Ein Pilgereinzug auf dem Altöttinger Kapellplatz mit Versammlung vor der Gnadenkapelle.

Wallfahrts-Ort Altötting

Informationen in Leichter Sprache

Wallfahrts-Ort Altötting

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Ein Mann hält den Daumen hoch und macht damit das Zeichen für "Alles in Ordnung".

Früher und heute

Seit über 1000 Jahren

machen Menschen Wallfahrten.

Sie reisen zu religiösen Orten.

Oft ist ein Priester dabei.

Die Menschen wollen damit Gott näher sein.

Sie wollen zu Gott beten.

Sie wollen Gott um etwas bitten.

Sie wollen Gott für etwas danken.

Oder sich für etwas entschuldigen.

Dann machen die Menschen eine Wallfahrt.

Es sind gefaltete Hände zu sehen. Der Mensch betet.

Seit über 1000 Jahren machen viele

Menschen Wallfahrten nach Altötting.

Manche kommen zu Fuß.

Manche mit dem Bus oder Auto.

Manche kommen allein.

Manche kommen in Gruppen.

Ein Mann geht mit einem Rucksack auf der Straße. Das nennt man Spazieren-Gehen. Zu Fuß nach Altötting gehen heißt auch Wall-Fahrten.

Der Marien-Wallfahrts-Ort Altötting

Seit über 500 Jahren ist Altötting

der wichtigste Marien-Wallfahrts-Ort in Deutschland.

Hier erklären wir, warum das so ist:

Drei Menschen gehen spazieren in der Natur.

14. Jahrhundert

Das Bild von der Schwarzen Mutter-Gottes

wird nach Altötting gebracht.

Das Bild zeigt die heilige Maria.

Es ist aus Holz gemacht.

Es steht in der Gnaden-Kapelle in Altötting.

15. Jahrhundert

In Altötting soll ein Wunder passiert sein:

Ein Kind ist gestorben.

Die Mutter weint verzweifelt.

Sie trägt das Kind in die Gnaden-Kapelle.

Sie betet zur Schwarzen Mutter-Gottes.

Sie bittet um Hilfe.

Dann passiert ein Wunder:

Das tote Kind wacht auf.

Es lebt und ist gesund.

Seit dem Wunder kommen viele Menschen

zur Schwarzen Mutter-Gottes von Altötting.

Sie wollen auch ein Wunder erleben.

Oder sie suchen Schutz und Hilfe.

Ab dem 16. Jahrhundert

Die Wunder in Altötting sprechen sich schnell herum.

Die Gnaden-Kapelle wird zu einem religiösen Zentrum.

Viele Menschen wollen das Bild von Maria sehen.

Sie machen Marien-Wallfahrten nach Altötting.

Sie hängen Bilder in der Kapelle auf.

Als Geschenk für Maria.

Die Bilder heißen: Votiv-Tafeln.

Damals herrschen die Wittelsbacher in Bayern.

Sie setzen sich für Altötting ein.

Altötting wird zu einem wichtigen Wallfahrts-Ort.

Wallfahrten sind zu der Zeit sehr beliebt.

Heute: 21. Jahrhundert

Altötting ist bis heute der wichtigste

Marien-Wallfahrts-Ort in Deutschland.

Jedes Jahr kommen viele Menschen

zur Gnaden-Kapelle nach Altötting.

Sie wollen die Schwarze Mutter-Gottes sehen.

Sie wollen zu Maria und zu Gott beten.

In der Gnaden-Kapelle sind heute über 2.000 Votiv-Tafeln.

Die Menschen haben die Tafeln aufgehängt.

Als Geschenk für die Schwarze Mutter-Gottes.

Auf den Tafeln können Sie sehen:

Wie lange die Menschen schon

Wallfahrten nach Altötting machen.

Eine Kirche mit einem großen Kirchturm ist auf dem Bild zu sehen.

Hier finden Sie weitere Informationen in Alltags-Sprache.

Ein Mann liest in einem Buch. Er hat Angst, weil er den Inhalt nicht versteht.

Text: © Atelier Leichte Sprache
Fotos: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.