Am 11.09. vor 20 Jahren musste Altötting unter Beweis stellen, dass die Kleinstadt auch Groß-Events kann: Der in Marktl als Joseph Ratzinger geborene neu gewählte Papst Benedikt XVI. kündigte kurz nach seiner Ernennung einen Besuch in Altötting an.
Was das für Altötting bedeutete, wie viele Hände, Köpfe und Hirne es brauchte, um dieses Groß-Event zu stemmen, und wie der Papst-Besuch dann letzten Endes aussah - vor und hinter den Kulissen - zeigt das Rathaus Altötting in einer Foto-Ausstellung.
Der Besuch stand unter dem Motto „Wer glaubt, ist nie allein“. Mit diesen Worten begann Papst Benedikt XIV. auch seine Predigt zur Amtseinführung am 24. April 2005. Auf dem Kapellplatz zelebrierte er die Heilige Messe mit circa 60.000 Menschen, eröffnete die Anbetungskapelle und betete vor dem Gnadenaltar. Vor diesem legte er sogar seinen Bischofring, den ihm seine Geschwister Maria und Georg zur Bischofsweihe 1977 geschenkt hatten, nieder. Heute ist dieser im Zepter der Gnadenmutter eingearbeitet.
Die Ausstellung wirft auch einen Blick hinter die Kulissen – vom Sportplatz als Hubschrauberlandeplatz bis hin zu intensiven Sitzungen der Planungskomitees.