Mit 34 Tonnen und 32 Metern Länge ist sie wohl das größte Patenkind der Kreisstadt: Die Lufthansa-Maschine „Altötting“. Vor 20 Jahren hatte die Stadt eine Patenschaft für das Flugzeug übernommen. Im Rahmen eines großen Festaktes wurde der Jet Canadair 700 am 13. Mai 2006 offiziell von Geli Hofauer, der Gattin des damaligen Bürgermeisters Herbert Hofauer, getauft und trägt seither den Namen der Kreisstadt als Schriftzug.
Die „Altötting“ gehört zu rund 300 Lufthansa-Maschinen, die unter dem Namen deutscher Städte und Bundesländer fliegen. Seit 1960 werden die Patenschaften vergeben. Diese sind begehrt: Bis Städte eine Patenschaft erhalten, kann es 15 Jahre dauern. Auch die Kreisstadt bemühte sich mehrere Jahre, ehe es nach einem Überflug von Papst Benedikt XVI. schließlich gelang und der Düsenjet in Frankfurt am Main getauft wurde. Bei der Größe des Flugzeuges orientiert sich die Lufthansa an der Einwohnerzahl der jeweiligen Stadt – entsprechend handelt es sich bei der „Altötting“ um einen Mittelstreckenjet mit Platz für 70 Passagiere.
Sobald eine Stadt eine Patenschaft übernommen hat, bleibt diese dauerhaft bestehen: Sollte das entsprechende Flugzeug ausgemustert werden, geht der Name auf eine andere Maschine der Lufthansa Flotte über.