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Wallfahrt und Tourismus
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Der Kapellplatz

 

Der Altöttinger Kapellplatz, das Zentrum der Stadt und der Wallfahrt, ist kein Stadtplatz im üblichen Sinne. Er ist nicht als Markt- und Handelsplatz und auch nicht als Mittelpunkt des bürgerlichen Lebens angelegt, sondern – ganz eine Schöpfung des Barock – gleichsam als Bühne eines geistlichen Schauspiels: der Wallfahrt. "Von jeder Haustür geht ein Weg nach Altötting", sagt ein altes bayerisches Wort. Hier, am Kapellplatz von Altötting, münden alle diese Wege, die viele Millionen Menschen in fünf Jahrhunderten gegangen sind, und die Altötting zum "religiösen Herzen Bayerns" werden ließen.

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Kapellplatz

Zentral ist dieser Platz angelegt, mit weiten Rasenflächen, die schon der gelehrte Altöttinger Stiftspropst Dr. Martin Eisengrein vor über 400 Jahren in seinem Buch "Unsere Liebe Frau zu Alten Oetting" als "grüne Matten" erwähnte. Kirchenbauten sowie geistliche und weltliche Repräsentationsgebäude prägen das Bild des Platzes, an dem viele Jahrhunderte in den verschiedensten Stilrichtungen gebaut wurde. Die markantesten Bauwerke sind neben der Gnadenkapelle die in ihrer heutigen Gestalt gotische, zweitürmige Stiftspfarrkirche im Süden des Platzes, die St. Magdalena-Kirche im Osten mit ihrer dem Platz zugewandten Fassade im Stil des Jesuitenbarock, der daneben gelegene "Kongregationssaal" der Marianischen Männerkongregation, westlich im Anschluss an die Stiftspfarrkirche der wohl schon aus dem 13. Jahrhundert stammende Bau der Stiftspropstei (heute Berufsfachschule für Musik), der sein heutiges, barockes Gewand im Jahre 1683 erhielt. Ihm schließt sich westlich ein Trakt kunstgeschichtlich unbedeutender Privathäuser an.

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Marienbrunnen

Den westlichen Abschluss des Platzes bildet der Komplex des "Alten Chorherrenstockes" aus dem frühen 17. Jahrhundert; im Nordwesten und Norden schließen sich die repräsentativen Zuccalli-Bauten des "Neuen Chorherrenstockes" und der Stiftsdekanei (heute Pfarrhof, Kapellverwaltung und Neue Schaztkammer) an. Die vom Münchner Hofbaumeister Enrico Zuccalli in den Jahren 1674 - 1680 geplante oktogonale Anlage des Platzes wird im Nordosten durchbrochen von dem am Beginn unseres Jahrhunderts entstandenen, in den Platz hineinragenden Rathaus. Daneben das Hotel Zur Post, ebenfalls ein Zuccalli-Bau, dessen Ursprünge als "Hof-Taverne" schon ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Von kunstgeschichtlicher Bedeutung ist der inmitten des Platzes gelegene barocke Marienbrunnen, eine Stiftung des Salzburger Fürsterzbischofs Paris Lodron, 1635-37 geschaffen von seinem Dombaumeister Santino Solari, als Dankesgabe an Altötting dafür, dass Salzburg 1632 das dorthin vor den Schweden in Sicherheit gebrachte Altöttinger Gnadenbild hatte beherbergen dürfen.

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