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Epitaph von Ritter Thomas Löffelholz – Stiftskirche

von Alexandra Lytkowski

Im Jahr 1498 schloss er sich mit seinem Bruder Christoph dem Zuge an, welchen Herzog Heinrich von Sachsen, frommer Sitte gemäß, nach dem Heiligen Land unternahm.

Sein viel bewegtes Leben (in den Truppen Herzog Albrechts IV. im Landshuter Erbfolgekrieg) hat seine Gesundheit vorzeitig untergraben.

Der sonst so kräftige Mann fing an zu kränkeln und verschied mutmaßlich in Branau am 10.05. 1527. Er wurde in der Stiftskirche zu Altötting, in der für ihn zugerichteten Gruft bestattet.

An der Wand des Langhauses der Kirche befindet sich noch das Marmorepitaphium mit Inschrift, nahe dabei ein Denkmal, das den Verstorbenen in voller Ritterrüstung überlebensgroß darstellt. Der dazu gestiftete Altar mit geschnitzter Vorder- und bemalter Rückseite ist wie das gemalte Glaswappen und die Totenschilder verschwunden.

Hier sehen Sie Gedenken für Ritter Thomas in der Stiftskirche

Wohl nicht ohne Grund mag Thomas Löffelholz den Wahlspruch angenommen haben “Glück macht Neid”, doch fehlte es ihm nie an Freunden. Im Januar 1507 trat er das Erbe von Wolfgang Kolberger (Kanzler und Statthalter auf der Burg Trausnitz) an und bekam dafür das Kolberger Schloss in Altötting (Josefsburg).

Nach seinem Tod 1527 ging das Kolberger Schloss in verschiedene adelige und nichtadelige Hände über, bis es 1852 die Englischen Fräulein käuflich erwarben, es ausbauten und in ein Erziehungsinstitut umwandelten.

Seit 1996 ist die “Josefsburg” Sitz der Emanuel School of Mission, eine internationale Akademie für Evangelisation.

Hier sehen Sie Gedenken für Ritter Thomas in der Stiftskirche