Geburten pro Jahr angestiegen.
 
Besonders beliebt war aber Altötting immer schon als Heiratsort. Wiederum zurückgehend zu den Nachkriegsjahren kann festgestellt werden, dass sich damals bereits jährlich ca. 100 bis 130 Brautpaare in Altötting das Jawort gaben. Diese Zahl schwankte zwar immer in beiden Richtungen nach oben oder unten, hat sich in den letzten Jahren aber bei ca. 130 Trauungen eingependelt.   


Foto: Strauss

 
Der Standesbeamte ist jedoch nicht nur bei glücklichen Lebensabschnitten Ihr Ansprechpartner, sondern auch beim letzten, dem Tod. So mussten in den vergangenen Jahren ca. 600 Sterbefälle beurkundet werden, die nicht zuletzt auf die steigende Anzahl der Alten- und Pflegeheime in Altötting zurück zu führen ist.
 
Weitere Aufgabenbereiche des Standesamtes sind Beurkundungen von Anerkennungen einer Vaterschaft, falls die Eltern bei einer Geburt eines Kindes nicht verheiratet sind oder aber Namenserteilungen bei Änderung des Kindesnamens. Bei jedem Wechsel des „Personenstandes“, so der standesamtliche Fachausdruck für „ledig, verheiratet, verwitwet oder geschieden“, wird der Standesbeamte tätig und gleicht das entsprechende Personenstandsbuch, also das Geburtenbuch, das Heiratsbuch oder das Sterbebuch den geänderten Verhältnissen an und erstellt daraus die notwendigen Urkunden.
 
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass Sie Ihr Standesamt ausgehend von Ihrer Geburt, über Ihre Eheschließung, bis zum Lebensende begleitet und Ihnen bei evt. Fragen gerne durch fachkundige Standesbeamte zur Verfügung steht.
 
Das Team des Standesamts Altötting berät Sie gerne. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!
 
Andrea Asbeck, Tel.: 08671/506251, e-mail: andrea.asbeck@altoetting.de
 
Martin Kronberger, Tel.: 08671/506227, e-mail: martin.kronberger@altoetting.de
 
Rainer Steinbrecher, Tel.: 08671/506226, e-mail: rainer.steinbrecher@altoetting.de
 
 
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