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Marien-Wanderweg

 

Der Marien-Wanderweg von St. Marienkirchen (AT) nach Altötting

 
Neuer Marien-Wanderweg verbindet und entschleunigt


Natur und Marien-Kirchen im Innviertel und in Oberbayern auf einem rund 130 km langen Weitwanderweg erleben.

 

 Wegverlauf Marien-Wanderweg

 

Der Flyer mit Wegbeschreibung und Unterkunfsvorschlägen auf den Etappen ist ab sofort im Wallfahrts- und Verkehrsbüro erhältlich!

Weitere Informationen und Details zum neuen Marien-Wanderweg gibt es auch im Internet auf www.seelentium.at (unter Menüpunkt „Wanderungen“).

 

 

 

Wegbeschreibung Marien-Wanderweg
Etappe Burghausen – Altötting

Von der Herzogstadt Burghausen aus führt der Marien-Wanderweg auf gleicher Strecke wie ein Teilstück des Wolfgangweges, ein Weg der Pilger auf den Spuren des Heiligen Wolfgang von Regensburg nach St. Wolfgang am Wolfgangsee führt.
Über die Weiler Badhöring und Lengthal erreichen wir zunächst Mehring, dann Hohenwart. Von Hohenwart aus geht es leicht bergab und über die Alz nach Emmerting. Wir durchqueren Emmerting und gelangen durch das ausgedehnte Gebiet des Öttinger Forstes auf schattigen Wegen in den berühmten Wallfahrtsort Altötting mit dem Gnadenbild „Unserer Lieben Frau“ als Ziel des Marien-Wanderweges.

Die Herzogstadt Burghausen verlassend führt der Marien-Wanderweg zunächst über die Weiler Badhöring und Lengthal in Richtung Mehring. Diese Wegetappe bis Mehring ist zeitgleich ein Stück des Benediktradweges der auf den Spuren der Kindheit und Jugend des bayerischen Papstes emeritus Benedikt XVI. durch die schöne Landschaft Südostbayerns führt. Als Orientierung für die letzte Wegetappe nach Altötting, halten wir uns ab der Stadtgrenze Burghausen aber an die Beschilderung des „Wolfgangweges“. In seiner ganzen Länge führt der Weg Pilger auf den Spuren des heiligen Wolfgang von der Bischofsstadt Regensburg, über den Marienwallfahrtsort Altötting und weiter über Burghausen in Richtung Salzkammergut nach St. Wolfgang am Wolfgangsee. Auf dieser Wegetappe wandeln wir also nicht nur auf den Spuren Marias sondern auch auf den Spuren des heiligen Wolfgang.

 


Die Kirchturmspitze von Mehring ist schon sichtbar und weist den Pilgern den Weg. Wir durchqueren Mehring und halten uns entlang des Wolfgangweges in Richtung Hohenwart. Kurz vor Hohenwart überqueren wir auf einer Brücke die Staatsstraße. Danach halten wir uns links und über einen Feldweg erreichen wir die Kirche von Hohenwart mit sehenswertem Flügelaltar. Vorbei am Gasthof Schwarz führt uns die Wegstrecke links leicht bergab, bis wir rechterhand die Alzbrücke überqueren und entlang der Hauptstraße Emmerting durchwandern. In der Mitte der Ortschaft biegen wir an der Kreuzung (zur Orientierung rechterhand die Kirche) links ab in die Obere Dorfstraße. Nach kurzem Fußweg zweigen wir nach rechts ab und folgend der Alten Poststraße Orts auswärts leicht bergauf. Vorbei am Sportplatz erreichen wir den Öttinger Forst, ein ausgedehntes Waldgebiet das von zahlreichen Radwegen durchzogen ist, in dem wir nun die letzten Kilometer bis Altötting auf schattigen Waldwegen zurücklegen. Der Weg führt immer geradeaus, kurz vor Altötting in einer Abzweigung nach links und wieder nach rechts, immer der Beschilderung „Wolfgangweg“ oder „Innradweg-Variante“ folgend.

Am Ende des Waldstückes überqueren wir auf einer Fußgängerbrücke die Staatsstraße und folgen dem Fußweg entlang der Burghauser Straße stadteinwärts bis zum Tillyplatz. Hier sieht man schon die Stiftspfarrkiche St. Philippus und Jakobus. Die letzten Meter halten wir uns rechts und erreichen den Altöttinger Kapellplatz mit der Gnadenkapelle in seiner Mitte.

 

 

"Entschleunigtes Wandern für Augen und Seele"

„Entschleunigtes Wandern für Augen und Seele“ ist das Motto des neuen Marien-Wanderweges. In sieben geplanten Etappen werden auf einer Länge von rund 130 Kilometern neun Wallfahrts- bzw. Marienkirchen, sowie 32 Gemeinden verbunden. Beginnend in St. Marienkirchen am Hausruck über Maria Schmolln und Burghausen geht es bis nach Altötting, durch die landschaftliche Schönheit des Inn- und Hausruckviertels und des benachbarten Oberbayern.  
 
Einige Wanderungen von ihrem Heimatort Gundertshausen nach Gstaig „Maria vom guten Rat“ haben die 62jährige Maria Wimmer im letzten Winter zum Marien-Wanderweg inspiriert. „Das Bedürfnis vieler Menschen auf Weitwanderwegen unterwegs zu sein, zu entschleunigen, zu sich selbst zu finden und die Natur bewusst zu erleben und  zu genießen, nimmt kontinuierlich zu“, sagt die qualifizierte „Natur-, Landschafts- und Moorführerin“, die vor ihrer Pensionierung zuletzt als Geschäftsführerin des Vereins Seelentium Wohlfühlregion Oberes Innviertel und als Regionalbetreuung der „Gesunden Gemeinden im Bezirk Braunau“ tätig war. Angesichts der einzigartigen Naturlandschaft der heimischen Region und der uralten Marienkirchen sowie der Wallfahrtstradition in Oberösterreich und Bayern lag es für sie auf der Hand: „Man muss nicht den Jakobsweg in Spanien gehen, das kann man bei uns mindestens genauso intensiv und schön erleben!“

 

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Tel. 08671/5062-19
Fax.08671/5062-54
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