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Wallfahrt und Tourismus
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Ausstellungen 2011 in der Stadtgalerie Altötting

 

Die Stadtgalerie von Altötting ist in einem altehrwürdigen Gebäude aus dem Jahr 1905 untergebracht, in dem bis in die 1970er-Jahre eine „Missionsausstellung“ der Bayerischen Kapuziner zu sehen war - mit völkerkundlichen und zoologischen Exponaten aus dem Missionsgebiet des Ordens bei den Mapuche-Indianern in Chile. Seit nun mehr als zwanzig Jahren bietet die Stadt Altötting in den Räumen am Papst Benedikt-Platz überregional beachtete wechselnde Ausstellungen der bildenden Kunst und im vergangenen Jahr konnte die 50. Kunstausstellung in unserer Stadtgalerie eröffnet werden. Höhepunkte des Ausstellungsgeschehens waren beispielsweise die Sonderschauen mit Werken von Alexej Jawlensky und dem Blauen Reiter, Marc Chagall, Alberto Giacometti, Kleinodien der Pariser Hofkunst um 1400 aus dem berühmten Museum Louvre oder die raumgestaltenden Arbeiten des bedeutenden, in Altötting aufgewachsenen zeitgenössischen Künstlers Franz Ackermann. Das bisher gebotene umfassende und qualitätsvolle Ausstellungsprogramm wäre ohne großzügiges Entgegenkommen bedeutender Museen, renommierter Kunstsammler und Künstler nicht möglich gewesen.

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fides mortem vincit

„Glaube – Tod – Türme“, Kunstverein Altötting
12. August bis 16. Oktober 2011

 

Mit der diesjährigen Ausstellung in der Stadtgalerie Altötting geht für die aktiven Mitglieder des Kunstvereins ein langjähriger Wunsch in Erfüllung, zumal die Ausstellung zeitgleich mit dem 500. Geburtstag der Stiftskirche zusammenfällt. Hierin begründet sich daher auch der Titel der Ausstellung „Glaube Tod und Türme“, aber nicht allein als ein Konglomerat von bildnerischen Darstellungen der Stiftskirche in unterschiedlichen Techniken und Sichtweisen, sondern vielmehr als Metapher ganz grundsätzlicher Fragestellungen um Aspekte von Spiritualität, Fortschrittsglaube und Vergänglichkeit, die seit jeher in unterschiedlichster Art und Weise Themen bildender Kunst sind. Die Künstlerinnen und Künstler aus der Wallfahrtsstadt Altötting und Umgebung haben somit in vielen ihrer Werke versucht, den metaphysischen Gesichtspunkt der menschlichen Existenz künstlerisch zu deuten, aber nicht allein nur im herkömmlich religiösem Sinne, sondern auch mitunter fragend, mehrdeutig, zweifelnd, anklagend, gesellschaftspolitisch, im vollem Bewusstsein der künstlerischen Freiheit einerseits und der Verortung und des Anlasses andererseits. So kann die Kunst auch Brücke sein, Brücke zwischen Wallfahrt und den Menschen in der Stadt Altötting, deren Hoffnungen und Sorgen sich wohl kaum von denen anderer Menschen unterscheiden, Brücke zwischen dem traditionell und bäuerlich – und gleichzeitig industriell und wirtschaftlich geprägtem Landkreis mit einer Bevölkerung unterschiedlichster Herkunft, und im Idealfall auch eine Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen, Weltanschauungen und Religionen.
Alexander Brandmeyer (Präsident Kunstverein Altötting)

 

Öffnungszeiten:
Di - Fr: 14.00 - 16.00 Uhr
Do: 14.00 - 18.00 Uhr
Sa, So, Feiertag: 10.30 - 12.30 und 14.00 - 16.00 Uhr

 

Eintritt frei

 

Führungen:
Dienstag, 30. August, 19.00 Uhr
Dienstag, 20. September, 19.00 Uhr
Dienstag, 11. Oktober, 19.00 Uhr: Peter Becker liest und erzählt Geschichten rund um den Kapellplatz
Weitere Führungen auf Anfrage.

Ausstellungsrückblick:
Kurzer Ausstellungsrückblick Stadtgalerie Altötting 1992 - 2011 im pdf-Format

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Wallfahrts- und Verkehrsbüro
Kapellplatz 2a
84503 Altötting
Tel. +49 (0)8671 / 5062 -19
Tel. +49 (0)8671 / 5062 -38
Fax. +49 (0)8671/85858
E-Mail: touristinfo@altoetting.de
 
 

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08:00 - 17:00 Uhr
Di - Do
08:00 - 12:00 und
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