Bei einer Stadtführung in Altötting, werden diverse Votivtafeln rund um die Gnadenkapelle gezeigt.
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Von Wallfahrtsandenken und Votivtafeln in Altötting

Während der Fürhung erfahren Sie Interessantes über Wallfahrtsandenken aus mehr als 500 Jahren. Reliquienwallfahrt, Votivtafeln, Wetterkerzen und Schluckbildchen sind Ausdruck einer Volksfrömmigkeit, die Menschen seit Jahrhunderten nach Altötting führt.

Lange bevor Altötting zu einem der bedeutendsten Marienwallfahrtsorte Europas wurde, pilgerten Tausende Gläubige zur Armreliquie des heiligen Apostels Philippus. So blickt Altötting heute auf mehr als 1.200 Jahre Wallfahrtsgeschichte zurück und beherbergt einen sehenswerten Schatz an Wallfahrtsandenken, Dankesgaben und Devotionalien.

Reliquienkapelle in der Stiftspfarrkiche Altötting

An der Südseite der Stiftspfarrkirche besucht die Gruppe die Reliquienkapelle. Reliquien sind Körperteile, Kleidung oder Besitzgegenstände von Heiligen, die in besonderer Weise verehrt wurden und denen bis heute wirksame Kräfte zugesprochen werden. Schon die frühe Kirche kannte die Reliquienverehrung und in Altötting ist diese weiterhin lebendig: So wird zum Beispiel am Konrad-Fest der Segen mit der Reliquie des Heiligen erteilt.

Votivtafeln und Votivgaben an der Gnadenkapelle

Beim Rundgang um die Gnadenkapelle und auch im Inneren kann man eine Vielzahl an Votivtafeln und –gaben aus verschiedenen Jahrhunderten besichtigen. Die Votivtafeln richten sich mit ihrer dankbaren Botschaft an die Gottesmutter, die in Krankheit geholfen oder aus Todesnot gerettet hat. Votivgaben die oft aus Edelmetall gebildet wurden, stellen zum Beispiel innere Organe oder Körperteile, aber auch Jesus als „Fatschenkind“ dar.

Der Rundgang der Gnadenkapelle ist voller Votivtafeln.

Besuch bei einem Devotionalienhändler auf dem Kapellplatz

In Altötting finden sich Wallfahrtsandenken, die eine lange Tradition haben, zum Beispiel die Wetterkerzen. Diese oft kunstvoll verzierten oder bemalten Kerzen werden geweiht und zu Hause aufbewahrt. Droht ein Unwetter, wird die Wetterkerze während des Gebets zur Abwendung desselben entzündet. Dieser Brauch kam im 17. Jahrhundert auf und wird bis heute im bayerischen Raum und in den Alpen gepflegt. Der Stadtführer erklärt während des Besuchs noch weitere, für Altötting typische Wallfahrtsandenken.

Schluckbildchen und Votivgaben in der Schatzkammer

Das Haus Papst Benedikt XVI. ist die letzte Station dieser Themenführung. Eine Besonderheit sind die Schluckbildchen: fünf bis 20 Millimeter kleine Zettelchen, auf denen ein Heiligenbild dargestellt war und die als religiöse Volksmedizin geschluckt wurden. Die Bildchen wurden bogenweise gedruckt, waren Teil der „geistlichen“ Hausapotheke und fanden auch in Amuletten Verwendung. Die Besprechung von Votivgaben in der Schatzkammer bildet den Abschluss dieser besonderen Führung.

Ein Mann steht vor einer Vitrine voller Rosenkränze.

Information und Buchung

Dauer: 90 Minuten, Preis: 56,00 €
Termin nach Vereinbarung, mind. 3 Tage vorher

Bei mehr als 30 Personen wird ein zweiter Stadtführer bestellt
Buchungsanfrage für Gruppen

Unser Tipp: Nutzen Sie unsere öffentlichen Termine für Einzelreisende:
Jeden Sonntag im Juli und September um 14:30 Uhr
Treffpunkt vor dem Rathaus
Preis: 8,00 € pro Person