Eine Luftaufnahme des Altöttinger Kapellplatzes.
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Mittwoch, 25. Februar 2026

Pilgerfahrt 2026 nach Freising

Ob die Wetter-App recht hatte, die guten Wünsche der Freisinger Bürgermeisterin ans Wetter geholfen haben, oder doch die Muttergottes ihre Finger im Spiel hatte, wir wissen es nicht, aber geholfen hat’s. Bei Regen noch losgefahren kamen die Altöttinger Pilgerinnen und Pilger bei trockenem Wetter in Freising an und am Nachmittag kamen sogar noch einzelne Sonnenstrahlen hervor und brachten einen wunderbaren Fernblick vom Domberg in Richtung Berge ans Licht. Altötting und die Bischofsstadt Freising verbindet eine jahrhundertelange, gemeinsame kirchliche Geschichte und lebendige Glaubenstradition. Der heilige Korbinian als Stadt- und Bistumspatron steht bis heute für Mut im Glauben, Standhaftigkeit und Vertrauen auf Gottes Führung, Tugenden für eine Pilgerfahrt.

An die 200 Pilgerinnen und Pilger aus Altötting und Umgebung machten sich am 22. Februar auf in die Domstadt Freising. Dort angekommen begrüßte Bürgermeisterin Birgit Mooser-Niefanger ihren Altöttinger Amtskollegen Ersten Bürgermeister Stephan Antwerpen herzlich und auch eine Fahnendelegation der Freisinger und Hallbergmooser Fußpilger stand bereit. Ein schönes Wiedersehen am Marienplatz in Freising. Unter der geistlichen Leitung von Stadtpfarrer Dr. Klaus Metzl und begleitet von Pater Beniamin Bakowski, Pater Marinus Parzinger, Prälat Günther Mandl und Diakon Hochdorfer zog die Gruppe angeführt von den Ministranten und Fahnenabordnungen zur Pfarrkirche St. Georg ein und freute sich über eine kurze Führung durch die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Birgit Flegler. Domkapitular Daniel Reichel bezeichnete den Gegenbesuch der Altöttinger Pilgergruppe als „große Ehre, dass ihr gekommen seid!“ In der Predigt ging Altöttings Stadtpfarrer Dr. Klaus Metzl auf die Frage ein: „Wer bin ich eigentlich auf meinem Lebensweg, ausgerichtet ins himmlische Paradies!“ Denn mit dem Sendungsauftrag des Herrn auf unserer irdischen Pilgerfahrt würden wir gerade auf einer Wallfahrt konfrontiert!

Nach dem Mittagessen bestand die Möglichkeit einer Stadtführung „Auf den Spuren des heiligen Korbinian“ mit Besuch der Altöttinger Kapelle, Weihenstephan oder einer Führung im Dom der Gottesmutter Maria und dem heiligen Korbinian geweiht. Wer den steilen Domberg nicht zu Fuß gehen konnte oder wollte, für den gab es eine bequemere Variante mit dem Aufzug. 

Die Erstkommunionkinder, begleitet von Gemeindereferentin Stefanie Giglberger, hatten ein eigenes Programm: eine super spannende und kindgerechte Führung durch die Ausstellung im Diözesanmuseum Freising bevor alle einen eigenen Bären modellieren durften. 

Im Freisinger Dom begrüßte Domrektor Prof. Dr. Marc Aeilko-Aris, ein Studienkollege von Dr. Klaus Metzl die Altöttinger Pilger. Musikalisch wurde sowohl die Andacht am Nachmittag als auch der Gottesdienst am Vormittag wunderbar vom Altöttinger Kapellchor- und Orchester unter Leitung von Stiftskapellmeister Stephan Thinnes gestaltet. Bestens unterstützt in der Organisation wurde das Team der Bürger- und Touristinfo in bewährter Weise durch die BRK Bereitschaft Altötting unter Leitung von Herbert Janku.