Meilenstein für die städtische Jugendarbeit: Am 18. Februar wurde der Spatenstich für den Umbau der Straßmühle gesetzt. Damit startet offiziell ein Bauvorhaben, in dessen Folge aus einem historischen Mühlengebäude ein gemeinsames Jugendzentrum für Altötting, Neuötting und Winhöring werden soll. Der Bau stammt aus dem 19. Jahrhundert und befindet sich auf einem Grundstück, das die Stadt Altötting im Dezember 2023 erworben hatte. Das Areal ist rund 6.000 Quadratmeter groß und liegt an einem vom Möhrenbach abgetrennten Triebwerkskanal auf halber Strecke zwischen Altötting und Neuötting.
Als lang gehegten Herzenswunsch bezeichnete Erster Bürgermeister Stephan Antwerpen in seiner Rede den Erwerb der Straßmühle. So sei man schon seit Anfang der 2000er Jahre auf der Suche nach einem neuen Standort für die Jugendarbeit gewesen, da das derzeitige Jugendbüro Öttifun unter einem Casino in der Altöttinger Straße untergebracht sei und über keinen Außenbereich verfüge. Die weitläufige Freifläche ermöglicht nun einen Aufenthalts-, Spiel- und Sportbereich für die Jugendlichen, hier sollen unter anderem eine Feuerstelle sowie ein Volleyball- und Basketballplatz entstehen. Das Bestandsgebäude wird saniert, der Innenbereich umgestaltet. Auf zwei Geschossen werden mehrere Gruppen- und Aufenthaltsbereiche, eine Küche mit Bartheke sowie ein Büro für die Jugendpfleger geschaffen. Außerdem werden eine PV-Anlage und eine Wärmepumpe eingebaut. Der Zugang vom Parkplatz zur Straßmühle wird barrierefrei erschlossen und auch im Gebäude selbst ein Aufzug eingebaut.
Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf rund 2,6 Millionen Euro, wobei das Projekt gefördert wird. Die Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant.

Setzten gemeinsam den Spatenstich (von links): Sebastian Maier, Janik Henneberger und Kathrin Schüssler von der Alt-Neuöttinger Jugendarbeit, Erster Bürgermeister Stephan Antwerpen, Bauamtsleiter Hubert Rabenbauer, Architektin Barbara Karl und Sebastian Schachtner von Schachtner Bau GmbH. Foto: Stadt Altötting