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Europa

Die Stadt Altötting - Baustein für ein geeintes Europa

 

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Die Stadt Altötting wurde vom zuständigen Ausschuss für Umwelt und Landwirtschaft der Parlamentarischen Versammlung des Europarates für die Verbreitung des Europäischen Gedankens mehrfach ausgezeichnet:

Europadiplom -Ehrenfahne - Europaplakette - Europapreis

Diese Auszeichnungen sind die europäische Würdigung und Anerkennung unserer vielfältigen Anstrengungen, den Namen, die Schönheit und die kirchliche und kulturelle Ausstrahlungskraft unserer Heimatstadt über unsere Grenzen hinauszutragen und Menschen aller Nationen hierher in das "Herz Bayerns" einzuladen.

 
Der Europapreis


Der im Jahr 1955 von der Parlamentarischen Versammlung des Europarates ins Leben gerufene Europapreis ist die höchste Auszeichnung, die einer europäischen Stadt für ihre Tätigkeiten auf dem Gebiet der europäischen Verständigung verliehen werden kann.
Von 1955 bis 2012 erhielten diese hohe Auszeichnung nur 70 Städte in Europa. Nur eine oder zwei Gemeinden, die bereits im Besitz der Ehrenfahne und der Ehrenplakette sind, erhalten den Preis jedes Jahr.


Die vier Stufen der Auszeichnungen sind (in aufsteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung):
•    das Europadiplom
•    die Ehrenfahne
•    die Ehrenplakette
•    der Europapreis
 

Die Kreisstadt Altötting hat bereits folgende Auszeichnungen erhalten:

•    das Europadiplom am 28. September 2000
•    die Ehrenfahne am 28. September 2001
•    die Ehrenplakette am 19. September 2003


Am 23. April 2013 hat der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und nachhaltige Entwicklung der parlamentarischen Versammlung entschieden, den Europapreis 2013 an die Städte Tata in Ungarn und Altötting in Deutschland zu verleihen. Der Preis wird jedes Jahr an Städte vergeben, die bei der Förderung der europäischen Einigung besonders aktiv sind.

Die offizielle Begründung in der Pressemitteilung des Europarates am 24. April 2013 lautet wie folgt:

Altötting
in Bayern unterhält Städtepartnerschaften mit Loreto (Italien) und Fatima (Portugal). Der Wallfahrtsort hat zahlreiche Austauschprogramme, besonders für junge Menschen und Schüler, entwickelt und, in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Wallfahrtsorten, die ebenfalls Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft „Shrines of Europe“ sind, bedeutende Veranstaltungen organisiert.


Altötting – Herz Bayerns

Seit mehr als 1250 Jahre ist Altötting geistiges Zentrum Bayerns und heute der bedeutendste Marienwallfahrtsort Deutschlands. Ziel der jährlich rund 1,3 Mio. Pilger und Besucher ist das bayerische Nationalheiligtum, die „Gnadenmutter von Altötting“ in der Hl. Kapelle, die inmitten des von Barockgebäuden gesäumten Kapellplatzes liegt.

Die Wallfahrtsstadt Altötting ist maßgebliche Mitbegründerin und Mitglied der seit mehr als 17 Jahren bestehenden europaweiten Kooperation „Shrines of Europe“, dem Zusammenschluss der sechs bedeutendsten Marienwallfahrtszentren Europas (Altötting, Fatima, Loreto, Lourdes, Mariazell, Tschenstochau).

Verleihung des Europapreises des Europarates am 14 September 2013

Am 23. April 2013 erreichte die Kreisstadt Altötting die Nachricht aus Straßburg, dass der zuständige Ausschuss der parlamentarischen Versammlung des Europarates der Kreisstadt Altötting zusammen mit der ungarischen Stadt Tata die höchste Auszeichnung, die überhaupt an Kommunen vergeben wird, der Europapreis 2013 des Europarates, verliehen wird. Als 16. deutsche Stadt seit dem Jahr 1955 ist es für die Kreisstadt eine besondere Ehre, diese höchste Auszeichnung als Würdigung des besonderen europäischen Engagements nach dem Europadiplom 2000, der Ehrenfahne 2001 sowie der Ehrenplakette 2003 entgegennehmen zu dürfen.

Am 14. September 2013 fand die Verleihung des Europapreises 2013 des Europarates an die Kreisstadt Altötting zusammen mit einem umfangreichen Rahmenprogramm im Kultur+Kongress Forum Altötting statt.

Den feierlichen Festgottesdienst zelebrierte S. E. H. H. Diözesanbischof emeritus Wilhelm Schraml zusammen mit zahlreichen Konzelebranten in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus. S. E. Diözesanbischof em. Wilhelm Schraml sagte in seiner Predigt, dass diese hohe Auszeichnung eine Ehrung für das unermüdliche Wirken der Kreisstadt Altötting im Blick auf das innere Zusammenwachsen der Völker Europas gerade in den letzten Jahrzehnten sei. Die musikalische Gestaltung übernahm der Kapellchor der Bischöflichen Administration zusammen mit dem Kapellorchester des Altöttinger Marienwerks unter der Leitung von Kapellmeister Max Brunner in ganz vortrefflicher Weise.


S. E. H. H. Diözesanbischof em. Wilhelm Schraml (Mitte) zusammen mit vielen Konzelebranten beim Festgottesdienst in der Stiftspfarrkirche St. Philippus und Jakobus.(Foto: Strauß)




v. links: Frau Marie-Anne Menger, Leiterin der Sektion "Europapreis" des Europarates, Sir Alan Meale MP, britischer Parlamentsabgeordneter und Vorsitzender des Unterausschusses des Europarates für den Europapreis, Frau Geli Hofauer, Frau Emilia Müller, Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer sowie weitere hochrangige nationale und internationale Ehrengäste.(Foto: Strauß)


Im Anschluss an den Festgottesdienst empfing Erster Bürgermeister Herbert Hofauer zahlreiche geladene Gäste im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses. Nach der herzlichen Begrüßung durch Ersten Bürgermeister Herbert Hofauer sprachen Sir Alan Meale britischer Parlamentsabgeordneter und Vorsitzender des Unterausschusses des Europarates für den Europapreis zusammen mit Zdzislaw Wolski, Vertreter der Stadt Tschenstochau/Polen, Dottore Federico Guazzaroni, Vertreter der Partnerstadt Loreto/Italien, Frau Bezirksobfrau Liane Schrittwieser, Vertreterin der Stadt Mariazell/Österreich, Frau Ratsfrau Jirina Kaierova, Vertreterin der Stadt Pribram/Tschechische Republik sowie Lukasz Jastrzembski, Erster Bürgermeister der Stadt Leschnitz/Polen, Grußworte an die geladenen Ehrengäste und überreichten Erinnerungsgeschenke. Die englische Übersetzung der einzelnen Grußworte für alle internationalen Gäste übernahm Frau Wanda Benning. Im Anschluss trugen sich alle Ehrengäste in das "Goldene Buch" der Kreisstadt Altötting ein.


Die geladenen Ehrengäste beim Empfang im Großen Sitzungssaal des Altöttinger Rathauses


v. links: Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner, Frau Emilia Müller, Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, in Vertretung des Hauses Wittelsbach Seine Königliche Hoheit, Prinz Ludwig von Bayern, Staatsminister a. D. und Ehrenbürger der Kreisstadt Altötting Staatsminister a. D. Gerold Tandler, Michael Schossböck, Stadtrat der Kreisstadt Altötting, Frau Geli Hofauer zusammen mit Herrn Ludwig Hager, Stadtrat der Kreisstadt Altötting sowie zahlreiche hochrangige Ehrengäste.


v. links: József Michl, Bürgermeister der Stadt Tata, Ali Göksin, Vizebürgermeister der Stadt Ankara, Sir Alan Meale, britischer Parlamentsabgeordneter und Vorsitzender des Unterausschusses des Europarates für den Europapreis, Frau Emilia Müller, Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Seine Königliche Hoheit, Prinz Ludwig von Bayern sowie Erster Bürgermeister Herbert Hofauer beim Eintrag in das "Goldene Buch" der Kreisstadt Altötting.

Nach dem Empfang folgte ein gemeinsames Mittagessen der geladenen Ehrengäste im Hotel Zur Post. Ab 12 Uhr begann im Kultur+Kongress Forum Altötting ein buntes Programm im Rahmen des "Europäischen Tages". Zahlreiche Altöttinger Vereine sowie die Max-Keller-Schule, Berufsfachschule für Musik, boten in einem vielfältigen Rahmenprogramm kulturelle Beiträge. Mit Freigetränken sowie einer verbilligten Verköstigung konnten sich die zahlreichen Besucherinnen und Besucher stärken.

Viele Besucherinnen und Besucher nahmen am "Europäischen Tag" auf dem Vorplatz, in den Tagungsräumen sowie im Foyer des Kultur+Kongress Forum Alötting an dem bunten Programm teil.







Der Festakt zur Verleihung des Europapreises 2013 des Europarates an die Kreisstadt Altötting wurde mit einem Ehrensalut der Altöttinger Schützenvereine offiziel eröffnet. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer begüßte die zahlreichen Ehrengäste sowie viele Altöttinger Bürgerinnen und Bürger, die an diesem für die Kreisstadt Altötting geschichtsträchtigen Tag teilnahmen. Die Verleihung des Europapreises 2013 an die Kreisstadt Altötting erfolgte durch den britischen Abgeordneten und Vorsitzenden des Unterausschusses für den Europapreis, Sir Alan Meale. In ihrer Festansprache lobte die Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaanglegenheiten, Frau Emilia Müller, die Kreisstadt Altötting als Vorbild für Europa. In der Kreisstadt Altötting sei die europäische Einigung keine abstrakte Idee, sondern gelebte Überzeugung. Mit äußerst lobenden Worten und herzlichen Gratulationen schlossen sich die Grussworte von Ali Göksin, Vizebürgermeister der Stadt Ankara/Türkei, József Michl, Erster Bürgermeister der Stadt Tata/Ungarn, Stephan Mayer, Bundestagsabgeordneter, Ingrid Heckner, Landtagsabgeordnete sowie Landrat Erwin Schneider an. Die musikalische Umrahmung des Festakts erfogte durch die Musikkapelle Altötting e. V. und die Altöttinger Kapellsingknaben und die Mädchenkantorei unter Leitung von Herbert Hager. Die Schülerinnen und Schüler der Josef-Guggenmos-Schule sowie der Weiß-Ferdl-Mittelschule Altötting traten mit einem Musik- und Tanzspiel auf.


Ehrensalut der Altöttinger Schützenvereine vor dem Kultur+Kongress Forum Altötting


v. links: József Michl, Bürgermeister der Mitpreisträgerstadt Tata/Ungarn, Sir Alan Meale zusammen mit Erstem Bürgermeister Herbert Hofauer bei der Übergabe des Europapreises 2013 des Europarates.


Die Stadtoberhäupter, der heuer mit dem Europapreis 2013 des Europarates ausgezeichneten Städte, Erster Bürgermeister Herbert Hofauer (links) zusammen mit József Michl, Bürgermeister der Stadt Tata/Ungarn, der ein Erinnerungsgeschenk seiner Stadt überreicht.




Musikalische Umrahmung des Festakts durch die Altöttinger Kapellsingknaben und der Mädchenkantorei unter Leitung von Herbert Hager.


Die Schülerinnen und Schüler der Josef-Guggenmos-Grundschule unter der Leitung von Frau Bruckbauer bei der Aufführung eines "europäischen" Tanz- und Musikspiels


Die Schülerinnen und Schüler der Weiß-Ferdl-Mittelschule unter der Leitung von Frau Berger führten ebenfalls ein Musik- und Tanzspiel auf.


Die Musikkapelle Altötting unter der Leitung von Bernhard Jira umrahmte den Festakt musikalisch.


Die Musikkapelle Altötting e. V. spielte zum Ende des Festakts die Bayern-, Deutschland- und Europahymne, die alle anwesenden Gäste feierlich mitsangen.

Der ereignisreiche Tag klang mit einem herausragenden Festkonzert  "Ave Maria - Dich preist Musica" Europäische Marienmusik durch die Jahrhunderte" des Pfarrchors St. Philippus und Jakobus "Concentus Altötting" unter der Leitung von Susanne Mette im Kongregationssaal aus.


Feierliches Festkonzert des Pfarrchors St. Philippus und Jakobus "Concentus Altötting" unter der Leitung von Susanne Mette im wunderschönen Kongregationssaal.

Die Kreisstadt Altötting bedankt sich herzlich bei allen, die zur Verleihung des Europapreises an unsere Heimatstadt beigetragen haben, insbesondere für die große Bereitschaft der Vereine, Verbände und Vereinigungen, unserer Schulen, der Gemeinschaft Emmanuel, vieler Einzelpersönlichkeiten und der Arbeitsgemeinschaft „Shrines of Europe“ mit den Partnerstädten Fatima, Loreto, Lourdes, Mariazell und Tschenstochau, die seit Jahren diesen Gedanken einer aktiven europäischen Zusammenarbeit rege unterstützen, bereichern und fördern.

Ein herzliches „Vergelts Gott“ an alle

Verleihung der Ehrenplakette des Europarates am 19. September 2003

Das Ehrenmitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, Benno Zierer, überreichte der Stadt Altötting im Rahmen einer Festveranstaltung vor dem Rathaus Altötting die Ehrenplakette des Europarates. Gewürdigt wurde auch hier das Engagement der Stadt Altötting sowie der Vereine, Verbände und Organisationen, die sich durch vielfältige Veranstaltungen, Kontakte und Austauschprogramme um den Europagedanken verdient gemacht haben.

 

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 Verleihung der Ehrenfahne des Europarates am 28. September 2001

Am 28.09.2001 wurde der Stadt Altötting vom damaligen Bundestagsabgeordneten Benno Zierer, in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des für die Ehrung zuständigen Ausschusses, im Rahmen eines Festaktes vor dem Rathaus der Stadt Altötting die Ehrenfahne des Europarates überreicht. Dabei wurde insbesondere das Bemühen der Stadt Altötting um die internationale Vernetzung der Wallfahrtsorte durch die Initiative "Shrines of Europe" gewürdigt.

 

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Verleihung des Europadiploms des Europarates am 28. September 2000

Der Stadt Altötting wurde in Straßburg/Frankreich am Sitz des Europarates das Europadiplom verliehen. Zusammen mit 26 anderen Städten aus den europäischen Mitgliedsstaaten und ausgewählt aus 200 Bewerbern erhielt Altötting aus der Hand des höchsten Beamten des Europarates, Generalsekretär Walter Schwimmer, im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung diese hohe und begehrte Auszeichnung. Mit dieser Auszeichnung wurden die Bemühungen der Stadt Altötting gewürdigt, durch vielfältige eigene Initiativen einen Beitrag zur europäischen Integration und zum Bau des gemeinsamen Hauses "Europa" geleistet zu haben.

 

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Begriffserklärungen: Vier Preise für das gleiche Ziel

Das Europadiplom:
Es bildet die erste Stufe bei der Auswahl der Europa-Preisträger. Alljährlich werden etwa 30 Diplome vergeben. Im Rahmen einer offiziellen Zeremonie im Europapalais, die während der Herbstsitzung der Versammlung stattfindet, wird den Bürgermeistern der preisgekrönten Gemeinden eine Urkunde überreicht, auf welcher der Name der ausgezeichneten Gemeinde und das Jahr der Verleihung eingetragen sind.

Die Ehrenfahne:
Die meistbegehrte Auszeichnung ist die goldbestickte und mit Goldfransen versehene Ehrenfahne. Sie ist Voraussetzung für die spätere Verleihung der Ehrenplakette und des eigentlichen Europapreises. Insgesamt sind seit 1961 mehr als 900 Ehrenfahnen vergeben worden (jedes Jahr zwischen 20 und 25). Ein Mitglied der Versammlung überreicht der preisgekrönten Gemeinde vor einem möglichst großen Publikum die Ehrenfahne im Rahmen einer von der Gemeinde veranstalteten Zeremonie.

Die Ehrenplakette:
Die im Jahr 2001 neugestaltete Ehrenplakette besteht in ihrem Oberteil aus Bronzefiguren, welche die Entführung Europas darstellen; in ihrem mittleren Teil umrahmen die zwölf Europasterne die Jahreszahl der Verleihung der Plakette, während auf ihrem unteren Teil eine stilisierte Karte des erweiterten Europa in zarten Strichen sowie der Name der geehrten Gemeinde erscheinen. Das ganze ist auf einer durchsichtigen Stütze angebracht. Sie wird der preisgekrönten Stadt von einem Mitglied der Versammlung im Rahmen einer Zeremonie überreicht, zu der die Bevölkerung eingeladen wird.

Der eigentliche Europapreis:
1955 ins Leben gerufen, wird die höchste Stufe der vier Auszeichnungen einer Gemeinde für außergewöhnliche Leistungen zu Förderung des europäischen Einigungsgedanken zuerkannt. Der Europapreis wurde bisher an 56 Städte verliehen. Nur eine oder zwei Gemeinden, die bereits im Besitz der Ehrenfahne und der Ehrenplakette sind, erhalten ihn jedes Jahr. Der Europapreis besteht aus einer Trophäe, die ein Jahr lang in der preisgekrönten Gemeinde verbleibt, einer Bronzemedaille, einer Erinnerungsurkunde und einem Stipendium, das Jugendliche der preisgekrönten Gemeinde für eine Studienreise in Europa zugute kommt. Der Preis wird durch den Präsidenten der Versammlung des Europatages übergeben. 1984 haben sich alle mit diesem Preis ausgezeichneten Städte zu einer "Arbeitsgemeinschaft der Europapreisträgerstädte" zusammengeschlossen, deren Vertreter sich mindestens einmal jährlich treffen.

Europarat: Was ist das?

Der Europarat ist eine politische Organisation, die am 5. Mai 1949 von zehn europäischen Staaten zu dem Zweck gegründet wurde, eine engere Einheit zwischen seinen Mitgliedern herzustellen. Heute gehören ihm 47 Mitgliedsstaaten an.

Zu den Hauptzielen der Organisation gehören die Festigung der Demokratie auf allen Regierungsebenen, die Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit, die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und das Bewusstwerden einer gemeinsamen europäischen Identität bei Anerkennung der kulturellen Vielfalt Europas.

Die Arbeit der Organisation hat bisher zum Abschluss von mehr als 170 europäischen Übereinkommen und Verträgen geführt, worunter die Europäische Menschenrechtskonvention, das Europäische Kulturabkommen, die Europäische Sozialcharta und das Europäische Übereinkommen zur Verhütung von Folter, sind.

Ständiger Sitz des Europarats ist Strassburg (Frankreich). Seine Tätigkeit gründet auf dem Zusammenwirken seiner satzungsgemäßen Organe: - des Ministerkomitees als des Exekutivorgans, das sich aus den Außenministern der 47 Mitgliedsstaaten - und für die alltägliche Arbeiten aus deren ständigen Vertretern in Strassburg - zusammensetzt; - und der Parlamentarischen Versammlung als des anderen satzungsmäßigen Organs, worin 636 Parlamentsmitglieder aus den Mitgliedsstaaten sowie Sondergäste aus gewissen europäischen Nichtmitgliedstaaten einen Sitz haben.

Hinzu kommen mehrere beratende Organe wie der Kongress der Gemeinden und Regionen Europas, der mit seinen ebenfalls 636 Mitgliedern die in den Mitgliedsstaaten vorhandenen Gebietskörperschaften vertritt.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, dessen Anzahl Richter der Zahl der Vertragsstaaten entspricht, ist die für die Rechtsprechung zuständige gerichtliche Instanz bei Klagen, die von Einzelpersonen, Vereinigungen oder anderen Vertragsstaaten gegen einen Staat wegen Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention geführt werden.

Seite des Europarates: http://www.coe.int/T/D/Com/Europarat_kurz/

 

Stadt Altötting
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84503 Altötting
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