Eine Innenaufnahme der Altöttinger Gnadenkapelle mit der schwarzen Madonna.
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Wallfahrtsort Altötting

Schon seit rund 1.200 Jahren unternehmen gläubige Menschen Wallfahrten nach Altötting. Seit mehr als 500 Jahren ist Altötting der bedeutendste Marienwallfahrtsort im deutschsprachigen Raum. Erfahren Sie Interessantes über die Geschichte des geistlichen Zentrums im Herzen Bayerns und über die aktuellen Angebote für Ihre Wallfahrt.

Wallfahrten nach Altötting einst und heute

Seit dem frühen Mittelalter erfreuen sich Wallfahrten großer Beliebtheit. Menschen reisen in Gruppen, oft in Begleitung eines Priesters, zu religiösen Kraftorten, um dort ihre Bitten und Gebetsanliegen vor Gott zu bringen, Buße zu tun oder Dank zu sagen. Bis heute ist Altötting alljährlich das Ziel zahlreicher Wallfahrer, die zu Fuß, mit Bussen und Autos, einzeln und in Gruppen zur Schwarzen Muttergottes von Altötting kommen. Lesen Sie, wie eine Wallfahrt nach Altötting abläuft und wie Sie das Wallfahrts- und Tourismusbüro bei der Organisation unterstützen kann.

Warum ist Altötting Wallfahrtsort?

Der Ort, an dem sich Altötting heute befindet, war vermutlich schon in keltischer Zeit ein bedeutendes Kultzentrum. Die entscheidende Aufwertung fand statt, als Karlmann, der Enkel Karls des Großen und König über Bayern und Italien, im Jahr 865 seinen Königssitz nach Altötting verlegte. In dem großen Kirchenschatz, den er stiftete, befand sich auch eine Armreliquie des heiligen Apostels Philippus. So reihte sich Altötting in den Kreis der Wallfahrtsziele ein, an denen Apostelreliquien verehrt wurden. Altötting blickt also auf rund 1.200 Jahre Wallfahrtsgeschichte zurück!

Ein Pilgereinzug auf den Altöttinger Kapellplatz.

Der Marienwallfahrtsort Altötting

Im 14. Jahrhundert kam das aus Lindenholz geschnitzte Bild der „Schwarzen Muttergottes“ nach Altötting, wo es noch heute im Oktogon der Gnadenkapelle verehrt wird. Ende des 15. Jahrhunderts soll sich hier ein Marienwunder ereignet haben: Auf Flehen der Mutter kehrte ein bereits totes Kind ins Leben zurück. Viele Menschen suchten daraufhin Schutz und Hilfe bei der Muttergottes von Altötting. Zu dieser Zeit waren Wallfahrten sehr beliebt und die Gnadenkapelle wurde rasch zu einem Zentrum der Volksfrömmigkeit, das während der folgenden Jahrhunderte von den Wittelsbacher Fürsten intensiv gefördert wurde. Im Kapellenumgang befinden sich heute mehr als 2.000 Votivtafeln, die von der langen Tradition der Wallfahrt nach Altötting künden.

Eine Innenaufnahme der Altöttinger Gnadenkapelle von dem Altarbereich.

Die Votivtafeln an der Altöttinger Gnadenkapelle, kurz vorgestellt im Video!

Wallfahrten und Pilgerreisen in Bayern

Auch wenn die Begriffe Wallfahrt und Pilgern heute oft synonym gebraucht werden, so sind doch ein paar entscheidende Unterschiede erkennbar. Für Wallfahrer, die meist in Gruppen kommen, ist die Gnadenkapelle das eigentliche Ziel ihrer Reise. Traditionell gehören das Beten des Rosenkranzes und das Singen religiöser Lieder zu einer Wallfahrt, ebenso wie das Feiern der Heiligen Messe. Bei einer Pilgerreise ist der Weg das Ziel, die Reise wird durch das Erreichen eines religiösen Ortes abgeschlossen. Auf dem Weg geschehen Einkehr, die Klärung von Fragen und die Entwicklung von neuen Lebensperspektiven. Pilger sind oft allein oder in kleinen Gruppen unterwegs, die Motive und Ziele einer Pilgerwanderung sind dabei individuell geprägt. In Altötting sind sie alle willkommen – ob Wallfahrer oder Pilger!

Eine kleine Auswahl der großen Rosenkranzsammlung in der Altöttinger Schatzkammer.

Der Ablauf einer Wallfahrt nach Altötting

Wallfahrten werden meist von Pfarreien, Bistümern und religiösen Gemeinschaften organisiert und durchgeführt. Haben Sie Interesse an einer Wallfahrt nach Altötting, erkundigen Sie sich am besten in Ihrem örtlichen Pfarramt. Unternommen werden ein- und mehrtägige Fußwallfahrten, aber auch Reisen mit Bussen oder eigenen Autos. Nach der Ankunft in Altötting sind die Feier der Heiligen Messe und der Besuch der Gnadenkapelle die wichtigsten Momente der Wallfahrt. Tipp: Wallfahrer können an den offiziellen Messen in Altötting teilnehmen oder eine eigene Messe für Ihre Gruppe anmelden.

Organisation einer Wallfahrt nach Altötting

Für die Planung und Durchführung Ihrer Wallfahrt stehen Ihnen in Altötting mehrere Ansprechpartner zur Verfügung. Die Mitarbeiter der Wallfahrtskustodie im Kapuzinerkloster St. Magdalena helfen Ihnen bei der Terminabstimmung und Anmeldung sowie bei der Organisation von Messen und Einbegleitungen. Das Wallfahrts- und Tourismusbüro Altötting unterstützt Sie bei Zimmerbuchungen, mit Stadtführungen, Ausflugsvorschlägen und allgemeinen Informationen. Wichtige Ansprechpartner für Ihre Wallfahrt nach Altötting finden Sie hier!

Ihre Wallfahrt nach Altötting im Überblick

Eine Wallfahrt in Altötting bei der das Gnadenbild vom Stadtpfarrer getragen wird.

Gottesdienste und Wallfahrten

Gottesdienste / Wallfahrten
Ein Rosenzkranz wird von einem Pater in der Bruder Konradkirche in Altötting gesegnet.

Segnung von Andachtsgegenständen

Segnung von Andachtsgegenständen
Nahaufnahme verschiedener Rosenkränze in Altötting.

Typische Altöttinger Devotionalien

Typische Altöttinger Devotionalien
Der Pilgereinzug an Pfingsten, wie alle auf den Altöttinger Kapellplatz ziehen.

Höhepunkte im Wallfahrtskalender

aktuelle Wallfahrtsangebote
Der Pilgereinzug an Pfingsten in Altötting, ein Pilger trägt ein Kreuz auf dem Rücken.

Wallfahtsanmeldung

Wallfahrtsanmeldung
Der Votivtafelgang rund um die Altöttinger Gnadenkapelle.

Mein Wallfahrtstag in Altötting

Mein Wallfahrtstag in Altötting
Pilger beten in der Anbetungskapelle in Altötting vor der Monstranz.

Orte der Stille und des Gebets

Orte der Stille und des Gebets