Baubeginn für ein städtisches Großprojekt: Am 23. Februar erfolgte der Spatenstich für das Haus der Vereine. An die Stelle am Dultplatz, an der sich der alte Bauhof befand, rückt künftig ein dreigeschossiges Gebäude mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für die lokale Vereinswelt. Wie diese Möglichkeiten baulich umgesetzt werden, darauf ging Erster Bürgermeister Stephan Antwerpen näher in seiner Rede ein. So werde das Bestandsgebäude saniert und um zwei Etagen erweitert. Neben mehreren Vereins- und Aufenthaltsräumen würden eine Teeküche und Lagerflächen entstehen, außerdem sei ein öffentlicher Veranstaltungsraum für 100 Personen vorgesehen. Alle Räume seien flexibel nutzbar, die Stockwerke mit einem Aufzug barrierefrei erreichbar. Über einen Laubengang erfolge der Zugang zum Gebäude.
Der Außenbereich wird ebenfalls umgestaltet: Geplant sind Aufenthalts-, Spiel- und Arbeitsflächen für die Vereine, zu einem späteren Zeitpunkt soll außerdem ein Kletterturm für den Alpenverein entstehen. „Mit Grünanlagen und Sitzbänken schaffen wir hier einen Hofcharakter“, so das Stadtoberhaupt. Überdies werde eine öffentliche Sanitäranlage errichtet, die auch den acht Wohnmobilstellplätzen zur Verfügung stehe.
Die Kosten für das Bauvorhaben, das im Frühjahr 2027 fertiggestellt werden soll, betragen rund 3,6 Millionen Euro, wobei das Projekt zu 80 Prozent gefördert wird. Finanzielle Mittel, die gut angelegt seien, wie Stephan Antwerpen betonte: „Das Haus der Vereine kommt unseren Vereinen und damit Ehrenamtlichen zugute, ohne deren Hilfe so vieles in unserer Kreisstadt nicht denkbar wäre.“

Den Spatenstich für das Haus der Vereine setzten (von links) Christian Holzinger (Vorstand DAV Sektion Neuötting-Altötting), planender Bauingenieur Harald Fuchshuber, Erster Bürgermeister Stephan Antwerpen, Otto Gumpendobler (Geschäftsführer der mit den Baumeisterarbeiten beauftragten Otto Gumpendobler GmbH) und Bauamtsleiter Hubert Rabenbauer. Foto: Stadt Altötting