„Die weibliche Perspektive wurde Jahrhunderte unter den Teppich gekehrt“, sagt <b<Helene Winter</b>. „Ich hole sie wieder hervor.“ Auch in ihrem 20. Roman stellt die Münchner Autorin Frauen in den Mittelpunkt – ihre Sehnsucht nach Freiheit, Geborgenheit und einem selbstbestimmten Leben.
Im Buch Ein Haus voller Hoffnung erzählt sie vor der Kulisse des Hamburgs des 19. Jahrhunderts von zwei Schicksalen: der jungen Jule, die nach dem Tod ihrer Eltern für sich und ihren Bruder kämpft, und Henriette, die trotz ihres Alters unter gesellschaftlicher Bevormundung leidet.
Vor der lebendigen Kulisse des Hamburgs des 19. Jahrhunderts führt ihr Weg schließlich an einen besonderen Ort – das „Raue Haus“, einen neuartigen Zufluchtsort für verwahrloste Kinder, an dem Jugendliche nicht mit harter Strafe auf den rechten Weg gebracht werden sollen, sondern mit Liebe, Glaube und Hoffnung.
Musik und Text finden flexibel im Wechsel statt. Die Textbeiträge in der Klosterkirche St. Magdalena sind geplant gegen: 18:45 I 20:00 I 21:25 Uhr
