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Grußworte von Stadtpfarrer Dr. Klaus Metzl

Lieber Pilgerinnen und Pilger,

ganz herzlich darf ich Sie am Gnadenort Altötting als Wallfahrer zu Unserer Lieben Frau von Altötting und zum Heiligen Bruder Konrad willkommen heißen. Wir freuen uns, wenn Sie trotz der nicht enden wollenden Corona-Pandemie Wege finden, im Rahmen der gesetzlich gebotenen Hygienevorschriften, das Herz Bayerns zu besuchen.

Die vergangenen Wochen und Monate haben gezeigt, dass nicht nur aufgrund des Corona Virus und aller damit einhergehenden Debatten und Demonstrationen, verstärkt Konflikte in der Gesellschaft bis hinein in die eigenen Familien aufbrechen. Die Frage: Wie finden wir zur Einheit, zu Versöhnung und Frieden? – war der Grund, warum wir als Wallfahrtsmotto für das Jahr 2022 ein Wort Jesu Christi aus dem 17. Kapitel des Johannes-Evangeliums gewählt haben. Im Hohepriesterlichen Gebet bittet Jesus vor seinem Leiden und Sterben den himmlischen Vater darum, dass die Jünger eins seien, damit die Welt glaubt, dass er der Sohn Gottes ist (Joh 17,21).

In der Apostelgeschichte hören wir, dass sich die Apostel nach der Himmelfahrt Jesu um Maria versammelten (Apg 1,14), um mit ihr im Gebet vereint, Gott um seinen Beistand, den Heiligen Geist, zu bitten. Das wollen wir auch in Altötting tun. Wir versammeln uns um Maria, die Mutter der Kirche, die Patrona Bavariae, und bitten mit ihr Gott um den Heiligen Geist, „auf dass wir eins seien“ und in Frieden und in Wohlfahrt miteinander leben können.

In diesem Sinne grüße ich Sie sehr herzlich und freue mich auf die kommenden Begegnungen

Ihr Wallfahrtsrektor
Dr. Klaus Metzl